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Bernhard Bang

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Bernhard Laurits Frederik Bang

Bernhard Laurits Frederik Bang (* 7. Juni 1848 in Sorø auf Seeland; † 22. Juni 1932 in Kopenhagen-Frederiksberg) war ein dänischer Mediziner, Tierarzt und Bakteriologe.

Leben

Bernhard Bang war der Sohn des Lehrers und Leiters der Sorø Akademis lærde skole<ref>Ole Daniel Enersen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bernhard Bang (Memento vom 16. Dezember 2024 im Internet Archive) bei whonamedit.com</ref> und späteren Titularprofessors Jacob Henrik Bang (1809–1899) und der Laura Louise Marie Josephine Moth (1814–1891).<ref>Bernhard Laurits Frederik Bang. genealogy.net</ref><ref>Laura Louise Marie Josephine Moth. fynhistorie.dk</ref>

Bang studierte in Kopenhagen bis 1872 Medizin und bis 1873 Tiermedizin.<ref>Barbara I. Tshisuaka: Bang, Bernhard Laurits Frederik. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 137.</ref> Er absolvierte die Königliche Veterinär- und Landwirtschaftsuniversität, wurde 1880 promoviert. Er unternahm Studienreisen zu europäischen Veterinärschulen und wurde Professor für Chirurgie an der tierärztlichen Schule in Kopenhagen. 1889 wurde er Professor für spezielle pathologische Anatomie.

Seit 1932 war er korrespondierendes Mitglied der Académie des sciences.<ref>Verzeichnis der Mitglieder seit 1666: Buchstabe B. Académie des sciences, abgerufen am 16. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirken

Bang beschäftigte sich bereits in den 1890er Jahren<ref>B. Bang: Die Aetiologie des seuchenhaften („infectiösen“) Verwerfens. In: Deutsche Zeitschrift für Thiermedizin. Band 1, 1897, S. 241–278.</ref> vor allem mit Infektionskrankheiten, insbesondere mit Maßnahmen zur Bekämpfung von Rindertuberkulose und Brucellose. Nach ihm als Entdecker ist die Brucellose auch als Bangsche Krankheit benannt worden. Im Jahr 1897 hatte Bang den „Bacillus abortus“ als Ursache des seuchenhaften Verwerfens der Rinder entdeckt.<ref>Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 48.</ref> Bangs Arbeiten zur Rindertuberkulose ermöglichten effektive Techniken der Krankheitsbekämpfung, indem man die erkrankten Tiere isolierte.<ref>Christoph Gradmann: Bernhard Laurits Frederik Bang. In: Wolfgang U. Eckart, Christoph Gradmann (Hrsg.): Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. C. H. Beck, München 1995, S. 38; 2. Auflage unter dem Titel Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart ebenda 2001, S. 25–26; 3. Auflage Springer Verlag, Heidelberg / Berlin / New York 2006, S. 26. Ärztelexikon 2006, doi:10.1007/978-3-540-29585-3.</ref>

Literatur

  • Victor A. McKusick, T. Franklin Williams: Bernhard Bang. In: Bulletin of the History of Medicine, 28, Johns Hopkins University Press, Baltimore 1945, S. 60–72.<ref>Christoph Gradmann: Bernhard Laurits Frederik Bang. In: Wolfgang U. Eckart, Christoph Gradmann: Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. 1. Auflage. C. H. Beck, München 1995, S. 38b.</ref>

Weblinks

Commons: Bernhard Bang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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