Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Bjarnarflag-Kraftwerk – Wikipedia Zum Inhalt springen

Bjarnarflag-Kraftwerk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Bjarnaflagsstöð)
Bjarnarflag-Kraftwerk
Datei:Bjarnarflag-pjt.jpg
Bjarnarflagsstöð
Bjarnarflagsstöð
Lage

Koordinaten 65° 38′ 49″ N, 16° 50′ 49″ WKoordinaten: 65° 38′ 49″ N, 16° 50′ 49″ W
 {{#coordinates:65,646872222222|−16,846905555556|primary
dim=1000 globe= name=Bjarnarflag-Kraftwerk region=IS-6 type=building
  }}
Land Island
Daten

Typ Geothermalkraftwerk
Primärenergie Erdwärme
Leistung 3 Megawatt
Betreiber Landsvirkjun
Projektbeginn 1967
Betriebsaufnahme 1969
Website www.landsvirkjun.com
Datei:Reykjahlíð.4.jpg
Bohrloch

Das Bjarnarflag-Kraftwerk (isl. Bjarnarflagsstöð = Bjarnarflagstation) ist ein Geothermalkraftwerk im Norden Islands im Mývatngebiet beim kleinen Ort Reykjahlíð. Es ist benannt nach dem Gebiet Bjarnarflag zwischen Reykjahlíð und dem Námaskarð.

Geschichte

Ähnlich wie das größere Krafla-Kraftwerk nützt es die Energie des Zentralvulkans Krafla.

Die Planungen für dieses Kraftwerk begannen 1967 und es wurde am 5. März 1969 in Betrieb genommen. In dem Gebiet gab es vorher schon Bohrlöcher zur Nutzung der Erdwärme für das Kieselgurwerk bei Reykjahlíð.

Es ist mit einer installierten Leistung von 3,2 MW das älteste und kleinste Geothermalkraftwerk des Betreibers Landsvirkjun, der Bjarnarflag 1983 von der Fa. Laxá Power Company übernahm und etwa 7 km nordöstlich auch das Krafla-Kraftwerk mit einer Leistung von 60 MW unterhält. Die Gesamtproduktion an elektrischer Energie des Bjarnarflag-Kraftwerks liegt bei ca. 18 GWh/a.<ref>Beschreibung des Kraftwerks. Landsvirkjun, abgerufen am 16. Januar 2022.</ref> Darüber hinaus liefert es Dampf für das lokale Fernheizsystem sowie für industrielle Anwendung.<ref>Firmenbroschüre Landsvirkjun: Hydro and geothermal energy, Juli 2013</ref>

Vulkanausbrüche Kraflafeuer

Durch die Ausbruchsserie im System der Krafla zwischen 1975 und 1984 wurde auch das Kraftwerk beeinträchtigt.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />