Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Bleidistearat – Wikipedia Zum Inhalt springen

Bleidistearat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Blei(II)-stearat)
Strukturformel
Struktur des Bleidistearat
Allgemeines
Name Bleidistearat
Andere Namen
  • Bleistearat
  • Blei(II)-stearat
  • Blei(II)-octadecanoat
Summenformel C36H70O4Pb
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 214-005-2
ECHA-InfoCard 100.012.733
PubChem 61258
ChemSpider 55198
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 774,15 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

125 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.012.733">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 360Df​‐​332​‐​302​‐​373​‐​410
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Bleidistearat ist das Bleisalz der Stearinsäure (deshalb auch Bleiseife genannt).

Gewinnung und Darstellung

Bleistearat kann durch Fällung aus wässriger Natriumstearatlösung mit Bleisalzen, wie Blei(II)-chlorid oder durch Erwärmen von Stearinsäure mit Bleiverbindungen, wie Blei(II)-oxid gewonnen werden.<ref name="Patent_Titan" /><ref name="Patent_Rheinchemie" />

<math>\mathrm{2 \ C_{17}H_{35}COONa + PbCl_2 \longrightarrow (C_{17}H_{35}COO)_{2}Pb + \ NaCl}</math>
<math>\mathrm{2 \ C_{17}H_{35}COOH + PbO \longrightarrow (C_{17}H_{35}COO)_{2}Pb + \ H_2O}</math>

Eigenschaften

Bleidistearat ist ein farbloses Pulver, welches praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" />

Verwendung

Bleidistearat wird als Stabilisator in PVC,<ref name="Hans K. Felger">Hans K. Felger: Polyvinylchlorid. Hanser Verlag, 1986, ISBN 3-446-14360-2, S. 1461 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> als Schmiermittelzusatz sowie als Röntgenstrahlungsdetektormaterial verwendet.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Patent_Titan"> Patent DE860210: Verfahren zur Herstellung von Metallsalzen von Fettsaeuren mit mehr als 6 Kohlenstoffatomen. Angemeldet am 13. März 1952, veröffentlicht am 30. Oktober 1952, Anmelder: Titan Company, Erfinder: Leonard Martin Kebrich, Adrian Richard Pitrot. </ref> <ref name="Patent_Rheinchemie"> Patent DE860208: Verfahren zur Herstellung von carbonsauren Salzen mehrwertiger Metalle in Perl-, Linsen- oder Koernerform. Angemeldet am 3. April 1952, veröffentlicht am 30. Oktober 1952, Anmelder: Rhein-Chemie, Erfinder: Rudolf Kern. </ref> </references>