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Bodelsberg

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Bodelsberg
Gemeinde Durach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(184)&title=Bodelsberg 47° 41′ N, 10° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(184) 47° 41′ 4″ N, 10° 24′ 45″ O
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Höhe: 894 m ü. NHN
Einwohner: 184 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 413 (Digitalisat).</ref>
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Bodelsberg (mundartlich: Bodlschbearg<ref name="HOVB" /><ref name="Dertsch" />) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Durach im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu.

Geographie

Das Pfarrdorf liegt circa fünf Kilometer südöstlich des Hauptorts Durach am Rande des Kempter Walds. Im Süden verläuft die Gemeindegrenze zum gleichnamigen Bodelsberg in der Gemeinde Sulzberg. Dort befindet sich auch der Haltepunkt an der Außerfernbahn. Ebenfalls im Süden verläuft die Bundesautobahn 7. Östlich von Bodelsberg befindet sich der Standortübungsplatz Bodelsberg.

Ortsname

Der Ortsname stammte vom mittelhochdeutschen Namen Botolf und bedeutet (Siedlung auf dem) Berg des Botolf.<ref name="HOVB">Historische Ortsnamen von Bayern - Bodelsberg. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.</ref>

Geschichte

Datei:Durach - Bodelsberg - blaues Schindelhaus.JPG
Pfarrhof Bodelsberg

Der Ort entstand durch eine Rodung des Kempter Walds. Westlich des heutigen Orts befand sich eine Fliehburg. Bodelsberg wurde erstmals im Jahr 1394 als in dem Bodelsperg bzw. Bodolsperg erwähnt, als das Kloster Kempten hier Zins bezog. Der größere Teil des Orts gehörte dem Fürststift Kempten an und ein kleiner Teil dem Hochstift Augsburg. 1787 wurden die Pfarrkirche St. Georg und Pfarrhof erbaut. Zwischen 1856 und 1967 befand sich eine Schule in Bodelsberg.<ref>„Schon immer für die eigene Freiheit eingestanden“: Bodelsberg feiert 650 Jahre Dorfgeschichte. Allgäuer Zeitung. 13. September 2025.</ref><ref name="Dertsch">Richard Dertsch: Stadt- und Landkreis Kempten (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Bd. 5), München 1966, ISBN 3 7696 9869 X.</ref><ref name="HOVB" />

Standortübungsplatz Bodelsberg

1976 wurde der Standortübungsplatz Bodelsberg eröffnet. Dieser umfasst das Gut Gstör für die Unterkunft und bis 1990 die Bereitschaftsstellung Görisried-Ochsenhof mit der QRA-Stellung für die Pershing IA. Heute dient das Gelände als Übungsplatz für Bundeswehr und Hilfsorganisationen.<ref>Bayerisches Rotes Kreuz. Allgemeines zum Bodelsberg.</ref>

Baudenkmäler

Weblinks

Commons: Bodelsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>