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Bongor

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Bongor
Koordinaten 10° 17′ N, 15° 22′ OKoordinaten: 10° 17′ N, 15° 22′ O
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Basisdaten
Staat Tschad
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Mayo-Kebbi Est
Höhe 332 m
Einwohner 35.296 (2012<ref name="dat"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bevoelkerungsstatistik.de</ref>)

Bongor ist eine Stadt im Südwesten des Tschad, in der Provinz Mayo-Kebbi Est am Ostufer des Logone, der die Grenze zu Kamerun markiert. Sie hatte 30.518 Einwohner (Stand 2010)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gazetteer.de</ref> und liegt im Siedlungsgebiet des Massa-Volkes. Die Stadt liegt im Ramsar-Gebiet Plaines d’inondation du Logone et les dépressions Toupouri.

Geschichte

1904 gründete der deutsche Kolonialoffizier Herbert Kund in unmittelbarer Nähe des Ortes einen Militärposten. Am 4. November 1911 wurde die Stadt nach dem deutsch-französischen Abkommen den französischen Kolonialgebieten zugesprochen. Adolf Friedrich beschreibt 1912 „die Gegend bei Bongor als ein fruchtbares Ackerland, in dem viel Sorghumhirse, Alkama, auch wilder Reis und Erdnüsse …“ angebaut werden.<ref>Otto Würtenberger: Die Erdnuss (Arachis hypogaea):ihre Geschichte, geographische Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung. E.S. Mittler, 1917, S. 36</ref> Ein kleiner Flughafen mit einer Landebahn liegt westnordwestlich des Ortes.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />flugplaetze.org (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Januar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flugplaetze.org</ref>

Bildung

Bongor besitzt zwei Gymnasien, das öffentliche Lycée Jacques Moudeina, das von mehreren späteren Politikern besucht wurde und die Privatschule Lycée-collège Mamira. Verpartnert ist der Ort mit Gandia in Spanien.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Literatur

  • Adolf von Duisburg: Im Lande des Cheghu von Bornu, Despoten und Völker südlich des Tschad. Verlag D. Reimer, 1942

Weblinks

Commons: Bongor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />