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Bund deutscher Juristen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Bund Deutscher Juristen ist eine nicht existierende Organisation, deren Erfindern es seit 2005 immer wieder gelingt,<ref>Jost Müller-Neuhof: Der Folter-Fopp. In: Der Tagesspiegel. 2. Januar 2006</ref> Meldungen in klassischen Medien zu platzieren, zuletzt im Februar 2011 in der Financial Times Deutschland zur Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg. Auch staatlichen Stellen ist bereits erfolgreich vorgespiegelt worden, dass es sich um einen echten Berufsverband handle.<ref>Ausschuss der Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister zur Koordinierung der Juristenausbildung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht über Möglichkeiten und Konsequenzen einer Bachelor-Master-Struktur vom 31. März 2011 (Memento vom 16. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 8,3 MB), S. 147</ref>

Als Vorsitzender wird ein angeblicher Richter „Dr. Claus Grötz“ genannt, der ebenfalls nicht existiert. Hinter dem „Bund Deutscher Juristen“ steckt nach eigener Aussage der Rechtsanwalt Marko Dörre.<ref>Laura Fölmer: Wie eine Impfung. In: Netzwerk Recherche. Jahreskonferenz 1./2. Juli 2011</ref>

Die Homepage der „Organisation“ wurde nach 2006 nicht mehr bearbeitet.

Weblinks

Quellen

<references />