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Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure

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Im Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e. V. (BDB) sind 7000 Architekten und Ingenieure des Bauwesens organisiert<ref name="sum"/> – Freiberufler, Angestellte, Beamte, unternehmerisch tätige Planer, baugewerbliche Unternehmer sowie Studenten der Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen.

Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure
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Rechtsform Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründung 1925
Sitz Berlin
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Präsident Christoph Schild<ref name="imp">Impressum. Abgerufen am 5. September 2024.</ref>
Vizepräsidentin Friederike Proff<ref name="imp"/>
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitarbeiter Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder ca. 7.000<ref name="sum">Der BDB auf einen Blick. Abgerufen am 10. November 2024.</ref>
Website www.baumeister-online.de
Datei:Deutsches Reichsgesetzblatt 31T1 014 0131.jpg
Baumeisterverordnung vom 1. April 1931

Geschichte

Am 18. Oktober 1925 gründeten in Hannover Delegierte von 20 Absolventenvereinen deutscher Bauschul- und Baugewerkschulen den „Deutschen Bauschulbund“ als berufsständischen Verband von Bauschulabsolventen, um gemeinsame Ziele für ihren Stand und seine Berufe zu verfolgen. Nachdem sich der Bund ein halbes Jahrzehnt für eine eigene Berufsbezeichnung eingesetzt hatte, erhielten die Absolventen der Bauschul- und Baugewerkschulen die rechtlich geschützte Qualifikation als Baumeister durch die vom Reichswirtschaftsminister erlassene Baumeisterverordnung vom 1. April 1931. Bis dahin trugen nur Bauschulabsolventen aus den süddeutschen Ländern nach einem abgeschlossenen Studium von fünf Semestern und einem Praxisjahr die Bezeichnung Baumeister. Die Träger waren an kein einzelnes Handwerk gebunden, bedurften keines eigenen Betriebes, konnten planen, Baustellen vorbereiten, den Bauvorgang koordinieren und überwachen, das Bauwerk abnehmen und abrechnen – als Selbständige, als Angestellte und in der Behörde. Voraussetzung war, dass die Absolventen die Abschlussprüfung an einer Bauschule ablegten und nach mindestens fünf Jahren ein staatlich anerkanntes Examen bestanden.

Auf der Jahrestagung in Berlin erfolgte 1931 die Umbenennung in Reichsverband Deutscher Baumeister und Absolventen Höherer Technischer Lehranstalten. Nach der Verbandsauflösung 1936 kam 1949 erstmals wieder der erweiterte Hauptvorstand des ehemaligen deutschen Baumeisterbundes zu einer Arbeitssitzung zusammen. 1959 beschloss der Bund eine Ergänzung seines Namens zu Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, um der Struktur seiner Mitglieder und dem Berufsfeld der Ingenieure im Bauwesen zu entsprechen.<ref>Wolff, Dr., Werner: 50 Jahre BDB. Gestaltung, Einsatz, Zukunft eines Schlüsselberufs im Bauwesen, 1975.</ref>

Organisation

Der Verband gliedert sich in 15<ref>Landesverbände – Bund Deutscher Baumeister. Abgerufen am 29. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Landesverbände und 140 Bezirksgruppen.<ref name="sum"/> Die wichtigsten Organe des BDB sind die Delegiertenversammlung, die im Zweijahresturnus auf dem Deutschen Baumeistertag die verbands- und berufspolitischen Ziele formuliert, der halbjährlich tagende Bundesvorstand und das fünfköpfige Präsidium. Eine strukturelle Besonderheit des BDB ist die rechtliche Eigenständigkeit des Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt e. V. Dieser ist weder organisatorisch noch vertraglich mit dem Bundesverband verbunden. Er agiert unabhängig und teils mit abweichenden oder entgegenstehenden Positionen.

Mitglied im BDB können alle im Bauwesen tätigen Architekten, Ingenieure und Stadtplaner mit Abschlussexamen an einer Universität, einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Fachhochschule oder deren Vorgänger sowie deren Studierende werden. Studierende der entsprechenden Fachbereiche werden als gleichberechtigte Mitglieder in den Verband aufgenommen. Zur fachlichen und inhaltlichen Arbeit unterhält der BDB den sogenannten Expertiserat.<ref>Der BDB auf einen Blick https://www.baumeister-online.de/ueber-uns/bundesverband/</ref> In thematischen Ressorts u. a. zu den Bereichen BIM und KI, Klima und Nachhaltigkeit, Brandschutz sowie Berufs- und Planungsrecht erarbeiten die Mitglieder berufspolitische Positionen und stehen dem Bundesvorstand, dem Präsidium und der Bundesgeschäftsstelle zugleich als beratendes Konsultationsgremium zur Verfügung. Die Interessen des beruflichen Nachwuchses werden durch die Mitglieder des Ressorts: Junges Netzwerk des BDB-Expertiserates vertreten. Präsident ist Christoph Schild. Hauptgeschäftsführer ist Martin Wittjen.<ref>Bundesverband. In: Bund Deutscher Baumeister. Abgerufen am 2. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ziele und Aufgaben

