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Broșteni

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Broșteni
Datei:ROU SV Brosteni CoA.png
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Westmoldau
Kreis: Suceava
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(5179) 47° 14′ N, 25° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(5179) 47° 14′ 24″ N, 25° 41′ 53″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 630 m
Fläche: 596,66 km²
Einwohner: 5.179 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km²
Postleitzahl: 727075
Telefonvorwahl: (+40) 02 30
Kfz-Kennzeichen: SV
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 30. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 9 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Cotârgași, Dârmova, Frasin, Hăleasa, Holda, Holdița, Lungeni, Neagra, Pietroasa
Bürgermeister : Alexandru Hurjui (PNL)
Postanschrift: Str. Bistriței, nr. 199
loc. Broșteni, jud. Suceava, RO–727075
Website:
Sonstiges
Stadtfest: August

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Broșteni ist eine Stadt im Kreis Suceava in Rumänien. Gemessen an der Fläche ist Broșteni die größte Stadt in Rumänien.<ref>Dănuț Zuzeac: Orașul cu cea mai mare întindere din țară, unde marele scriitor Ion Creangă a luat râie de la caprele Irinucăi bei adevarul.ro am 17. Oktober 2016 (rumänisch).</ref>

Lage

Broșteni liegt am Fluss Bistrița in den Ostkarpaten, zwischen den Gebirgen Stânișoara im Nordosten und Bistrița im Südwesten. Die Kreishauptstadt Suceava befindet sich etwa 60 km nordöstlich.

Geschichte

Aus einem aus dem Jahr 1630 stammenden Dokument geht hervor, dass das Gebiet der heutigen Stadt seit 1488 dem Kloster Voroneț gehörte. Bis 1807 verblieb Broșteni unter seiner Herrschaft. 1779 wurde die Kirche errichtet. Dann kam der Ort bis 1877 in den Besitz der Adelsfamilie Bals. In dieser Zeit entwickelten sich in Broșteni in größerem Umfang die Gewinnung und die Verarbeitung von Holz. 1831 wurde der Ort Gemeindesitz. 1840 eröffnete die erste Schule. 1877 wurden die Ländereien von König Carol I. erworben; Broșteni erhielt Anschluss an das Telegrafennetz. Im Ersten Weltkrieg hatte der Ort Zerstörungen zu erleiden. Nach der kommunistischen Machtübernahme wurde der königliche Besitz verstaatlicht. Einige Industriebetriebe (Textilherstellung, Holzverarbeitung) und Wohnblocks wurden errichtet. In den umliegenden Gebirgen wurde Bergbau (u. a. auf Mangan) betrieben.

Nach der Rumänischen Revolution 1989 änderte sich die ökonomische Struktur der Gemeinde durch den Wegfall vieler Industriearbeitsplätze.<ref>Website der Stadt, abgerufen am 20. April 2009.</ref> 2004 wurde der Ort zur Stadt erklärt.

Die wichtigsten Erwerbszweige sind die Viehzucht sowie die Holzgewinnung und -verarbeitung.

Bevölkerung

1930 lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt etwa 2500 Bewohner.<ref>Karte der Volkszählung 1930, abgerufen am 20. April 2009.</ref> Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Gemeinde 6603 Einwohner gezählt, darunter 6579 Rumänen und 11 Ungarn.<ref>Volkszählung 2002, abgerufen am 20. April 2009.</ref> Etwa 2300 lebten in Broșteni selbst, die übrigen in den eingemeindeten Ortschaften.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.receptie.roreceptie.ro, abgerufen am 20. April 2009 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2016. Suche im Internet Archive ).</ref>

Verkehr

Broșteni verfügt über keinen Bahnanschluss. Mehrmals täglich verkehren Busse nach Piatra Neamț, Vatra Dornei und Câmpulung Moldovenesc. Die Stadt liegt an der Nationalstraße Drum național 17B von Poiana Largului nach Vatra Dornei.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Biserica de lemn din Broşteni.jpg
Holzkirche Sf. Nicolae
  • denkmalgeschützte Holzkirche Sf. Nicolae mit Glockenturm (1779)
  • Verwaltungsgebäude der königlichen Wirtschaft (1895)
  • landschaftlich reizvolle Umgebung

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Broșteni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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