Gänseblümchenblättrige Glockenblume
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Gänseblümchenblättrige Glockenblume | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Praha, Nové město, Campanula bellidifolia na skalničkářské výstavě.jpg
Gänseblümchenblättrige Glockenblume | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Campanula bellidifolia | ||||||||||||
| Adams |
Die Gänseblümchenblättrige Glockenblume (Campanula bellidifolia) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Glockenblumen (Campanula) in der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae).
Merkmale
Die Gänseblümchenblättrige Glockenblume ist eine möglicherweise immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 15 Zentimeter erreicht. Die Art bildet eine Pleiokorm-Rübe. Die Grundblätter sind eirundlich-spatelförmig. Die Kelchzipfel sind 1/5 bis 1/6 so lang wie die Krone. Die Kelchanhängsel sind länger als die Kelchröhre. Die Krone ist blauviolett, kahl, schlüsselförmig und 1 bis 1,5 Zentimeter lang.
Die Blütezeit liegt im Juni; zum Teil beginnt sie bereits Mai und dauert bis Juli.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 34.<ref name="IPCN" />
Vorkommen
Die Gänseblümchenblättrige Glockenblume kommt im Zentral-Kaukasus auf subalpinen bis alpinen Matten und Felsen vor.
Taxonomie und Systematik
Die Gänseblümchenblättrige Glockenblume wurde 1805 von Johannes Michael Friedrich Adams in Beiträge zur Naturkunde (Weber & Mohr) Band 1 Seite 47 als Campanula bellidifolia erstbeschrieben.
Man kann zwei Unterarten unterscheiden:<ref name="WCSP" />
- Campanula bellidifolia subsp. bellidifolia: Sie kommt im zentralen Kaukasus vor.<ref name="WCSP" />
- Campanula bellidifolia subsp. besenginica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Fomin) Victorov (Syn.: Campanula besenginica <templatestyles src="Person/styles.css" />Fomin): Sie kommt im zentralen und im westlich-zentralen Nord-Kaukasus vor.<ref name="WCSP" />
Nutzung
Die Gänseblümchenblättrige Glockenblume wird selten als Zierpflanze für Steingärten genutzt. Sie ist seit spätestens 1828 in Kultur.
Literatur
- Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
Einzelnachweise
<references> <ref name="IPCN">Campanula bellidifolia bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Campanula - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 7. Februar 2018. </ref> </references>