Den Aktivitäten liegt der Gedanke des Bau-Teams zugrunde: dem kooperativen, interdisziplinären Zusammenwirken von Architekten, Bauingenieuren und Unternehmern bei der Planung, Vorbereitung und Ausführung von Bauvorhaben, im Interesse des Bauherrn und des Verbraucherschutzes. Dazu zählt, die Qualität des Bauens in allen Bereichen zu sichern, die fachliche und berufliche Weiterbildung der Mitglieder durch Fortbildungsveranstaltungen zu fördern und die Interessen der BDB-Mitglieder bei allen relevanten berufs-, bildungs- und gesellschaftspolitischen Themen zu vertreten.<ref name="sum" /> Dazu finden regelmäßig berufspolitische Gespräche zwischen ranghohen BDB-Vertretern und politischen Entscheidungsträgern statt. Über den Austausch in den Bezirksgruppen und den Landesverbänden bringen die Mitglieder ihren Sachverstand bei der Neuformulierung und Überarbeitung von bau- oder berufspolitisch relevanten Gesetzen und Vorschriften ein. Dabei gestalten sie auch die Politik der Architekten- und Ingenieurkammern in den Bundesländern und auf Bundesebene mit. Mit Jahresleitthemen setzt der BDB inhaltliche Schwerpunkte, die im Jahrbuch und auf dem Baumeistertag thematisch vertieft werden.<ref>Jahresleitthema https://www.baumeister-online.de/themen-positionen/jahresleitthema/</ref> Ideenwettbewerbe, Informations- und Diskussionsabende sowie architektonische Kurzreisen dienen der beruflichen Förderung des studentischen Nachwuchses.<ref>BDB Young Professionals. BDB für Studenten. Abgerufen am 2. Februar 2026.</ref>

Preise

Der Verband und seine Mitgliederzeitschrift DBZ – Deutsche Bauzeitschrift stiften den Balthasar-Neumann-Preis<ref>Balthasar Neumann Preis <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 15. Oktober 2016 im Internet Archive)</ref> und den BDB Studentenförderpreis.<ref>BDB lobt „StudentInnen-Förderpreis 2021“ aus - Deutsche BauZeitschrift. Abgerufen am 30. Juli 2023.</ref>

Der Balthasar-Neumann-Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben, wurde erstmals im Jahr 1994 verliehen und ist mit 10.000 € dotiert. Mit dem Balthasar-Neumann-Preis wird die beispielhafte, innovative und über technisch etablierte Standards hinausgehende Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bauingenieuren verschiedener Fachdisziplinen an einem Bauwerk ausgezeichnet, das aufgrund dieser Kooperation, ganz im Sinne Balthasar Neumanns, herausragende technische und gestalterische Qualitäten und ein energetisch optimiertes Konzept aufweist. Ein Schwerpunkt liegt hier bei der Zusammenarbeit mit den TGA-Ingenieuren, um ein energetisch optimiertes Konzept zu erstellen. Insgesamt sollen beim Balthasar-Neumann-Preis die Parameter des nachhaltigen Bauens erfüllt sein. Neben den soziokulturellen Anforderungen werden auch die technischen Aspekte wie z. B. Energie- und Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg bewertet.

Mit dem BDB Studentenförderpreis werden im Zweijahresabstand Leistungen von Studierenden anerkannt, die für die Entwicklung des heutigen Bauens beispielhafte Lösungen in den Bereichen Gebäude, Ingenieurbauwerke, Konstruktionen und städtebauliche Planung aufzeigen. Der BDB stellt einen Gesamtbetrag von 5.200 Euro für zwei Förderpreise und einen Sonderpreis zur Verfügung. Die nächste Preisvergabe erfolgt 2026<ref>BDB lobt „Student:innen-Förderpreis 2026“ aus – Bund Deutscher Baumeister. Abgerufen am 1. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Literatur

  • Wolff, Dr., Werner: 50 Jahre BDB. Gestaltung, Einsatz, Zukunft eines Schlüsselberufs im Bauwesen, 1975.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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