Zum Inhalt springen

Bönstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bönstadt
Stadt Niddatal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1638)&title=B%C3%B6nstadt 50° 17′ N, 8° 51′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1638) 50° 17′ 20″ N, 8° 50′ 48″ O
 {{#coordinates:50,288772222222|8,8465361111111|primary
dim=10000 globe= name=Bönstadt region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 137 (123–172) m ü. NHN
Fläche: 10,72 km²<ref name="DF">Einwohner und Flächen. In: Webauftritt. Stadt Niddatal, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Januar 2006; abgerufen im April 2024.</ref>
Einwohner: 1638 (2022)<ref name="EW2022">Wetteraukreis: Bevölkerung: Einwohner/-innen nach Ortschaften. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. August 2023; abgerufen im April 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Postleitzahl: 61194
Vorwahl: 06034
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Bönstadt ist ein Stadtteil von Niddatal im Wetteraukreis.

Geographie

Bönstadt liegt in der Wetterau (naturräumliche Teileinheit Heldenbergener Wetterau) südöstlich von Assenheim.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Bönstadt unter dem Namen Benstad stammt aus dem Jahr 1184.<ref name="lagis" /> Die Familie des damals erwähnten Eberhard von Benstad ist noch im Jahre 1232 nachweisbar. Der Ort war Besitz der Herren von Falkenstein und später der Grafschaft Büdingen-Ysenburger gehörte zum Burgfrieden und Gericht der Burg Assenheim.<ref name="DF" />

Im Jahr 1326 wurde eine Kirche erbaut, die 1559 erweitert wurde. Sie stand unter dem Patronatsrecht des Prämonstratenserklosters Ober-Ilbenstadt.<ref name="DF" />

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 1. Dezember 1970 fusionierten die Stadt Assenheim und die bis dahin selbständigen Gemeinden Bönstadt und Ilbenstadt im Zuge der Gebietsreform in Hessen freiwillig zur neuen Stadt Niddatal<ref>Zusammenschluss der Stadt Assenheim und die Gemeinden Bönstadt und Ilbenstadt im Landkreis Frieberg zur Stadt „Niddatal“ vom 11. November 1970. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 48, S. 2252, Punkt 2242 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,6 MB]).</ref><ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref> und mit ihr kam Bönstadt am 1. August 1972 zum Wetteraukreis. Ortsbezirke nach der Hessischen Gemeindeordnung wurden nicht errichtet.

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Bönstadt angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Bönstadt 1587 Einwohner. Darunter waren 108 (6,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 263 Einwohner unter 18 Jahren, 654 zwischen 18 und 49, 348 zwischen 50 und 64 und 321 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 648 Haushalten. Davon waren 168 Singlehaushalte, 189 Paare ohne Kinder und 228 Paare mit Kindern, sowie 48 Alleinerziehende und 18 Wohngemeinschaften. In 129 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 420 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Bönstadt: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
929
1840
  
1.100
1846
  
1.149
1852
  
1.114
1858
  
1.215
1864
  
993
1871
  
939
1875
  
950
1885
  
943
1895
  
930
1905
  
1.150
1910
  
1.256
1925
  
1.336
1939
  
1.288
1946
  
2.027
1950
  
2.104
1956
  
2.084
1961
  
2.089
1967
  
2.408
1970
  
2.504
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2007
  
1.668
2011
  
1.587
2016
  
1.597
2020
  
1.638
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Niddatal<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Religion

Datei:Bönstadt - Kirche (001).JPG
Turm der hist. Kirche

Die katholische Pfarrei St. Nikolaus in Wickstadt ist auch für die Ortsteile Bönstadt und Assenheim zuständig. Bönstadt hat mit Kaichen gemeinsam eine evangelische Kirchengemeinde.

Historische Religionszugehörigkeit

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Niddatal Abschnitt Bönstadt

Freizeitgelände u. a. mit großer Teichanlage, Brunnen, Langer Gang, eine Getränke Oase sowie den Fußballverein KSG Bönstadt (die KSG)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Südlich des Ortes verläuft die Landesstraße 3188.

Öffentliche Einrichtungen

In Bönstadt gibt es einen Kindergarten und einen Freiwilligen Feuerwehrverein.

Persönlichkeiten

  • Johannes Schmidt (* 1684 in Bönstadt; † 1761 in Mautern an der Donau), Bildhauer

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Bönstadt, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 4. August 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="RB19372"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 54 und 108, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021;. </ref> <ref name="EW"> Einwohnerzahlen aus Webarchiv: 2007, 2016, 2020 </ref> </references>

Literatur

Weblinks

Commons: Bönstadt (Niddatal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein