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Bismut(III)-chlorid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von BiCl3)
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Bismut(III)-chlorid
Vorlage:Farbe Bi3+ 0 Vorlage:Farbe Cl
Kristallsystem

orthorhombisch

Raumgruppe

Pnma (Nr. 62)Vorlage:Raumgruppe/62

Allgemeines
Name Bismut(III)-chlorid
Andere Namen

Bismuttrichlorid

Verhältnisformel BiCl3
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff mit leicht chlorartigem Geruch<ref name="Merck" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 232-123-2
ECHA-InfoCard 100.029.203
PubChem 24591
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 315,34 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

4,75 g·cm−3<ref name="Merck" />

Schmelzpunkt

230–232 °C<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Siedepunkt

447 °C<ref name="Merck" />

Löslichkeit

löslich in Wasser unter Hydrolyse<ref name="Merck" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319
P: 264​‐​280​‐​302+352​‐​305+351+338​‐​332+313​‐​337+313<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

3334 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="Merck" />

Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−379 kJ·mol−1<ref>A. F. Holleman, N. Wiberg: Anorganische Chemie. 103. Auflage. 1. Band: Grundlagen und Hauptgruppenelemente. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2016, ISBN 978-3-11-049585-0, S. 952 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Bismuttrichlorid ist eine chemische Verbindung zwischen Bismut und Chlor mit der Summenformel BiCl3. Es ist ein farbloser Feststoff.

Gewinnung und Darstellung

Bismut(III)-chlorid lässt sich entweder direkt aus den Elementen oder durch Reaktion von Bismut(III)-oxid mit Salzsäure gewinnen.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 597.</ref>

<chem>2Bi + 3Cl2 -> 2BiCl3</chem>
<chem>Bi2O3 + 6HCl -> 2BiCl3 + 3H2O</chem>

Eigenschaften

Datei:Chlorid bismutitý.PNG
Bismut(III)-chlorid

Bismut(III)-chlorid bildet weiße, zerfließliche Kristalle, die nach Chlorwasserstoff riechen. Die Struktur des Bismut(III)-chlorids entspricht derjenigen des Bismut(III)-fluorids. Sie stellt eine verzerrte Uran(III)-chlorid-Struktur dar.

Bismut(III)-chlorid reagiert mit Wasser zu unlöslichem Bismutchloridoxid, die Reaktion kann jedoch durch ansäuern unterdrückt werden.<ref name="Hildebrand">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

<chem>BiCl3 + H2O -> BiOCl v + 2 HCl</chem>

Bismut(III)-chlorid ist eine Lewis-Säure, mit Chlorid-Donoren wie Natriumchlorid bilden sich anionische Komplexe der Form ECl4, ECl52− oder ECl63−.

Im Gegensatz zu Arsen- und Antimon(III)-chlorid lässt sich Bismut(III)-chlorid nicht zu Bismut(V)-chlorid oxidieren.

Verwendung

Durch Reaktion von Natriumwolframat mit Bismut(III)-chlorid können Bismutwolframat und Natriumchlorid gewonnen werden.<ref name="R. J. Meyer">R. J. Meyer: Wolfram. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-13401-6 (books.google.com).</ref>

<math>\mathrm{2 \ BiCl_3 + 3 \ Na_2WO_4 \ \longrightarrow{}\ Bi_2(WO_4)_3\downarrow + 6 \ NaCl }</math>

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein