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Snowboardcross

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Datei:BoarderX.JPG
Snowboarder beim Wettbewerb

Als Snowboardcross (auch BoarderCross, SBX oder BoarderX) bezeichnet man einen Snowboard-Wettkampf, bei dem eine Gruppe von mindestens vier Fahrern gleichzeitig gegeneinander eine Abfahrtsstrecke bewältigt. In der Regel starten vier Snowboarder, von denen zwei in die nächste Runde aufsteigen. Gestartet wird nebeneinander aus einer Startbox. Die Strecke ist für gewöhnlich recht eng und mit diversen Herausforderungen (Schanzen, Kurven, Absätzen, Senken, Verjüngungen) und unterschiedlichen Neigungswinkeln präpariert, um das fahrerische Können der Teilnehmer zu fordern.<ref name="a">oldschool.de: Snowboardcross, abgerufen am 3. März 2013.</ref><ref>wissenswertes.at: Disziplinen im Snowboard-Weltcup, abgerufen am 3. März 2013.</ref><ref>olympia-lexikon.de: Snowboard-Cross, abgerufen am 3. März 2013.</ref>

Aufgrund der engen Streckenführung sind Kollisionen zwischen den Rennfahrern nicht ungewöhnlich, weshalb diese Rennen mit umfangreichem Körperschutz und Motocross-ähnlichen Sturzhelmen mit Kinnschutz gefahren werden.<ref name="a" />

Geschichte

Die Idee zu dem Format stammt von ehemaligen Freestyle-Skier und späteren Videospielentwickler Steven Rechtschaffner. Während er Sendungen für das Fernsehen produzierte, arbeitete er 1991 mit dem Skifilmer Greg Stump an dessen Fox-Abenteuersportshow Greg Stump’s World of Extremes. Für einen Videoclip ließen die beiden in Blackcomb einen Motocross-ähnlichen Kurs ausflaggen und fünf Snowboarder gegeneinander ein Rennen fahren. Den Namen „BoarderCross“, für den sich Rechtschaffner die Markenrechte sicherte, steuerte Stumps Buchhalter John Graham bei.<ref>The Very First Ever Boardercross. Steven Rechtschaffner/Vimeo, abgerufen am 22. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hinsichtlich der Saison 1996/97 integrierte die FIS die Disziplin als „Snowboardcross“ in den Weltcup. Seit den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin befindet sich der Wettkampf auch im Programm der Olympischen Winterspiele.<ref>Achim Leoni: Heute Olympia-Premiere: Snowboardcross ist Snowboard krass. In: Hamburger Abendblatt. 15. Februar 2006, abgerufen am 3. März 2013.</ref> Beispiele für erfolgreiche Snowboardcrosser sind Alessandro Hämmerle, Xavier de Le Rue, Pierre Vaultier sowie Lindsey Jacobellis, Michela Moioli, Karine Ruby und Eva Samková.

Da diese Wettkampfform sehr attraktiv ist und interessante TV-Bilder liefert, werden auch Wildwasserkajak Wettfahrten nach dem gleichen Schema veranstaltet und ebenfalls als Boardercross bezeichnet.<ref>kanu-gr.ch: Boardercross Rennen, abgerufen am 3. März 2013</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />