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Boone Lake (South Fork Holston River)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Boone Lake
Boone Dam
Boone Dam (in den 1950er Jahren)
Boone Dam (in den 1950er Jahren)
Boone Dam (in den 1950er Jahren)
Lage Sullivan County, Washington County in Tennessee (USA)
Zuflüsse South Fork Holston River
Abfluss South Fork Holston River
Größere Orte in der Nähe Kingsport
Koordinaten 36° 26′ 25″ N, 82° 26′ 18″ WKoordinaten: 36° 26′ 25″ N, 82° 26′ 18″ W
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Daten zum Bauwerk

Bauzeit 1950–1952
Höhe des Absperrbauwerks 49 m
Kronenlänge 467 m
Kraftwerksleistung 81 MW
Betreiber Tennessee Valley Authority (TVA)
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 422 m
Wasseroberfläche 18 km²
Speicherraum 93 534 000 m³
Bemessungshochwasser 3 900 m³/s

Boone Lake ist ein Stausee in Sullivan und Washington Countys im Nordosten von Tennessee.

Er entstand durch den Aufstau des South Fork Holston River oberhalb des Boone Dam.<ref name=TVAinfo>Tennessee Valley Authority: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Boone Reservoir (Memento vom 15. Mai 2008 im Internet Archive)</ref>

Die Staumauer liegt 31 km vor dem Zusammenfluss von North Fork und South Fork Holston River. Der Watauga River mündete unmittelbar oberhalb der Talsperre in den South Fork Holston River.

Die Talsperre wird von Tennessee Valley Authority (TVA) betrieben. Sie dient der Energieerzeugung und dem Hochwasserschutz. Der See hat eine Wasserfläche von 18 km² sowie ein Rückhaltevolumen von 93.534.000 m³.<ref name=TDEC/> Der Wasserstand des Stausees schwankt über das Jahr hinweg um 6 m.<ref name=TVAinfo/>

Der Stausee bietet einen Schwimmbereich sowie eine Anlegestelle für Boote. Wasserski und Fischen sind beliebte Freizeitaktivitäten am Boone Lake. Gefangen werden im Stausee Schwarzbarsch, Forellenbarsch und Felsenbarsch.<ref>Sport Fishing Index Ratings, Website der Tennessee Valley Authority (abgerufen am 8. Juni 2008).</ref> Es wird vor dem übermäßigen Verzehr von gefangenen Welsen und Karpfen aufgrund von erhöhten PCB- und Chlordan-Konzentrationen gewarnt.<ref name=TDEC>Gregory M. Denton: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mercury Levels in Tennessee Fish, (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Mai 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tennessee.gov Tennessee Department of Environment and Conservation, Mai 2007, S. 43–44.</ref><ref>Boone Reservoir Ecological Health, Website der Tennessee Valley Authority (abgerufen am 8. Juni 2008).</ref>

Staumauer und Stausee sind nach Daniel Boone (1734–1820) benannt, der diese Gegend in den 1760er Jahren erkundete.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />