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Brčko

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Brčko
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Basisdaten
Staat: Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Bosnien und Herzegowina
Entität: Brčko-Distrikt
Gemeinde: Brčko
Koordinaten: 44° 53′ N, 18° 49′ OKoordinaten: 44° 52′ 42″ N, 18° 48′ 33″ O
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Höhe: 92 m. i. J.
Fläche: 20,49 km²
Einwohner: 43.859 (2013)
Bevölkerungsdichte: 2.141 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: +387 (0) 49
Postleitzahl: 76100
Struktur und Verwaltung (Stand: 2023)
Bürgermeister: Siniša Milić (SNSD)
Webpräsenz:

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Brčko ([<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈbr̩tʃkɔː], {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsch veraltet Bertschko oder Bartschka) ist eine Stadt im Norden von Bosnien und Herzegowina. Sie liegt an der Mündung der Brka in die Save und hat etwa 44.000 Einwohner.<ref>http://nasbih.com/village/300136</ref> Da sie im Verlauf des Bosnienkrieges in den 1990er Jahren in einem schmalen Korridor lag, der die einzige Verbindung des Westens der Republika Srpska mit ihrem Osten darstellte, war sie sehr umkämpft. Heute gehört die Gemeinde Brčko aus diesem Grund zu keiner der beiden Entitäten des Landes exklusiv, sondern bildet das Sonderverwaltungsgebiet Brčko-Distrikt, das in einem Kondominium von beiden Entitäten verwaltet wird.

Datei:Fontana - simbol grada.jpg
Der Brunnen – Das Wahrzeichen der Stadt
Datei:Aerial photo of Brčko Bridge in 1996.jpg
Brücke über die Save

Bevölkerung

Vor dem Bosnienkrieg hatte die Stadt Brčko eine ethnisch gemischte Bevölkerung. Die Volkszählung 1991 ergab für die Stadt eine Einwohnerzahl von 41.406, von denen sich 22.994 als Bosniaken, 8.253 als Serben, 2.894 als Kroaten und 5.211 als Jugoslawen bezeichneten.<ref name="popis">Statistički bilten RBiH 234. Sarajevo, Dezember 1993</ref>

Durch sogenannte ethnische Säuberungen wurden die meisten Kroaten und Bosniaken aus der Stadt vertrieben. Hunderte Zivilisten wurden in verschiedenen Lagern interniert. In einzelnen Lagern wie „Luka“ wurden Gefangene systematisch getötet, gefoltert und auf andere Weise misshandelt.<ref>Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien: Bridging the Gap - Brčko, Bosnia and Herzegovina</ref> Die Zahl der Rückkehrer liegt aber vergleichsweise hoch.<ref>Nedim Dervišbegović: Bosnia's "success story" town opens last war wound, reuters.com, 15. November 2006.</ref>

Aufgrund der ethnischen Säuberung des Gebiets während des Krieges in Bosnien und Herzegowina waren zeitweise etwa 93 % der Bevölkerung Serben. Später jedoch, nach der Gründung des Bezirks Brčko, sind viele Flüchtlinge in ihre Heimat zurückgekehrt. 2013 bestand die Bevölkerung der Stadt Brčko nach den Ergebnissen der Volkszählung zu rund 49 % aus Serben, zu 44 % aus Bosniaken und zu 4 % aus Kroaten.

Geschichte

Brčko wurde erstmals 1548 in einer Urkunde erwähnt. Als dieser Teil Bosniens osmanisch besetzt wurde, war Brčko noch ein Dorf. Die türkischen Herren ließen Bäder, Koranschulen und Moscheen bauen. Beim Kampf der Osmanen gegen Österreich-Ungarn wurde die Stadt mehrfach zerstört. Sie gehörte nach dem Berliner Kongress 1878 zu Österreich-Ungarn und wurde ab 1908 zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum an der Save ausgebaut. Es entstanden Industriebetriebe, ein Krankenhaus und 1922 ein Gymnasium sowie 1923 eine Wirtschaftsakademie.<ref>Marko Plešnik: Bosnien und Herzegowina: unterwegs zwischen Save und Adria. Trescher Verlag, 2010. S. 311</ref>

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Stadt

Sonstige

  • Lepa Brena (* 1960; eigentlich Fahreta Jahić Živojinović), Pop-/Folk-Sängerin, in Brčko aufgewachsen

Städtepartnerschaften

Partnerstadt von Brčko ist:

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Brčko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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