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Bédarrides

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bédarrides
Datei:Blason ville fr Bédarrides (Vaucluse).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Vaucluse (84)
Arrondissement Avignon
Kanton Sorgues
Gemeindeverband Les Sorgues du Comtat
Koordinaten 44° 2′ N, 4° 54′ OKoordinaten: 44° 2′ N, 4° 54′ O
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Höhe 20–119 m
Fläche
Einwohner 5.671 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 84370
INSEE-Code 84016
Website www.ville-bedarrides.com
Datei:Chateau d'eau 1745.JPG
Wasserturm von Bédarrides

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Bédarrides (okzitanisch Bedarrida) ist eine französische Gemeinde mit 5671 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Arrondissement Avignon und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté d’agglomération Les Sorgues du Comtat. Die Bewohner werden Bédarridais und Bédarridaises genannt.

Geografie

Datei:Rivière à Bédarrides.JPG
Zusammenfluss von Sorgue und Ouvèze

Bédarrides befindet sich im Comtat Venaissin in der Provence etwa 12 Kilometer westsüdwestlich von Carpentras und etwa 13 Kilometer nordöstlich von Avignon am Zusammenfluss der Sorgue und Ouvèze.

Umgeben wird Bédarrides von den sieben Nachbargemeinden:

Courthézon Sarrians
Châteauneuf-du-Pape Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Monteux
Sorgues Althen-des-Paluds
Entraigues-sur-la-Sorgue

Geschichte

Bédarrides verdankt seinen Namen der im Laufe der Jahrhunderte erfolgten Änderung des lateinischen Namens „bitturritae“, der beiden Türme, die auf dem Gebiet nach dem römischen Sieg über die Allobroger während der Schlacht von Vindalium (Vienne) im Jahr 121 v. Chr. errichtet wurden. Die römische Eroberung machte daraus eine Villa. Als das Gebiet in den Besitz von Kaiser Ludwig dem Blinden überging, schenkte er es im Jahr 912 dem Bischof Rémi. Von diesem Zeitpunkt an waren die Erzbischöfe von Avignon geistliche und weltliche Seigneurs von Bédarrides und seinem Land und dies bis 1791, als Bédarrides wie das gesamte Comtat Venaissin an Frankreich angeschlossen wurde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Historique et évènements marquants.] Gemeinde Bédarrides, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2013 2020
Einwohner 2615 2986 3816 4238 4816 5110 5103 5060 5358

Städtepartnerschaften

Sehenswürdigkeiten

Bédarrides besitzt insgesamt drei denkmalgeschützte Bauwerke.

Die römische Brücke wurde 1620 während eines bedeutenden Hochwassers fortgeschwemmt. Man ersetzte sie durch eine Holzbrücke, die aber nicht lange standhielt und im August 1622 durch ein erneutes Hochwasser weggespült wurde. Nach dem erfolglosen Einsatz einer Gierseilfähre wurde entschieden, die originale Steinbrücke wieder neu aufzubauen. Die Brücke konnte 1647 nach sieben Jahren Arbeit fertiggestellt werden und dient heute immer noch für die Überquerung der Ouvèze.

Die Pfarrkirche Saint-Etienne et de l’Assomption von Bédarrides wurde anstelle einer alten romanischen Kirche errichtet, die lange vorher existierte und zu einer Ruine verfiel. Die Umbauarbeiten begannen 1677 und wurden bis 1684 fortgeführt. Die Einweihung fand am Tag vor Heiligabend statt. Seitdem wurden viele Veränderungen vorgenommen. Der Glockenturm konnte nach 1689 fertiggestellt werden. 1714 wurde die Kirche mit Steinplatten abgedeckt. 1719 und 1725 baute man ein Geländer und zwei Weihwasserbecken. Im Innenraum wurden insgesamt acht Kapellen eingerichtet.

An der Stelle des heutigen Wasserturmes befand sich früher ein Friedhof, der verlegt wurde, da sich alle Friedhöfe nach einem Gesetz außerhalb der Stadtmauern befinden mussten.

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Persönlichkeiten

Literatur

  • Joseph Girard: Avignon. Histoire et Monuments, Édition Dominique Seguin, Avignon 1924.
  • Marc Maynègre: De la Porte Limbert au Portail Peint, histoire et anecdotes d’un vieux quartier d’Avignon. Sorgues, 1991, ISBN 2950554903, S. 178–197.
  • Joseph Girard: Évocation du vieil Avignon, 1958 – ré-édité Éd. de Minuit, Paris 2000, ISBN 2-7073-1353-X.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Avignon | Bédarrides | Caumont-sur-Durance | Châteauneuf-de-Gadagne | Entraigues-sur-la-Sorgue | Fontaine-de-Vaucluse | Jonquerettes | Le Pontet | Le Thor | L’Isle-sur-la-Sorgue | Morières-lès-Avignon | Saint-Saturnin-lès-Avignon | Saumane-de-Vaucluse | Sorgues | Vedène | Velleron Vorlage:Klappleiste/Ende

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