Zum Inhalt springen

Bečov

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Bečov
Wappen von Bečov
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Most
Fläche: 2821,9234<ref>http://www.uir.cz/obec/567043/Becov</ref> ha
Geographische Lage: 50° 27′ N, 13° 43′ OKoordinaten: 50° 26′ 55″ N, 13° 43′ 6″ O
 {{#coordinates:50,448611111111|13,718333333333|primary
dim=10000 globe= name= region=CZ-42 type=city
  }}
Höhe: 255 m n.m.
Einwohner: 1.389 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 435 26
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Straße: BřvanyObrnice
Bahnanschluss: Praha–Most
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Jitka Sadovská (Stand: 2021)
Adresse: Bečov 126
435 26 Bečov
Gemeindenummer: 567043
Website: www.oubecov.cz
Lage von Bečov im Bezirk Most
Datei:Becov MO CZ.png

Bečov (deutsch Hochpetsch) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt im Bezirk Most.

Datei:KLG 4729 CZ - Bečov.jpg
Bečov, Luftaufnahme (2018)

Geschichte

Die älteste schriftliche Erwähnung von Peczschov stammt aus dem Jahr 1327. In der Lehenliste des Königs Johann von Böhmen erteilte er den Herren von Bergow dieses Lehen, die es wohl im gesamten 14. Jahrhundert behielten. Im 15. Jahrhundert gehörte das Gebiet den Herren von Colditz. 1502 erhielt es Diepold von Lobkowicz. 1613 schenkte Wilhelm von Lobkowicz das Dorf seiner Frau Benigna Katharina von Kolovrat. Nach dem Tod ihres Sohnes Ulrich Adam (1649) erbte dessen Ehefrau Anna Maria, geborene von Sternberg, die 1652 den Grafen Johann von Rottal heiratete, das Anwesen. Rottal übergab es 1656 Christoph Ferdinand von Lobkowicz. Die Herrschaft gehörte seit dieser Zeit zu Bilin und ab 1720 dem Raudnitzer Zweig der Lobkowicz.

Wirtschaft

Im Ortsteil Saidschitz (Zaječice u Bečova) befinden sich die bekannten Saidschitzer Bittersalzquellen, von welchen jährlich ca. 75000 Flaschen versendet werden.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Bečov besteht aus den Ortsteilen Bečov (Hochpetsch), Milá (Millay) und Zaječice (Saidschitz).<ref>http://www.uir.cz/casti-obce-obec/567043/Obec-Becov</ref> Grundsiedlungseinheiten sind Bečov, Kamenná Voda (Steinwasser), Milá, Stránce (Stranitz), Zaječice und Židovice (Seidowitz).<ref>http://www.uir.cz/zsj-obec/567043/Obec-Becov</ref> Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Bečov u Mostu, Kamenná Voda, Milá, Stránce, Zaječice u Bečova und Židovice u Bečova.<ref>http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/567043/Obec-Becov</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Bečov, kostel svatého Jiljí.jpg
St.-Ägidius-Kirche
  • St.-Aegidius-Kirche (Sv. Jilja), erbaut 1767 an der Stelle eines Vorgängerbaus vom Geschlecht der Hrabischitz. Das Torso der Barockkirche bildete ein spätromanisches einschiffiges Gebäude mit einem Turm an der westlichen Seite.
  • Berg Milá bei Milá
  • Naturreservate „Chloumek“ und „Písečný vrch“

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks

Commons: Bečov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bečov (Hochpetsch) | Bělušice (Bieloschitz) | Braňany (Prohn) | Brandov (Brandau) | Český Jiřetín (Georgendorf) | Havraň (Hawran) | Hora Svaté Kateřiny (Sankt Katharinaberg) | Horní Jiřetín (Obergeorgenthal) | Klíny (Göhren) | Korozluky (Kolosoruk) | Lišnice (Lischnitz) | Litvínov (Oberleutensdorf) | Lom (Bruch) | Louka u Litvínova (Wiese) | Lužice (Luschitz) | Malé Březno (Kleinpriesen) | Mariánské Radčice (Maria Ratschitz) | Meziboří (Schönbach) | Most (Brüx) | Nová Ves v Horách (Gebirgsneudorf) | Obrnice (Obernitz) | Patokryje (Patokrey) | Polerady (Polerad) | Skršín (Skirschina) | Volevčice (Wolepschitz) | Želenice (Sellnitz) Vorlage:Klappleiste/Ende