Deutscher Hospiz- und PalliativVerband
| Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) | |
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Deutscher Hospiz- und PalliativVerband Logo.png | |
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1992<ref name="DHPV-Verband" /> |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Berlin |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Bundesweite Interessenvertretung sterbender Menschen und Dachverband der Hospizinitiativen und Palliativeinrichtungen in Deutschland |
| Vorsitz | Susanne Kränzle<ref>Der Vorstand. In: DHPV.de. Abgerufen am 5. Februar 2026.</ref> |
| Geschäftsführung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.dhpv.de |
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) entstand aus der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (BAG Hospiz) und ist die bundesweite Interessenvertretung der Hospizbewegung in Deutschland. Als Dachverband der Landesverbände in den 16 Bundesländern sowie weiterer überregionaler Organisationen der Hospizarbeit und Palliativversorgung steht er für über 1.300 Hospiz- und Palliativeinrichtungen, in denen sich mehr als 140.000 Menschen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich engagieren (Stand 2025).
Schirmherrin des Verbands ist Herta Däubler-Gmelin, Bundesjustizministerin a. D. Botschafter der Stiftung ist der Schauspieler Götz Schubert.
Geschichte
Im Jahr 1992 wurde die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (BAG Hospiz) gegründet.<ref name="DHPV-Verband">Der Verband. In: DHPV.de. Abgerufen am 5. Februar 2026.</ref> Gründungsmitglieder waren sowohl haupt- als auch ehrenamtlich Engagierte aus unterschiedlichen Professionen. Die BAG Hospiz wurde 2007 in Deutscher Hospiz- und PalliativVerband umbenannt, daraus ging im Jahr 2010 die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung hervor. 2022 feierte der DHPV sein 30-jähriges Bestehen.
Ziele und Aufgaben
Der Verband setzt sich dafür ein, dass Sterben und Tod als Teil des Lebens angesehen und in das gesellschaftliche Bewusstsein gerückt werden. Der Verband sowie die gesamte Hospizbewegung bejaht das Leben und lehnt aktive Sterbehilfe ab. Stattdessen will der Verband die Hospizkultur und Palliativkompetenz als Gesamtkonzept gesellschaftlich verankern und die Hospiz- und Palliativbetreuung und ‑versorgung flächendeckend sicherstellen. Aktionsfelder des Verbandes sind:
- Gesetzgebung initiieren,
- Netzwerke bilden und stärken,
- Qualität sichern, Transparenz schaffen,
- Bildung und Forschung fördern.
Struktur des Verbandes
Der Verband arbeitet basisorientiert. Oberstes Entscheidungsgremium des Verbandes ist die Mitgliederversammlung. Hospizinitiativen und die Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung sind in den jeweiligen Landesarbeitsgemeinschaften (LAG) bzw. Landesverbänden (LV) organisiert, die neben überregionalen Organisationen Mitglied im DHPV sind. Zu den überregionalen Organisationen gehören (Stand 2025): die Agaplesion, die BBT-Gruppe Barmherzige Brüder Trier gGmbH, die Deutsche Aidshilfe, der Deutsche Kinderhospizverein, die Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand, der Malteser Hilfsdienst, die Marienhaus GmbH Waldbreitbach sowie die Vereine Omega – Mit dem Sterben leben und Tabea Berlin.
Die inhaltliche Verantwortung trägt der Gesamtvorstand. Der Vorstand besteht aus der Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, acht Beisitzern und einer Ehrenvorsitzenden. Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt, zuletzt im November 2023. Der Deutsche Kinderhospizverein ist Mitglied im Vorstand des DHPV.
Wissenschaftlicher Beirat
Der wissenschaftliche Beirat des DHPV dient der Vernetzung von Wissenschaft und Forschung einerseits mit den Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung andererseits. Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind fachlich ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Hospizarbeit, Palliativversorgung / Palliative Care und Trauerbegleitung.
Finanzierung
Der Verband finanziert sich über Mitgliedsbeiträge.
DHPV-Ehrenpreis
Seit 2001 wird jährlich der DHPV-Ehrenpreis verliehen. Mit dem Preis werden Menschen gewürdigt, die sich häufig seit Jahren für die Bedürfnisse und Wünsche schwerstkranker und sterbender Menschen einsetzen. Der Preis wird in den Kategorien ‚Ehrenamtliches Engagement’, ‚Medien und Öffentlichkeitsarbeit’, ‚Strukturen und Rahmenbedingungen’ und ‚Wissenschaft’ vergeben. 2026 wurden die Preise an Franz Müntefering, Bundesminister a. D. und ehemaliger Vizekanzler (Strukturen und Rahmenbedingungen), die ehrenamtlich in der Hospizarbeit Engagierten Annemarie Schurzmann (Sukhavati Hospiz) und Ilona Schneider (Malteser Hilfsdienst Bad Kissingen), die Journalistin Martina Keller sowie die Nachwuchswissenschaftlerinnen Stephanie Winter-Below und Sabine H. Krauss vergeben.<ref>Franz Müntefering und fünf weitere Persönlichkeiten mit DHPV-Ehrenpreisen ausgezeichnet - DHPV. Abgerufen am 5. Februar 2026.</ref>
Medien des DHPV
Der Verband gibt monatlich den elektronischen Newsletter DHPV Aktuell für alle in der Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung Tätigen und grundsätzlich an diesen Themen interessierte Menschen heraus.
Alle zwei Monate erscheint der Bundes-Hospiz-Anzeiger (BHA), in dem in jeder Ausgabe ein Schwerpunktthema aufgegriffen wird, zu dem unterschiedliche Experten einen Beitrag schreiben. Zudem informiert der BHA als bundesweites Informationsmedium umfassend über Initiativen und Entwicklungen in der Politik, in Gesellschaft, Forschung & Wissenschaft und in der internationalen Hospiz- und Palliativarbeit. Viermal im Jahr erscheint die hospiz zeitschrift. Als Fachzeitschrift richtet sich das Blatt vor allem an ein fachlich interessiertes Publikum, das die Entwicklung in Forschung und Praxis in der Hospiz- und Palliativarbeit aufmerksam verfolgen will.
Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen
Der Verband ist gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Bundesärztekammer Träger der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Die im Jahre 2010 präsentierte Charta ist im Konsens mit über 50 Organisationen und Institutionen aus Gesellschaft und Gesundheitssystem verabschiedet worden. Sie benennt die Herausforderungen und zeigt Perspektiven für gemeinsame zukünftige Entwicklungen bei der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen auf, verbunden mit konkreten Handlungsoptionen und einer Selbstverpflichtung für die Zukunft. Im Oktober 2025 veröffentlichte der Runde Tisch der Charta die „Handlungsempfehlung Caring Communities im Sinne der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“, die Hinweise und Empfehlungen für die Stärkung, Würdigung, den Aufbau und die Etablierung einer Caring Community für eine Kommune oder Region geben will.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Träger des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises