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Arbeitslosenstatistik

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(Weitergeleitet von Beschäftigtenstatistik)

Die Arbeitslosenstatistik ist eine Wirtschaftsstatistik, die das quantitative Ausmaß der Arbeitslosigkeit anhand der Anzahl der Arbeitslosen (Arbeitslosenstand) sowie der Arbeitslosenquote erfasst. Sie gilt mit der Erwerbsquote als einer der sozial bedeutendsten wirtschaftlichen Indikatoren.

Statistische Erfassung der Arbeitslosigkeit in Deutschland

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird – wie in allen EU-Mitgliedstaaten – einheitlich durch Vorgaben von Eurostat ermittelt.

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote (genauer: die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen<ref name="bpb-2020-02-21">Stefan Sell, Lena Becher: Wie wird Arbeitslosigkeit gemessen? Bundeszentrale für politische Bildung, 21. Februar 2020, abgerufen am 27. November 2020.</ref>) ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die den Anteil der registrierten Arbeitslosen an der Summe ziviler Erwerbspersonen (das heißt alle Erwerbstätigen und Arbeitslose), welche weitgehend durch die Bevölkerungsgröße definiert ist, wiedergibt:

<math>\text{Arbeitslosenquote} = \frac{ \text{Anzahl der registrierten Arbeitslosen} }{ \text{Anzahl der zivilen Erwerbstaetigen} + \text{Anzahl der registrierten Arbeitslosen}}</math>

Die Summe im Nenner wird manchmal auch als Erwerbspersonenpotential oder Arbeitskräftepotential bezeichnet, jedoch gibt es dabei unterschiedliche Definitionen, z. B. ist man nicht einfach arbeitslos, nur weil man nicht arbeitet. In die Arbeitslosenquote gehen nur Menschen ein, die meistens schon einmal selbst erwerbstätig waren. In den Zähler gehen nur registrierte Arbeitslose ein, nicht aber alle Arbeitssuchenden, wie im nachfolgenden Abschnitt aufgezeigt wird. Die Arbeitslosenquote ist ein Indikator für die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungslage und Teil der Arbeitslosenstatistik.

(Abweichend hiervon wird auch eine zweite Arbeitslosenquote berechnet, in deren Nenner anstelle der Anzahl aller zivilen Erwerbspersonen nur die Anzahl der abhängigen zivilen Erwerbspersonen eingeht, also die Zahl aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einschließlich der Auszubildenden, die geringfügig Beschäftigten, Personen in Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandvariante, Beamte (ohne Soldaten) und Grenzpendler. Diese Quote liegt höher, was bereits aus der Definition folgt. Die üblicherweise in den Medien genannte Quote ist aber die weiter oben definierte Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen.<ref name="bpb-2020-02-21" />)

Arbeitslosenbestand: Offiziell registrierte Arbeitslosigkeit/Gemeldete Arbeitslosigkeit

Die Berechnung der registrierten Arbeitslosigkeit wird von der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die Definition der Zählkriterien (wer gilt als arbeitslos?) bestimmt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Unter registrierter Arbeitslosigkeit wird in Deutschland allgemein die Zahl der Arbeitslosen verstanden, die bei der Bundesagentur für Arbeit nach dem SGB III bzw. einer Arbeitsgemeinschaft oder Optionskommune nach dem SGB II (Sozialgesetzbuch) arbeitslos gemeldet sind. Arbeitslos ist, wer weniger als 15 Stunden in der Woche arbeitet, aber mehr als 15 Stunden arbeiten will und jünger als das jeweilige Rentenalter ist. Darüber hinaus muss die Person dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und bereit sein, jede zumutbare Arbeit anzunehmen. Mit Verweis auf die Verfügbarkeit zählt nach § 16 Absatz 2 SGB III nicht als arbeitslos, wer an Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit teilnimmt (z. B. Trainingsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten). Ebenfalls nicht berücksichtigt werden Personen, die arbeitsunfähig erkrankt sind.

Nicht in der Arbeitslosenstatistik enthaltene Unterbeschäftigung

Die offizielle Zahl der Arbeitslosen erfasst die Unterbeschäftigung nicht vollständig.<ref>Die Stille Reserve gehört ins Bild vom Arbeitsmarkt. (PDF; 441 kB) IAB, 14. November 2005</ref> Die Höhe der Untererfassung schwankt je nach Definition der Unterbeschäftigung. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beziffert die Differenz zwischen Unterbeschäftigung und offiziell registrierter Arbeitslosigkeit im Jahr 2008 auf 1,2 Millionen Menschen bei einer registrierten Arbeitslosigkeit von rund 3,3 Millionen Menschen. Die Untererfassung setzt sich zusammen aus rund 700.000 Personen in der Stillen Reserve in Maßnahmen und rund 500.000 in der Stillen Reserve im engeren Sinne.<ref>Der Arbeitsmarkt tritt auf der Stelle. (PDF; 982 kB) IAB</ref>

Im Juli 2012 betrug die Zahl aller Unterbeschäftigten einschließlich der offiziell arbeitslos Gemeldeten in Deutschland laut einer Analyse des Statistischen Bundesamts 7,4 Millionen Erwerbsfähige.<ref>Arbeitsmarkt Millionen Deutsche sind unterbeschäftigt, Die Zeit, 15. August 2012, abgerufen am 21. August 2012</ref>

  • Versteckte Arbeitslosigkeit (Stille Reserve in Maßnahmen): Sie bezieht sich auf alle erwerbsfähigen Menschen ohne Anstellung, die statistisch nicht erscheinen. Hierzu zählen in Deutschland beispielsweise Arbeitslose, die an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben teilnehmen, eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung haben oder unter die 58er-Regelung fallen (Arbeitslosengeldbezug ohne dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen als Vorstufe zur Berentung). Ebenso werden alle Arbeitslosen, welche durch private Arbeitsvermittler betreut werden, nicht mehr in der offiziellen Arbeitslosenstatistik geführt.<ref>Maike Rademaker, Monika Dunkel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Financial Times Deutschland</ref><ref>Frühjahrsaufschwung. Spiegel Online, 29. Mai 2009.</ref>
  • Verdeckte Arbeitslosigkeit: Hierbei handelt es sich um die Situation, wenn Beschäftigte mehr aus sozialen oder verwaltungsrechtlichen Gründen einen Arbeitsplatz haben, volkswirtschaftlich oder betriebswirtschaftlich aber eigentlich als Arbeitskräfte nicht benötigt werden. Diese Formulierung wurde gegen die einstigen „Ostblockstaaten“ verwendet, weil dort offiziell Vollbeschäftigung herrschte. Es wurde aber vermutet, dass viele dieser Beschäftigten tatsächlich wenig zu tun hatten. Heutzutage wird der Begriff u. a. auch auf den Staatssektor angewandt, in dem durch Sparmaßnahmen freigesetzte Arbeitskräfte aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht entlassen werden können und im Zentralen Personalüberhangmanagement (auch Stellenpool) „geparkt“ werden.
  • Stille Reserve: Die Stille Reserve umfasst die Personen, die zwar bereit sind, eine Erwerbsarbeit anzunehmen, aber nicht offiziell als arbeitslos gemeldet sind, etwa weil kein Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Leistungen nach dem SGB II besteht und weil Arbeitslose sich entmutigt aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen haben oder nur bestimmte Arbeitsplätze suchen und daher nicht den Verfügbarkeitskriterien genügen.

Stille Reserve und versteckte Arbeitslosigkeit werden mit den registrierten Arbeitslosen zu den Unterbeschäftigten zusammengefasst. Unterbeschäftigtenzahlen weisen neben verschiedenen Wirtschaftsforschungsinstituten vor allem die Bundesagentur für Arbeit (durch ihr Forschungsinstitut IAB) und die Gewerkschaften aus.

Da die korrekte Definition von Arbeitslosigkeit umstritten ist und sich nicht eindeutig festlegen lässt, ist insbesondere im SGB II verstärkt die Betrachtung der Zahl der Leistungsempfänger statt der Arbeitslosen ins Blickfeld gerückt. Dabei werden alle Empfänger von Sozialleistungen nach dem SGB II betrachtet, unabhängig davon, ob diese arbeitslos, in einer Maßnahme oder aus anderen Gründen nicht arbeitsuchend sind.<ref>Informationen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II). Statistik der Bundesagentur für Arbeit</ref>

Registrierte Arbeitslose, die nicht arbeitssuchend sind

Die Meldung bei der Arbeitsagentur als Arbeitsloser ist Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld und anderen Leistungen nach dem Dritten Sozialgesetzbuch. Daher melden sich auch Personen arbeitslos (und tauchen somit in der Arbeitslosenstatistik auf), die die Grundvoraussetzung, aktiv Arbeit zu suchen, nicht erfüllen. Sie tun dies aus freier Entscheidung oder weil keine andere Möglichkeit der sozialen Sicherung besteht. Letzteres trifft auf zahlreiche Betroffene zu und kann zum Beispiel bei älteren Arbeitslosen der Fall sein, deren Rentenbeantragung läuft, bei Personen, die gesundheitlich in ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt oder gar nicht erwerbsfähig sind, bei denen aber noch ein Befund aussteht, oder bei Personen, wo die Bewilligung anderer Leistungen (etwa Leistungen zur medizinischen bzw. beruflichen Rehabilitation) gerade in Bearbeitung ist oder vorläufig zurückgewiesen wurde.

In der Regel fordert die Arbeitsagentur vom Leistungsempfänger Bewerbungs- und Vorstellungsnachweise. Das Nicht-Nachweisen der aktiven Arbeitssuche kann zur Sperrung des Arbeitslosengeldes führen. Auch diese Fälle fallen dann aus der Arbeitslosenstatistik.

Erwerbslosenquote

Die Erwerbslosenquote ist von den jeweiligen nach nationalen Kriterien festgelegten Zahlen abzugrenzen. Die Erwerbslosenquote wird in Deutschland vom Statistischen Bundesamt nach den international vergleichbaren Kriterien der ILO ermittelt und monatlich im Rahmen der „ILO-Arbeitsmarktstatistik“ veröffentlicht. Prinzipiell erfolgt die Berechnung wie bei der Arbeitslosenquote: Die Erwerbslosenquote stellt den Anteil Erwerbsloser an allen Erwerbspersonen (bestehend aus Erwerbstätigen und Erwerbslosen) dar.

Die Untersuchung des Statistischen Bundesamtes kennt die Unterschiede zwischen registrierten und nicht registrierten Arbeitslosen nicht. Im Gegensatz zu den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden hier auch nicht gemeldete Arbeitssuchende erfasst. Als erwerbslos im Sinne der ILO-Statistik gilt jede Person zwischen 15 und 74 Jahren, die weniger als eine Stunde pro Woche erwerbstätig ist, sich in den vier Wochen vor der Befragung aktiv um eine Arbeitsstelle bemüht hat und für diese Arbeit binnen zwei Wochen zur Verfügung steht.<ref name="bpb-2020-02-21" /> Die Gesamtzahl der Erwerbslosen wird anhand einer Stichprobe hochgerechnet. Damit ist die stille Reserve automatisch erfasst, hingegen fallen geringfügig Beschäftigte heraus. Ebenso Arbeitslose, die sich allein zum Bezug von Arbeitslosengeld arbeitslos gemeldet haben. Die Erwerbslosenzahl des Statistischen Bundesamtes liegt zumeist rund eine Million unter der von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitslosenzahl (Erwerbslose im Januar 2005: 3,99 Millionen, Arbeitslose 5,04 Millionen).

Saisonbereinigte Arbeitslosenzahl

Weil die Zahl der Arbeitslosen insbesondere durch Entlassungen im Bau- und Gaststättengewerbe und in der Landwirtschaft saisonal stark schwankt, wird von der Bundesagentur für Arbeit parallel zur Zahl der Arbeitslosen noch eine saisonbereinigte Arbeitslosenzahl vorgelegt, um jahreszeitlich unabhängige Trends bestimmen zu können. Dabei werden jahreszeitliche Einflüsse anhand der langjährigen Erfahrungen herausgerechnet. Diese Saisonbereinigung wird vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) durchgeführt.

Langzeitarbeitslosigkeit

Datei:Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit Deutschland.jpg
Anzahl der Langzeitarbeitslosen (in 1.000, Achse links) und Anteil an allen Arbeitslosen (in %, Achse rechts) in Deutschland. Während beide Zahlen bis 2009 in ähnlichem Maße sanken, konnten Langzeitarbeitslose danach nicht proportional vom stattfindenden Beschäftigungsaufbau profitieren.<ref>Lebenslagen in Deutschland – Fünfter Armuts- und Reichtumsbericht. In: Deutscher Bundestag (Hrsg.): Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Drucksache 18/11980. Bundesanzeiger Verlag GmbH, Berlin 2017 (bundestag.de [PDF]).</ref>

Als Langzeitarbeitslose gelten in Deutschland Arbeitslose, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind, § 18 SGB III.

Laut einer Studie des IAQ von 2015 gibt es unter ALG-II-Empfängern viele Langzeitarbeitslose und Menschen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen.<ref>Lena Köhnlein: Uni-Studie: Ein neuer Job ist nicht der Ausweg aus Hartz IV. In: rp-online.de. 10. März 2016, abgerufen am 27. Oktober 2019.</ref>

Für gesundheitliche Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit siehe Arbeitslosigkeit#Langzeitarbeitslosigkeit.

Jugendarbeitslosigkeit

Ein Sonderfall ist die Jugendarbeitslosigkeit, sie wird meist auf junge Menschen ab Ende der Schulpflicht bis zum 24. Lebensjahr bezogen, die sich nicht mehr in Ausbildung befinden.

Betroffenheit von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeitsdauer

Die Arbeits-/Erwerbslosenquote dividiert die Arbeitslosenzahl durch den Bestand der Erwerbstätigen, und harmonisiert und mittelt diese Werte. Um aber Arbeitslosigkeitsepisoden besser erfassen zu können, definiert man eine Betroffenheit. Als Betroffenheit wird die Anzahl der Personen bezeichnet, die im ausgewerteten Kalenderjahr arbeitslos gemeldet waren, im Allgemeinen mindestens einen Tag.<ref name="AMS 2010"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arbeitsmarktlage 2010. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Mai 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ams.at (PDF) Arbeitsmarktservice, Abschnitt Betroffenheit und Dauer, S. 20 ff (pdf, ams.at; 3,7 MB)</ref> Die Betroffenheit liegt meist deutlich über dem durchschnittlichen Arbeitslosenbestand – hier werden ja einzelne Personen auch mehrfach gezählt.

Beispielsweise lag der Arbeitslosenbestand in Österreich 2010 im Jahresmittel bei 105.700 Personen (nach ILO Arbeitslosenzahl 188.200, Arbeitslosenquote 4,4 %, nach österreichischer Usance 250.800 / 6,9 %), insgesamt waren jedoch 853.700 Personen zumindest einen Tag arbeitslos vorgemerkt, sprich von Arbeitslosigkeit betroffen, wobei 528.700 im Laufe des Jahres den Weg aus der Arbeitslosigkeit fanden (knapp 23 der Betroffenen), und 466.500 in Arbeitslosigkeit gerieten (leichte Abnahme der Arbeitslosenquote).<ref name="STAT,AMS 2010"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorgemerkte Arbeitslose lt. Arbeitsmarktservice (nationale Definition) nach ausgewählten Gruppen. (Memento vom 14. November 2011 im Internet Archive; PDF) Statistik Austria. Arbeitslosenquoten lt. Arbeitsmarktservice (nationale Definition) nach Geschlecht, Staatsbürgerschaft bzw. Bundesland. (PDF) und Arbeitslose und Arbeitslosenquoten (internationale Definition). (PDF), alle regelmäßig aktualisiert; Arbeitsmarktservice: Arbeitsmarktlage, Tabellen 7: Arbeitslosenbestand, 8: Von Arbeitslosigkeit betroffene Personen, 9: Wege in die Arbeitslosigkeit, 10: Wege aus der Arbeitslosigkeit, S. 51 ff (PDF-link s. o.)</ref> Die Größe ist also in erster Linie ein Maß für die Fluktuationen am Arbeitsmarkt, also die Arbeitsplatzsicherheit.

Auf Basis der Betroffenheit ermittelt man:

<math> \text{Durchschnittsbestand} = \frac {\text{Betroffenheit } \times \varnothing\text{Gesamtdauer}}{365\; (\text{bzw.}\; 366)} = \frac {\text{Volumen der Arbeitslosigkeit}}{365\; (\text{bzw.}\; 366)}</math>
Ø Gesamtdauer = durchschnittliche Dauer einer Arbeitslosigkeitsepisode
Volumen der Arbeitslosigkeit = Summe der Arbeitslosentage im Kalenderjahr

Damit sind Aussagen über das Ausmaß die Qualität der Arbeitslosigkeit möglich, also ob interimistisch zwischen zwei Arbeitsplätzen (friktionelle Arbeitslosigkeit), saisonelle (reguläre Fluktuation in Saisonbranchen), oder Langzeitarbeitslosigkeit

So lag in Österreich 2010 die mittlere Arbeitslosigkeitsdauer bei 111 Tagen, was eine Ausgewogenheit der Phänomene zeigt: Als Tourismusland ist die reguläre Saisonarbeitslosigkeit traditionell auch außerhalb des Baugewerbes hoch, hierbei gibt es aber zwei Nebensaisonen. Der Jahresdurchschnittsbestand unselbständig Beschäftigter lag bei 3.360.200, die Betroffenheit bei 853.700, das heißt im groben Schnitt war einer von vier Arbeitnehmern arbeitslosigkeitsbetroffen – tatsächlich waren nur 159.600 Personen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, 80 % hatten eine Anstellung kurzfristig oder saisonell in Aussicht oder gingen in Umschulung.<ref name="AMS 2010" />

Mit Betroffenheit und Dauer lassen sich dann auch detaillierte Aussagen über einzelne Bevölkerungsgruppen oder Branchen treffen.

So sinkt mit zunehmendem Alter heute in Österreich die Betroffenheit, aber die Dauer steigt (etwa 140.000/70 Tage für 20–24 Jahre und 60.000/120 Tage für 55–59 Jahre):<ref name="AMS 2010" /> Junge Menschen steigen in einen unsicheren, aber flexiblen Arbeitsmarkt ein, ältere Arbeitnehmer sind wenig betroffen, aber dann schwer vermittelbar: Berufserfahrung scheint zwar im Arbeitsleben gefragt, nicht aber am freien Arbeitsmarkt, was für einzelne stagnierende Branchen spricht, in denen kaum Arbeitsplätze geschaffen werden.

Konjunkturelle und strukturelle Arbeitslosigkeit

Durch eine Korrelation der Arbeitslosenquote mit allgemeinwirtschaftlichen Indikatoren kann man denjenigen Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit ermitteln, der auf äußere Einflüsse des Arbeitsmarktes zurückzuführen ist, also mit schwächelnder Konjunktur steigt und mit anziehender Wirtschaft wieder verschwindet. Der restliche Anteil ist strukturbedingt, zeigt also echte Schwächen der Arbeitswelt einzelner Länder oder Regionen auf. Tatsächlich ist die Unterscheidung nicht einfach, im Zwischenfeld handelt es sich um regionale Defizite, auf Konjunkturschwankungen zu reagieren.

Zahlen zur Arbeitslosigkeit

Die nationalen Arbeitslosenzahlen sind international nur bedingt vergleichbar, da sich die Arten der Erhebung der Arbeitslosenstatistik teils voneinander unterscheiden. Eine Ausnahme bildet die Statistik der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), welche die Arbeitslosigkeit stichprobenartig international auf dieselbe Weise erhebt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fragen und Antworten zur Arbeitsmarktstatistik, (Memento vom 31. August 2008 im Internet Archive) tagesschau.de, 25. April 2009.</ref>

Auch die Erhebung der Arbeitslosenstatistik innerhalb eines Landes kann sich in verschiedenen Zeiträumen unterscheiden, wodurch sich die Zahlen nur bedingt vergleichen lassen.<ref>Arbeitslosenzahl: Die Rechentricks der Regierung (PDF; 63 kB) Panorama, NDR, 4. Juni 2009; <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />als Videobeitrag (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/daserste.ndr.de</ref> So wurden zum Beispiel die Arbeitslosenzahlen 2009 in Deutschland (statistisch) deutlich gesenkt, indem extern betreute Arbeitslose nicht mehr in der Statistik mitgezählt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statistikänderung lässt 200.000 Arbeitslose verschwinden. (Memento vom 5. Juni 2009 im Internet Archive) RP, 26. Mai 2009.</ref>

Weltweit

Die folgende Tabelle gibt die Arbeitslosenquote nach dem Labour-Force-Konzept (LFC) der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) an. Da dieses auch unbezahlt mithelfende Familienangehörige als Erwerbspersonen zählt, ist die Arbeitslosenquote der agrarischen Schwellen- und Entwicklungsländer naturgemäß niedrig (Arbeit ohne Gelderwerb in der Subsistenzwirtschaft). Es besteht also keine direkte Korrelation zwischen ILO-Arbeitslosenquote und allgemeinem Wohlstand (gemessen etwa am Bruttonationalprodukt), noch Armut.

Die Tabelle wird in 4-Prozent-Schritten eingefärbt:

ab 24 % ab 20 % ab 16 % ab 12 % ab 8 % ab 4 % unter 4 % sonstige Angaben/Zwischensummen
Arbeitslosigkeit ausgewählter Staaten nach ILO/LFC weltweit, in %
Staat ’08 ’07 ’06 ’05 ’00 Kont.
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 7,9 k. A. 9,5<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 10,6<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 15,0<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Amerika G20
ASEANDatei:Flag of ASEAN.svg ASEAN<ref>2006/07 Labour and Social Trends in ASEAN 2008: Driving Competitiveness and Prosperity with Decent Work – Key Findings (pdf); 2000/06 ASEAN and ILO to cooperate in addressing labour and employment issues; beide ilo.org</ref> k. A. 6,1 5,8/6,6 k. A. k. A./5,0 Asien
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 4,2 4,4 4,8 5,0 6,4 Oz./Aus. G20
Brasilien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Brasilien k. A. k. A. k. A. k. A. k. A. Amerika O-5
China Volksrepublik[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  China, VR 4,0 4,0 4,1 4,2 3,1 Asien O-5
DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 3,3 4,0 4,1 5,0 4,6 Europa
Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland 7,3 8,4 10,3 11,1<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 (7,9) <templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 Europa G8
EuropaDatei:Flag of Europe.svg Europa 7,1<templatestyles src="FN/styles.css" /> 5 7,2<templatestyles src="FN/styles.css" /> 5 8,3<templatestyles src="FN/styles.css" /> 5 9,0<templatestyles src="FN/styles.css" /> 5 8,8<templatestyles src="FN/styles.css" /> 5 Europa
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 7,4 8,0 8,8 8,9 8,5 Europa G8
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 7,7 8,3 8,8 9,6 11,2 Europa
IndienDatei:Flag of India.svg Indien k. A. k. A. k. A. k. A. 4,1<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 Asien O-5
IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien 8,4 9,1 11,3 11,2<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 6,1 Asien G20
Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Italien 6,7 6,1 6,8 7,7 10,5 Europa G8
JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 4,0 3,9 4,1 4,5 4,7 Asien G8
Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Kanada 6,1 6,0 6,3 6,8 6,8 Amerika G8
LiechtensteinDatei:Flag of Liechtenstein.svg Liechtenstein (2,3)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 6 (2,9)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 6 (3,2)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 6 k. A. k. A. Europa
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg 4,9 4,2 (4,6)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 (4,4)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 (2,7)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Europa
MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia 3,3 3,2 3,3 3,5 3,0 Asien
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 3,5 3,4 3,2 3,5 2,6 Amerika O-5
Datei:Flag of the North American Free Trade Agreement (standard version).svg NAFTA k. A. k. A. k. A. k. A. k. A. Amerika
Neuseeland Neuseeland 4,2 3,7 3,8 3,8 5,3 Oz./Aus.
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 2,8 3,2 4,2 5,1 3,1 Europa
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 2,5 2,5 3,4<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 4,6 3,4 Europa
Osterreich Österreich 3,8 4,4 4,7 5,2<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 3,6<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Europa
PhilippinenDatei:Flag of the Philippines.svg Philippinen 7,2 7,3 8,0 7,8<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 11,2<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Asien
Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Polen 7,1 9,6 13,8 17,1 18,2<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Europa
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 5,8 6,4 7,3 7,2 7,1<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Europa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 6,3 6,1 7,2 7,2 9,8 As. /Eur. G8
Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien 5,1 5,7 6,3<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 k. A. 4,6 Asien G20
Schweden[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Schweden 6,2 6,1 5,4 6,0<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 4,7<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Europa
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 3,4 3,6 4,0 4,4 2,7 Europa
SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur 4,0 4,0 4,5 5,6 k. A. Asien
Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien 11,3 8,3 8,5 9,2<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 13,9<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 Europa
SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 22,9<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 23,0 25,5 26,7 25,4 Afrika O-5
Korea Sud[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Südkorea 3,2 3,2 3,5 3,7 4,4<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 Asien G20
TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg China, Rep. 4,1 3,9 3,9 4,1 5,2 Asien
ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand 1,2 1,2 1,2 1,4 2,4 Asien
Turkei[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Türkei 11,0 10,3 9,9 10,3 6,5 As. /Eur. G20
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Kgr. 5,7 5,3 5,4 4,6 5,4 Europa G8
Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten 5,8 4,6 4,6 5,1 4,0 Amerika G8

Quelle: ILO LABORSTA (konsolidierte Daten bis 2008)<ref name="ISO LABORSTA ">LABORSTA Internet: Unemployment → Main statistics (annual) → 3A Unemployment, general level (Onlinedatenbank)</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

2 
von der ILO geschätzt

<templatestyles src="FN/styles.css" />

3 
nur auf einer Monatangabe basierend

<templatestyles src="FN/styles.css" />

4 
System umgestellt, nur bedingt vergleichbar

<templatestyles src="FN/styles.css" />

5 
Keine LFC-Berechnung, amtliche Werte nach EUROSTAT<ref>Beschäftigung und Arbeitslosigkeit (LFS/AKE – Erhebung über Arbeitskräfte) (employ) →Hauptindikatoren (lfsi) →Bevölkerung, Erwerbspersonen, Nichterwerbspersonen (lfsi_act) →Erwerbstätigkeit (lfsi_emp) →Arbeitslosigkeit (une) →Arbeitslosenquoten, Jahresdurchschnitte, nach Geschlecht und Altersgruppe (%) (une_rt_a), Eurostat</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

6 
Keine LFC-Berechnung, amtliche Schätzungen

Europäische Union

Offizielle Arbeitslosenquoten der EU, Islands und Norwegens (Stand: März 2019)

Die Tabelle wird in 4-Prozent-Schritten eingefärbt:

ab 24 % ab 20 % ab 16 % ab 12 % ab 8 % ab 4 % unter 4 % sonstige Angaben/Zwischensummen
Arbeitslosenquote Europa mit Vergleich USA und Japan (saisonbereinigt)
# Land Juli 2019 Juni 2019 Jahresmittelwert
2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009
1 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 2,1 % 1,9 % 2,2 % 2,9 % 4,0 % 5,1 % 6,1 % 7,0 % 7,0 % 6,7 % 7,3 % 6,7 %
** JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan n. a. 2,3 % 2,4 % 2,8 % 3,1 % 3,4 % 3,6 % 4,0 % 4,3 % 4,6 % 5,1 % 5,1 %
2 Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland 3,0 % 3,1 % 3,4 % 3,8 % 4,1 % 4,6 % 5,0 % 5,2 % 5,5 % 5,9 % 7,1 % 7,8 %
3 Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Polen 3,3 % 3,3 % 3,3 % 4,9 % 6,2 % 7,5 % 9,0 % 10,3 % 10,1 % 9,7 % 9,6 % 8,2 %
4 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 3,4 % 3,4 % 3,8 % 4,9 % 6,0 % 6,9 % 7,4 % 7,3 % 5,3 % 4,4 % 4,5 % 3,7 %
5 MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta 3,4 % 3,4 % 3,4 % 4,6 % 5,2 % 5,4 % 5,9 % 6,4 % 6,3 % 6,5 % 6,9 % 6,9 %
6 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn n. a. 3,5 % 3,7 % 4,2 % 5,1 % 6,8 % 7,7 % 10,2 % 10,9 % 10,9 % 11,2 % 10,0 %
* NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen n. a. 3,6 % 3,9 % 4,2 % 4,8 % 4,4 % 3,5 % 3,5 % 3,2 % 3,3 % 3,5 % 3,1 %
7 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich n. a. 3,6 % (Mai 2019) 4,4 % 4,4 % 4,9 % 5,3 % 6,2 % 7,5 % 7,9 % 8,0 % 7,8 % 7,6 %
** Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten 3,7 % 3,7 % 3,9 % 4,4 % 4,9 % 5,3 % 6,2 % 7,4 % 8,1 % 8,9 % 9,6 % 9,3 %
8 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 3,9 % 3,8 % 4,2 % 4,9 % 5,9 % 6,8 % 7,1 % 6,8 % 7,0 % 7,4 % 7,3 % 6,9 %
9 Osterreich Österreich 4,4 % 4,5 % 4,9 % 5,5 % 6,0 % 5,7 % 5,6 % 5,4 % 4,3 % 4,2 % 4,4 % 4,8 %
10 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 4,5 % 4,5 % 5,1 % 6,6 % 8,0 % 9,0 % 9,7 % 10,1 % 8,9 % 8,2 % 7,3 % 5,9 %
11 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 4,5 % 4,5 % 5,2 % 6,2 % 7,6 % 9,2 % 11,4 % 13,0 % 12,3 % 11,3 % 10,2 % 06,8 %
12 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 4,6 % 4,6 % 5,0 % 5,7 % 6,2 % 6,2 % 6,6 % 7,0 % 7,5 % 7,6 % 7,4 % 6,0 %
13 EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland n. a. 04,6 % 05,4 % 05,8 % 06,8 % 06,2 % 07,4 % 08,6 % 10,0 % 12,5 % 16,9 % 13,8 %
14 Irland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Irland 05,3 % 05,3 % 05,8 % 06,7 % 07,9 % 09,4 % 11,3 % 13,1 % 14,7 % 14,7 % 13,7 % 11,9 %
15 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 05,3 % 05,4 % 06,5 % 08,1 % 09,7 % 11,5 % 13,2 % 14,2 % 14,0 % 13,7 % 14,4 % 12,0 %
16 Belgien Belgien 5,7 % 5,6 % 6,0 % 7,1 % 7,8 % 8,5 % 8,5 % 8,4 % 7,6 % 7,2 % 8,3 % 7,9 %
17 LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg 5,7 % 5,7 % 5,5 % 5,6 % 6,3 % 6,5 % 5,9 % 5,9 % 5,1 % 4,8 % 4,6 % 5,1 %
Europaische UnionEU, Europäische Union EU28
bis 2013 EU27
6,3 % 6,3 % 6,8 % 7,6 % 8,5 % 9,4 % 10,2 % 10,9 % 10,4 % 9,7 % 9,7 % 9,0 %
18 Litauen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Litauen 6,4 % 6,2 % 6,2 % 7,1 % 7,9 % 9,1 % 10,7 % 11,8 % 13,4 % 15,3 % 17,8 % 13,7 %
19 LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 6,5 % 6,5 % 7,4 % 8,7 % 9,6 % 9,9 % 9,9 % 11,9 % 15,0 % 16,2 % 18,7 % 17,1 %
20 Portugal[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Portugal 6,5 % 6,6 % 7,0 % 9,0 % 11,2 % 12,6 % 14,1 % 16,4 % 15,8 % 12,9 % 12,0 % 10,6 %
21 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 6,7 % 6,6 % 7,4 % 8,6 % 8,8 % 9,4 % 8,7 % 8,2 % 7,7 % 7,8 % 8,4 % 8,2 %
22 Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern 7,0 % 7,2 % 8,4 % 11,1 % 13,0 % 15,0 % 16,1 % 15,9 % 11,9 % 7,9 % 6,2 % 5,3 %
23 Schweden[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Schweden 7,1 % 6,7 % 6,3 % 6,7 % 6,9 % 7,4 % 7,9 % 8,0 % 8,0 % 7,8 % 8,4 % 8,3 %
24 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 7,1 % 7,1 % 8,4 % 11,1 % 13,3 % 16,1 % 17,3 % 17,3 % 16,1 % 00n. a.
25 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 8,5 % 8,5 % 9,1 % 9,4 % 10,1 % 10,4 % 10,3 % 10,3 % 9,8 % 9,6 % 9,8 % 9,5 %
26 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Italien 9,9 % 9,8 % 10,6 % 11,2 % 11,7 % 11,9 % 12,7 % 12,1 % 10,7 % 8,4 % 8,4 % 7,8 %
Europaische UnionEU, Europäische Union EU15 000000n. a. 10,5 % 11,1 % 10,6 % 9,7 % 9,6 % 9,2 %
27 Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien 13,9 % 14,0 % 15,3 % 17,2 % 19,6 % 22,1 % 24,5 % 26,1 % 24,8 % 21,7 % 20,1 % 18,0 %
28 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland n. a. 17,2 % (Mai 2019) 19,3 % 21,5 % 23,6 % 24,9 % 26,5 % 27,5 % 24,5 % 17,7 % 12,6 % 9,5 %

* Kein EU-Mitglied, aber Teil des Europäischen Wirtschaftsraums. ** Weder EU-Mitglied noch Teil des Europäischen Wirtschaftsraums, aber als führendes Industrieland vergleichsweise aufgeführt.

Anmerkung: Bei Nichtverfügbarkeit der jeweils aktuellsten Daten erfolgte die Einordnung gemäß den jüngsten verfügbaren, aufgelisteten Daten.

Quelle<ref>Arbeitsmarktdaten nach EU-Standard gem. Eurostat (MS Excel; 47 kB); Abruf: 18. September 2019.</ref>

Arbeitslosenquoten und Veränderung 1985–2011 in ausgewählten Ländern Europas nach Altersklassen (in %)
Land ’85 <25 ≥25 ’90 <25 ≥25 ’95 <25 ≥25 2000 <25 ≥25 2008 <25 ≥25 2011 <25 ≥25
Belgien Belgien 11,3 23,6 9,0 7,3 14,5 6,2 9,3 21,5 7,9 8,4 23,0 6,9 18,0 5,9 18,7 6,1
DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 7,8 11,5 6,8 8,3 11,5 7,6 7,0 9,9 6,3 5,0 8,4 4,4 8,0 2,6 14,2 6,5
Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland 6,9 9,8 6,1 4,9 4,6 5,0 8,2 8,5 8,1 8,2 9,0 8,0 10,6 7,2 8,6 5,7
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 5,0 9,1 4,2 3,4 6,4 2,9 17,0 41,2 13,8 9,6 21,4 7,8 16,5 5,0 20,1 6,2
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 10,3 25,8 7,2 9,4 19,8 7,7 11,9 27,1 10,1 8,9 18,8 7,8 18,6 6,1 22,1 7,9
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 7,8 23,9 5,2 7,0 23,2 4,4 9,1 27,9 6,5 22,1 6,7 44,4 16,0
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Kgr. 11,5 18,2 9,5 7,0 10,4 6,1 8,7 15,5 7,4 8,5 12,6 4,2 15,0 4,0 21,1 5,9
Irland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Irland 18,0 25,1 15,4 14,1 19,8 12,5 12,0 19,0 10,3 4,1 5,6 3,8 12,7 5,0 29,4 13,0
Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Italien 9,5 32,2 4,5 9,8 29,0 5,9 11,8 32,8 8,4 10,7 31,9 7,9 21,3 5,6 29,1 7,0
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg 3,0 6,5 2,0 1,6 3,6 1,3 2,9 7,2 2,3 2,1 5,7 1,7 17,9 4,0 16,8 4,1
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 10,5 17,7 8,7 7,8 11,4 6,8 7,2 12,1 6,1 2,8 5,1 2,4 5,3 2,2 7,6 3,8
Osterreich Österreich<templatestyles src="FN/styles.css" />  4,3 5,9 4,1 3,2 4,4 3,0 8,0 3,2 8,3 3,5
Portugal[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Portugal<templatestyles src="FN/styles.css" />  4,7 10,4 3,2 7,1 16,0 5,5 4,1 8,5 3,4 16,4 7,2 30,1 11,8
Schweden[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Schweden 2,8 5,8 2,3 1,7 3,8 1,3 8,1 19,0 6,7 5,6 10,5 5,0 20,2 4,2 22,9 5,3
Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien<templatestyles src="FN/styles.css" />  16,3 31,8 12,4 22,7 41,7 18,7 13,6 25,0 11,6 24,6 9,8 46,4 19,5
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien<templatestyles src="FN/styles.css" />  9,9 4,0 18,0 5,9
Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Polen<templatestyles src="FN/styles.css" />  17,3 6,0 25,8 8,1
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 7,0 2,8 7,7 3,6

Quelle: DIW 2001<ref name="DIW Wochenbericht">Bettina Isengard: Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union: Entwicklung und individuelle Risikofaktoren. In: DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V.: Wochenbericht des DIW Berlin, 4, 2001, S. 57–64 (abstract diw.de)</ref> DIW 2012<ref name="DIW Wochenbereicht Nr.30">Karl Brenke: Arbeitslosigkeit: Jugendliche sind viel stärker betroffen als Erwachsene. In: DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V.: Wochenbericht des DIW Berlin 30, 2012, S. 6 (Wochenbericht Nr.30, diw.de)</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

 
vor dem EU-Beitritt nicht vergleichbare Berechnungsmodalität
Datei:IntVerglArblos.PNG
Arbeitslosigkeit in der Triade, Link zur BMGS-Quelle siehe unten

Deutschland

Für die Arbeitslosenzahlen in Deutschland muss berücksichtigt werden, dass die Definition der Arbeitslosigkeit der Bundesagentur für Arbeit erheblich von der Eurostat-Definition (ILO-Arbeitsmarktstatistik) abweicht. Arbeitslosenzahlen aus Deutschland sind daher kaum für einen Vergleich mit dem Ausland geeignet.

So wurden z. B. bereits im Januar 2008 § 53a SGB II eingeführt, wonach erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, nach Ablauf dieses Zeitraums nicht als arbeitslos gelten. 2016 waren dies 162.600 Personen.<ref>Arbeitslosigkeit: Mehr als 160.000 ältere Arbeitslose fallen aus der Statistik. In: Zeit Online. 11. März 2017, abgerufen am 1. April 2018.</ref>

Zudem tauchen auch alle Teilnehmer arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen nicht in der Arbeitslosenstatistik auf, auch nicht kranke Arbeitslose, Arbeitslose in Weiterbildungen oder Arbeitslose deren Leistungen sanktioniert wurden.

Durch die ständig veränderte Zählweise sind im Wesentlichen nicht einmal die Zahlen der letzten Jahre vergleichbar. 2009 kam die Regelung hinzu, dass Arbeitslose nicht gezählt werden, für die – auf Basis eines Gutscheins – private Arbeitsvermittler tätig werden.<ref>Offizielle Zahlen stimmen nicht: Arbeitslosenstatistik ist geschönt. In: n-tv. 30. Dezember 2011, abgerufen am 8. April 2018.</ref>

Aktuelle Arbeitslosenzahlen für Deutschland

Datei:Erwerbsbla.svg
Erwerbstätige und Arbeitslose
(Stand: September 2008)

Regionale Schwerpunkte der Arbeitslosigkeit in Deutschland sind vor allem das Ruhrgebiet einerseits und die ländlich-peripheren Regionen in Teilen Ostdeutschlands andererseits. Weiterhin sind einige stark vom Strukturwandel betroffene Städte von hoher lokaler Arbeitslosigkeit geprägt, etwa Bremerhaven und Pirmasens. Gebiete mit sehr geringer Arbeitslosigkeit sind vor allem die ländlichen Regionen in Bayern, Baden-Württemberg und Teilen Hessens, Niedersachsens und Rheinland-Pfalz'. Besonders stark rückläufig ist die Arbeitslosenzahl im ländlichen Raum (in West- und Ostdeutschland) aufgrund des demografischen Wandels und der sinkenden Zahl von Erwerbspersonen insgesamt in diesen Gebieten.

Die Tabelle wird in 4-Prozent-Schritten eingefärbt:

ab 24 % ab 20 % ab 16 % ab 12 % ab 8 % ab 4 % unter 4 % sonstige Angaben/Zwischensummen
# Land Ost/West Juli 2025 Juni 2025
Arbeitslose Quote Arbeitslose Quote
1 BayernDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern West 307.421 3,9 % 301.888 3,8 %
2 Baden-WürttembergDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg Baden-Württemberg West 287.502 4,5 % 282.093 4,4 %
3 Rheinland-PfalzDatei:Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-Pfalz West 125.711 5,6 % 123.404 5,5 %
4 HessenDatei:Flag of Hesse.svg Hessen West 200.364 5,6 % 197.982 5,5 %
5 Schleswig-HolsteinDatei:Flag of Schleswig-Holstein.svg Schleswig-Holstein West 94.830 5,8 % 93.321 5,7 %
6 NiedersachsenDatei:Flag of Lower Saxony.svg Niedersachsen West 269.997 6,0 % 265.444 5,9 %
7 BrandenburgDatei:Flag of Brandenburg.svg Brandenburg Ost 85.763 6,3 % 83.215 6,1 %
8 ThüringenDatei:Flag of Thuringia.svg Thüringen Ost 69.514 6,3 % 68.240 6,2 %
9 SachsenDatei:Flag of Saxony.svg Sachsen Ost 145.332 6,8 % 142.011 6,6 %
10 SaarlandDatei:Flag of Saarland.svg Saarland West 38.892 7,3 % 38.204 7,2 %
11 Nordrhein-WestfalenDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg Nordrhein-Westfalen West 778.201 7,7 % 769.045 7,6 %
12 Sachsen-AnhaltDatei:Flag of Saxony-Anhalt (state).svg Sachsen-Anhalt Ost 86.417 7,8 % 84.231 7,6 %
13 Mecklenburg-VorpommernDatei:Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svg Mecklenburg-Vorpommern Ost 64.875 7,9 % 63.402 7,8 %
14 HamburgDatei:Flag of Hamburg.svg Hamburg West 92.254 8,2 % 90.711 8,1 %
15 BerlinDatei:Flag of Berlin.svg Berlin Ost 213.480 10,1 % 209.935 9,9 %
16 BremenDatei:Flag of Bremen.svg Bremen West 42.609 11,4 % 41.893 11,2 %
Ostdeutschland 665.381 7,7 % 651.034 7,5 %
Westdeutschland 2.244.070 5,9 % 2.210.668 5,8 %
Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bundesrepublik Deutschland 2.979.451 6,3 % 2.861.702 6,1 %

QuelleAktuell<ref>Arbeitslose nach Rechtskreisen (Monatszahlen) für Juli 2025 (XLSX)</ref>

QuelleVergleichszahlen<ref>Arbeitslose nach Rechtskreisen (Monatszahlen) für Juni 2025 (XLSX)</ref>

Entwicklung der Arbeitslosenquote in Deutschland

Die Arbeitslosenquote hat sich in Deutschland seit 1960 wie folgt entwickelt. Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Werte bis 1990 sind nur die Westdeutschlands, die ab 1991 die Gesamtdeutschlands (Ost- und Westdeutschland).

Datei:GermanyUnemploymentRate.svg
Entwicklung der Arbeitslosenquote in Deutschland von 1960 bis 2013 (Werte bis 1990 nur West-, ab 1991 Gesamtdeutschland; Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA))

Anschließend fiel die Arbeitslosenquote in Deutschland von 2013 bis 2017 kontinuierlich ab: sie lag bei 6,9 % (2013), 6,7 % (2014), 6,4 % (2015), 6,1 % (2016) und 5,7 % (2017) – niedrigere Werte wurden zuletzt Anfang der 1980er Jahre erreicht.<ref>Arbeitslose und Arbeitslosenquote. In absoluten Zahlen und in Prozent aller zivilen Erwerbspersonen, 1980 bis 2017. Bundeszentrale für politische Bildung, 4. April 2018, abgerufen am 8. April 2018.</ref>

Parallel sollte man das Arbeitsvolumen pro Kopf in Deutschland betrachten. Es ist zwischen 1960 und 2010 um 30 Prozent gefallen.<ref>Der aktuelle Beschäftigungsoptimismus in historischer Perspektive. grundeinkommensblog.blogspot.com, 3. November 2010.</ref>

Historische Zahlen zur Arbeitslosigkeit in Deutschland

Datei:ArbeitslosigkeitInDeutschland1997.png
Regionale Unterschiede in der Arbeitslosigkeit (Stand: 1997)

In der folgenden Tabelle sind die registrierten Arbeitslosen, die Arbeitslosenquote und die Arbeitszeit in Deutschland seit 1950 aufgeführt (Jahresdurchschnitt).

Die offizielle Arbeitszeit (herausgegeben vom Statistischen Bundesamt) wird als durchschnittliche jährliche Arbeitszeit der Beschäftigten angegeben (AZ = Arbeitsvolumen durch Anzahl der Beschäftigten).

Die durchschnittliche jährliche Arbeitszeit der Erwerbspersonen kann angegeben werden als AZ* = Arbeitsvolumen durch Anzahl der Erwerbspersonen.

Die Arbeitslosenquote wird folgendermaßen definiert:

<math>\textrm{ALQ} = \frac{\textrm{Arbeitslose}}{\textrm{Erwerbspersonen}} = \frac{\textrm{Erwerbspersonen} - \mathrm{Besch{\ddot a}ftigte}}{\textrm{Erwerbspersonen}}</math>

Daraus folgt die durchschnittliche Arbeitszeit der Erwerbspersonen:

<math>\textrm{AZ}^* = \textrm{AZ} \cdot \left(1 - \frac{\textrm{ALQ}}{100}\right)</math>
Registrierte Arbeitslose und Arbeitslosenquote nach Gebietsstand<ref>Ergebnisse der Bundesagentur für Arbeit (BA) Registrierte Arbeitslose, Arbeitslosenquote nach Gebietsstand</ref>
Jahr Deutschland Westdeutschland Ostdeutschland
Anzahl Quote in % AZ in h AZ* in h Anzahl Quote in % AZ in h AZ* in h Anzahl Quote in % AZ in h AZ* in h
2018 2.340.082 5,2 1.758.627 4,8 581.455 6,9
2017 2.532.837 5,7 1.894.294 5,3 638.543 7,6
2016 2.690.975 6,1 1.978.672 5,6 712.303 8,5
2015 2.794.664 6,4 2.020.503 5,7 774.162 9,2
2014 2.898.388 6,7 2.074.553 5,9 823 835 9,8
2013 2.950.338 6,9 2.080.342 6,0 869.995 10,3
2012 2.896.985 6,8 1.999.837 5,9 897.148 10,7
2011 2.980.000 7,1 2.020.087 6,0 949.749 11,3
2010 3.244.470 7,7 2.231.694 6,6 1.012.775 12,0
2009 3.423.283 8,2 2.320.209 6,9 1.103.074 13,0
2008 3.267.907 7,8 2.144.651 6,4 1.123.256 13,1
2007 3.773.691 10,1 1432,6 1287,9 2.484.283 8,4 1.289.408 16,8
2006 4.486.940 12,0 1432,6 1260,7 3.006.952 10,2 1.479.988 19,2
2005 4.860.234 13,0 1435,0 1248,4 3.246.097 11,0 1.614.137 20,6
2004 4.381.042 11,7 1441,8 1273,1 2.781.347 9,4 1425,7 1291,7 1.599.695 20,1 1463,9 1169,7
2003 4.376.028 11,6 1438,8 1271,9 2.752.589 9,3 1424,3 1291,8 1.623.439 20,1 1467,4 1172,5
2002 4.060.317 10,8 1441,1 1285,5 2.497.678 8,5 1421,4 1300,6 1.562.639 19,2 1467,1 1185,4
2001 3.852.564 10,4 1453,7 1302,5 2.320.500 8,0 1431,4 1316,9 1.532.064 18,8 1482,9 1204,1
2000 3.889.695 10,7 1467,9 1310,8 2.380.987 8,4 1442,5 1321,3 1.508.707 18,6 1505,3 1225,3
1999 4.100.499 11,7 1486,2 1312,3 2.604.720 9,6 1456,7 1316,9 1.495.779 18,7 1528,0 1242,3
1998 4.280.630 12,3 1497,8 1313,6 2.751.535 10,3 1465,4 1314,5 1.529.095 19,2 1543,9 1247,5
1997 4.384.456 12,7 1503,5 1312,6 2.870.021 10,8 1471,4 1312,5 1.514.435 19,1 1553,8 1257,0
1996 3.965.064 11,5 1513,0 1339,0 2.646.442 9,9 1477,4 1331,1 1.318.622 16,6 1565,8 1305,9
1995 3.611.921 10,4 1529,3 1370,3 2.427.083 9,1 1494,4 1358,4 1.184.838 14,8 1593,1 1357,3
1994 3.698.057 10,6 1513,0 1352,6 2.426.276 9,0 1506,5 1370,9 1.271.781 15,7 1629,2 1373,4
1993 3.419.141 9,8 1529,3 1379,4 2.149.465 8,0 1506,1 1385,6 1.269.676 15,4 1648,0 1394,2
1992 2.978.570 8,5 1543,4 1412,2 1.699.273 6,4 1531,7 1433,7 1.279.297 14,4 1642,7 1406,2
1991 2.602.203 7,3 1546,3 1433,4 1.596.457 6,2 1542,3 1446,7 1.005.746 10,2 1497,6 1344,8
1990 1.883.147 7,2 1566,0 1453,2
1989 2.037.781 7,9 1589,1 1463,6
1988 2.241.556 8,7 1612,5 1472,2
1987 2.228.788 8,9 1617,6 1473,6
1986 2.228.004 9,0 1639,5 1491,5
1985 2.304.014 9,3 1658,5 1504,3
1984 2.265.559 9,1 1680,8 1527,8
1983 2.258.235 9,1 1691,6 1537,7
1982 1.833.244 7,5 1702,1 1574,4
1981 1.271.574 5,5 1716,8 1622,4
1980 888.900 3,8 1739,1 1673,0
1979 876.137 3,8 1758,4 1691,6
1978 992.948 4,3 1771,9 1695,7
1977 1.029.995 4,5 1794,1 1713,4
1976 1.060.336 4,6 1809,4 1726,2
1975 1.074.217 4,7 1797,1 1712,6
1974 582.481 2,6 1836,5 1788,8
1973 273.498 1,2 1869,5 1847,1
1972 246.433 1,1 1899,8 1878,9
1971 185.072 0,8 1924,7 1909,3
1970 148.846 0,7 1956,4 1942,7
1969 178.579 0,9 1971,7 1954,0
1968 323.480 1,5 1991,3 1961,4
1967 459.489 2,1 2003,7 1961,6
1966 161.059 0,7 2041,1 2026,8
1965 147.352 0,7 2067,2 2052,7
1964 169.070 0,8 2081,3 2064,6
1963 185.646 0,8 2069,9 2053,3
1962 154.523 0,7 2100,1 2085,4
1961 180.855 0,8 2136,9 2119,8
1960 270.678 1,3 2163,3 2135,2 7.107 0,1
1959 539.942 2,6 10.433 0,1
1958 763.850 3,7 16.198 0,2
1957 753.711 3,7 37.914 0,5
1956 876.287 4,4 40.763 0,5
1955 1.073.576 5,6 43.634 0,5
1954 1.410.717 7,6 54.277 0,7
1953 1.491.000 8,4 90.876 1,1
1952 1.651.915 9,5 107.162 1,3
1951 1.713.887 10,4 243.351 3,0
1950 1.868.504 11,0 325.400 4,1

Quelle:<ref>Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslose und Arbeitslosenquoten - Deutschland und West/Ost (Zeitreihe Monats- und Jahreszahlen ab 1950), abgerufen am 19. September 2019</ref>

Kritik an den offiziellen Zahlen der Statistik

Hans Jörg Duppré vom Deutschen Landkreistag kritisierte im April 2010, dass die angebliche positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ein Trugbild sei, da die Zahl der ALG II-Empfänger stetig gestiegen sei. So sei die Zahl der Hilfeempfänger im April 2010 auf rund 7,4 Millionen gestiegen, in der Arbeitslosenstatistik jedoch seien lediglich rund 2,5 Millionen Menschen erfasst.

Zudem wurde kritisiert, dass die Zahl der Hartz-IV-Bezieher bislang auf die Langzeitarbeitslosen verengt werde. Bereits rein subventionierte Planstellen mit mehr als 15 Wochenstunden, wie Ein-Euro-Jobs, Kranke oder Ausbildungsplatzsuchende etwa fänden sich dagegen nicht in der Arbeitslosenstatistik wieder, obwohl ihre Lage oft nicht besser sei. Gleiches gelte für Erwerbstätige im Niedriglohnbereich, die zusätzlich auf Hartz IV angewiesen seien. Ebenfalls werden Arbeitslose, die an Weiterbildungen teilnehmen, bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Auch Arbeitslose, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik. Im Mai 2009 kam eine weitere Ausnahme hinzu: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden, taucht der von ihnen betreute Arbeitslose ebenfalls nicht in der Arbeitslosenstatistik auf.<ref>Zahl der "Hartz-IV"-Empfänger erreicht Höchststand Tagesspiegel</ref><ref>Arbeitsmarkt: Offenbar mehr Ältere arbeitslos als offiziell benannt Focus.de</ref> Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie das Statistische Bundesamt ermittelte eine sogenannte „Stille Reserve“. Damit sind Teilnehmer der Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen der Arbeitsmarktpolitik gemeint sowie all jene, die arbeiten wollen, aber nicht in der Statistik auftauchen. Die sogenannte „Stille Reserve“ beläuft sich laut Schätzungen beider Institute auf etwa 1,1 bis 1,4 Millionen zusätzliche Arbeitslose.<ref>Monatliche Arbeitslosenzahlen: Was die offizielle Statistik verbirgt. tagesschau.de.</ref>

Kritisiert wird auch, dass durch vermehrte Nutzung von Zeitarbeit seitens der Bundesagentur für Arbeit die tatsächliche Anzahl von Arbeitslosen deutlich nach unten gesenkt werde. 2012 sind bereits rund 1 Million Arbeitnehmer bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Leiharbeitnehmer und Verleihbetriebe - Deutschland, Bundesagentur für Arbeit. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Juli 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statistik.arbeitsagentur.de</ref> Arbeitslose können damit zwar selbst mit geringen Qualifikationen zunächst ihre Arbeitslosigkeit beenden, doch Zeitarbeit erweist sich entgegen dem oft propagierten Klebeeffekt tatsächlich nur selten als ein Sprungbrett in den regulären Job.<ref>Ulrike Meyer-Timpe: Zeitarbeit: Arbeitskraft auf Abruf. In: Die Zeit, Nr. 18/2007, S. 23</ref> Der Schritt von der Leiharbeit zur konventionellen Beschäftigung gelingt nach einer IAB-Studie nur einem kleinen Teil vorher arbeitsloser Personen für einen Zeitraum von zwei Jahren nach der Überlassung. Mitarbeiter bei Zeitarbeitsfirmen tauchen zwar nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auf, dies habe jedoch für einen Großteil nur einen vorübergehenden Effekt.<ref>Tobias Schormann: Zeitarbeit - Den "Klebe-Effekt" nutzen. In: Hamburger Abendblatt, 17. August 2010.</ref> Statt einer Übernahmequote von etwa 30 % wird mittlerweile ein Wert von 7 % als realistisch betrachtet.<ref>Karin Finkenzeller: Leiharbeiter: Für ein paar Euro weniger. In: Die Zeit Nr. 42, 14. Oktober 2010.</ref>

Österreich

Die folgenden Zahlen wurden nach der nationalen österreichischen Methode berechnet. Dies bedeutet, dass die beim Arbeitsamt vorgemerkten Arbeitslosen in Relation zu den beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger (HV) erfassten unselbstständig Beschäftigten in Relation gesetzt werden. Diese Berechnungsmethode unterscheidet sich somit grundlegend vom LF-Konzept.

Die Tabelle wird in 4-Prozent-Schritten eingefärbt:

ab 24 % ab 20 % ab 16 % ab 12 % ab 8 % ab 4 % unter 4 % sonstige Angaben/Zwischensummen
Land März 2024 2016 2015 2014 2013 2012
Arbeitslose Quote Arbeitslose Quote Arbeitslose Quote Arbeitslose Quote Arbeitslose Quote Arbeitslose Quote
BurgenlandDatei:Burgenland Wappen.svg Burgenland 8.221 6,4 % 10.306 9,3 % 10.263 9,3 % 9.598 8,9 % 9.085 8,5 % 8.149 7,8 %
KarntenDatei:Kaernten shield CoA.svg Kärnten 18.435 7,4 % 25.463 10,9 % 25.670 11,1 % 24.666 10,8 % 23.330 10,2 % 20.853 9,1 %
NiederosterreichDatei:Niederösterreich CoA.svg Niederösterreich 44.451 5,7 % 59.851 9,1 % 58.522 9,1 % 53.608 8,4 % 48.950 7,8 % 44.461 7,1 %
OberosterreichDatei:Oberoesterreich Wappen.svg Oberösterreich 33.646 3,8 % 41.716 6,1 % 41.192 6,1 % 37.483 5,7 % 33.270 5,1 % 28.995 4,7 %
SalzburgDatei:Salzburg Wappen.svg Salzburg 10.957 3,4 % 14.870 5,6 % 15.450 5,9 % 14.672 5,7 % 13.114 5,1 % 11.894 4,7 %
SteiermarkDatei:Steiermark Wappen.svg Steiermark 34.981 5,3 % 44.388 8,2 % 44.461 8,3 % 41.858 7,9 % 38.708 7,4 % 35.101 6,8 %
TirolDatei:AUT Tirol COA.svg Tirol 14.147 3,5 % 22.276 6,4 % 23.845 7,0 % 23.242 6,9 % 21.190 6,4 % 19.329 5,9 %
VorarlbergDatei:Vorarlberg CoA.svg Vorarlberg 9.590 4,6 % 10.067 5,9 % 10.243 6,1 % 9.827 6,0 % 9.331 5,8 % 8.845 5,6 %
WienDatei:Wien Wappen.svg Wien 117.040 10,3 % 128.375 13,6 % 124.685 13,5 % 104.404 11,6 % 90.230 10,2 % 83.016 9,5 %
Osterreich Österreich 291.468 6,2 % 357.313 9,1 % 354.332 9,1 % 319.357 8,4 % 287.207 7,6 % 260.643 7,0 %

Quelle: Arbeitsmarktservice Österreich<ref>Arbeitsmarktservice Österreich: Arbeitsmarktdaten im Detail. Berichte und Auswertungen. In: AMS. Abgerufen am 29. Mai 2024.</ref>

Schweiz

Auch in der Schweiz erfassen die Statistiken nicht alle, die ohne Arbeit sind, (auch) weil sie sich nicht als Arbeitslose melden – «In der Schweiz gibt es doppelt so viele Arbeitslose, wie registriert sind, fast 5 Prozent der Bevölkerung», so die NZZ im August 2018.<ref>Albert Steck, In der Schweiz gibt es doppelt so viele Arbeitslose, wie registriert sind. NZZ, 11. August 2018 – «Die Schweiz ist stolz auf die tiefe Arbeitslosigkeit: 2,4 Prozent beträgt die Quote laut der jüngsten Statistik. Die international übliche Messung zeigt aber, dass fast 5 Prozent der Bevölkerung ohne Arbeit sind.»</ref> Als gemeldete Arbeitslose gelten Personen die bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet sind und nur diese werden vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erfasst. Hingegen werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) auch die Arbeitssuchenden erfasst, die nicht beim RAV gemeldet sind. Die Unterbeschäftigten werden weder beim SECO noch beim BFS erfasst. Deshalb liegt die eigentliche Arbeitsmangelquote laut einer Schätzung bei gut 13 Prozent.<ref>Stefanie Pauli: Arbeitslosenzahlen – wieso sie nur die halbe Wahrheit zeigen. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 9. April 2021, abgerufen am 10. April 2021.</ref>

Die Tabelle wird in 4-Prozent-Schritten eingefärbt:

ab 24 % ab 20 % ab 16 % ab 12 % ab 8 % ab 4 % unter 4 % sonstige Angaben/Zwischensummen
Registrierte Arbeitslose
gemäß Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Lage auf dem Arbeitsmarkt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. August 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amstat.ch</ref><ref>Staatssekretariat für Wirtschaft SECO: Statistiken und Berichte. Abgerufen am 29. Mai 2024.</ref>
Kanton April 2024 Oktober 2018
Arbeitslose Arbeitslosenquote Arbeitslose Arbeitslosenquote
Kanton GenfDatei:CHE Canton de Genève écu seul COA.svg Genf 10'540 4,2 % 10'116 4,3 %
Kanton JuraDatei:Wappen Jura matt.svg Jura 1'407 3,9 % 1'243 3,4 %
Kanton Basel-StadtDatei:Wappen Basel-Stadt matt.svg Basel-Stadt 3'796 3,8 % 3'131 3,2 %
Kanton WaadtDatei:Wappen Waadt matt.svg Waadt 15'261 3,7 % 14'022 3,5 %
Kanton NeuenburgDatei:Wappen Neuenburg matt.svg Neuenburg 2'898 3,3 % 3'684 4,0 %
Kanton SchaffhausenDatei:Wappen Schaffhausen matt.svg Schaffhausen 1'141 2,6 % 1'333 3,1 %
Kanton AargauDatei:CHE Aargau COA.svg Aargau 9'489 2,5 % 8'919 2,5 %
Kanton WallisDatei:Wappen Wallis matt.svg Wallis 4'466 2,5 % 4'429 2,5 %
Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin 4'106 2,5 % 4'713 2,8 %
Kanton FreiburgDatei:Wappen Freiburg matt.svg Freiburg 3'938 2,3 % 4'122 2,5 %
Kanton SolothurnDatei:Wappen Solothurn matt.svg Solothurn 3'259 2,2 % 2'865 2,0 %
Kanton Basel-LandschaftDatei:Coat of arms of Kanton Basel-Landschaft.svg Basel-Landschaft 3'180 2,2 % 2'921 2,0 %
Kanton ZürichDatei:CHE Zürich COA.svg Zürich 17'779 2,1 % 18'895 2,3 %
Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau 3'258 2,1 % 2'877 1,9 %
Kanton ZugDatei:Wappen Zug matt.svg Zug 1'438 2,0 % 1'445 2,1 %
Kanton BernDatei:CHE Bern COA.svg Bern 9'342 1,7 % 9'809 1,7 %
Kanton St. GallenDatei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg St. Gallen 4'803 1,7 % 5'232 1,9 %
Kanton LuzernDatei:Wappen Luzern matt.svg Luzern 3'404 1,5 % 3'577 1,6 %
Kanton Appenzell AusserrhodenDatei:Wappen Appenzell Ausserrhoden matt.svg Appenzell Ausserrhoden 399 1,3 % 462 1,5 %
Kanton GlarusDatei:Wappen Glarus matt.svg Glarus 288 1,3 % 346 1,5 %
Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden 1'337 1,2 % 1'511 1,4 %
Kanton SchwyzDatei:Wappen Schwyz matt.svg Schwyz 832 0,9 % 1'077 1,2 %
Kanton NidwaldenDatei:Wappen Nidwalden matt.svg Nidwalden 208 0,9 % 236 1,0 %
Kanton UriDatei:Wappen Uri matt.svg Uri 174 0,9 % 141 0,7 %
Kanton ObwaldenDatei:Wappen Obwalden matt.svg Obwalden 153 0,7 % 155 0,7 %
Kanton Appenzell InnerrhodenDatei:Wappen Appenzell Innerrhoden matt.svg Appenzell Innerrhoden 61 0,7 % 54 0,6 %
Deutschschweiz 64'341 2,0 % 64'986 2,0 %
Romandie und Tessin 42'616 3,3 % 42'329 3,3 %
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweizerische Eidgenossenschaft 106'957 2,3 % 107'315 2,4 %
Arbeitslosenquote nach Kantonen der Schweiz, Jahresdurchschnitt
Kanton 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006
Total 0,5 1,1 2,5 4,5 4,7 4,2 4,7 5,2 3,9 2,7 1,8 1,7 2,5 3,7 3,9 3,8 3,3
Kanton ZürichDatei:CHE Zürich COA.svg Zürich 0,3 0,7 2,1 4,1 4,5 4,0 4,3 5,2 4,2 2,9 1,8 1,7 3,0 4,5 4,5 4,0 3,3
Kanton BernDatei:CHE Bern COA.svg Bern 0,3 0,6 2,0 3,9 4,1 3,5 3,9 4,4 2,9 1,9 1,3 1,2 1,8 2,8 2,9 2,8 2,5
Kanton LuzernDatei:Wappen Luzern matt.svg Luzern 0,3 0,7 1,9 3,6 3,6 3,2 4,0 4,3 2,9 1,9 1,3 1,2 2,0 3,1 3,2 3,1 2,7
Kanton UriDatei:Wappen Uri matt.svg Uri 0,0 0,2 0,8 1,6 1,6 1,6 2,3 2,4 1,5 1,0 0,5 0,4 0,7 1,1 1,2 1,3 1,1
Kanton SchwyzDatei:Wappen Schwyz matt.svg Schwyz 0,1 0,4 1,2 2,4 2,3 2,0 2,9 2,8 2,1 1,5 0,7 0,6 1,2 2,1 2,3 2,3 2,0
Kanton ObwaldenDatei:Wappen Obwalden matt.svg Obwalden 0,1 0,3 0,8 2,0 2,0 1,7 2,1 2,3 1,4 0,6 0,4 0,5 1,0 1,6 1,7 1,6 1,5
Kanton NidwaldenDatei:Wappen Nidwalden matt.svg Nidwalden 0,2 0,4 1,8 3,1 2,7 2,1 2,5 2,6 1,5 0,6 0,4 0,6 1,1 1,9 1,9 2,0 1,6
Kanton GlarusDatei:Wappen Glarus matt.svg Glarus 0,1 0,4 1,3 2,3 2,0 2,0 3,3 2,9 2,0 1,5 0,9 0,7 1,6 2,3 2,4 2,5 2,3
Kanton ZugDatei:Wappen Zug matt.svg Zug 0,3 0,7 2,0 3,8 3,5 2,8 3,4 3,9 3,1 2,3 1,1 1,4 2,7 3,6 3,4 3,2 2,5
Kanton FreiburgDatei:Wappen Freiburg matt.svg Freiburg 0,5 1,1 2,6 5,0 5,9 5,2 4,8 4,7 3,7 2,5 1,5 1,3 1,8 2,7 2,9 3,1 3,0
Kanton SolothurnDatei:Wappen Solothurn matt.svg Solothurn 0,2 0,7 2,5 4,6 4,4 3,5 4,6 6,0 3,7 2,5 1,6 1,4 2,3 3,3 3,6 3,4 2,9
Kanton Basel-StadtDatei:Wappen Basel-Stadt matt.svg Basel-Stadt 1,2 1,9 3,6 5,5 5,7 4,9 4,7 4,9 3,7 2,5 2,1 2,2 3,0 4,3 4,6 4,1 3,7
Kanton Basel-LandschaftDatei:Coat of arms of Kanton Basel-Landschaft.svg Basel-Landschaft 0,7 1,0 2,0 3,4 3,6 3,0 3,4 3,7 2,6 1,8 1,4 1,4 1,9 2,9 3,4 3,3 2,8
Kanton SchaffhausenDatei:Wappen Schaffhausen matt.svg Schaffhausen 0,6 1,3 2,5 4,3 4,2 3,8 4,5 5,3 4,1 2,8 1,7 1,6 2,3 3,1 3,4 3,3 2,9
Kanton Appenzell AusserrhodenDatei:Wappen Appenzell Ausserrhoden matt.svg Appenzell Ausserrhoden 0,2 0,5 1,5 2,8 2,6 1,9 2,3 2,5 1,4 0,9 0,8 0,9 1,6 2,1 2,3 2,2 1,9
Kanton Appenzell InnerrhodenDatei:Wappen Appenzell Innerrhoden matt.svg Appenzell Innerrhoden 0,0 0,3 0,9 1,6 1,2 0,8 1,5 1,9 0,8 0,5 0,3 0,3 0,8 1,4 1,6 1,5 1,1
Kanton St. GallenDatei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg St. Gallen 0,3 0,8 2,0 3,4 3,3 2,8 3,5 4,0 2,8 2,2 1,4 1,3 2,1 3,0 3,1 3,0 2,5
Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden 0,3 0,4 0,9 1,8 1,9 2,0 2,6 3,2 2,5 1,6 1,0 1,0 1,4 2,0 2,1 2,2 1,8
Kanton AargauDatei:CHE Aargau COA.svg Aargau 0,2 0,5 1,6 3,4 3,3 2,9 3,8 4,7 3,0 2,1 1,4 1,2 2,1 3,3 3,4 3,3 2,9
Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau 0,2 0,5 1,5 2,9 3,0 2,6 3,5 4,3 3,2 2,0 1,2 1,2 2,0 2,9 3,1 3,1 2,7
Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin 1,5 2,4 4,4 6,3 6,5 6,7 7,6 7,8 6,3 4,4 3,1 2,6 3,5 4,2 4,5 4,9 4,9
Kanton WaadtDatei:Wappen Waadt matt.svg Waadt 0,7 1,8 4,0 6,9 7,5 7,0 7,3 7,2 5,6 4,1 2,9 2,7 3,3 4,6 5,4 5,3 4,8
Kanton WallisDatei:Wappen Wallis matt.svg Wallis 0,9 1,7 3,6 6,5 7,4 7,0 6,7 6,9 4,7 3,5 2,2 2,1 2,6 3,4 3,8 4,0 3,5
Kanton NeuenburgDatei:Wappen Neuenburg matt.svg Neuenburg 1,1 2,4 4,6 6,3 6,5 5,8 5,5 6,3 5,3 3,9 2,3 2,1 3,3 4,4 4,5 4,3 4,1
Kanton GenfDatei:CHE Canton de Genève écu seul COA.svg Genf 1,2 2,7 4,7 7,2 7,6 6,9 6,8 7,8 6,1 5,1 4,1 4,0 5,1 6,5 7,1 7,4 7,0
Kanton JuraDatei:Wappen Jura matt.svg Jura 0,7 1,9 3,6 5,9 6,4 5,4 6,2 6,6 3,9 2,8 1,9 2,0 3,6 4,8 4,6 4,2 3,8

Andere Staaten

Literatur

Weblinks

Wiktionary: Arbeitslosenquote – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Arbeitslosenstatistik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Arbeitslosenzahl – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Einzelnachweise

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