Bermersbach (Forbach)
Bermersbach Gemeinde Forbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(680)&title=Bermersbach 48° 42′ N, 8° 21′ O
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| Höhe: | 410 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 680 (15. Mai 2022)<ref>Citypopulation. Abgerufen am 11. Dezember 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 76596 | |||||
| Vorwahl: | 07228 | |||||
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Bermersbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Forbach in Baden-Württemberg und befindet sich nordwestlich oberhalb des Kernortes auf einer Terrasse über dem Murgtal. Das Rathaus liegt auf etwa 410 m ü. NN.
Der Ortsvorsteher ist Eberhard Barth (FWG).
Geografie
Der Ort liegt im Nordschwarzwald etwa 160 Meter über dem Talgrund auf einer schmalen Granit-Terrasse westlich der Murg. Von Forbach verläuft über Bermersbach eine Landstraße zur 690 m hohen Passhöhe Rote Lache und weiter westlich nach Baden-Baden.
Besonders bekannt in Bermersbach sind die sogenannten Giersteine, drei bis zu 7 × 4 × 4 m große Felsblöcke aus Forbachgranit am Ostrand der Terrasse mit eigentümlichen Verwitterungsrinnen. Volkskundlich wurden ihnen allerlei mystische Bedeutungen zugeschrieben. Die Giersteine sind seit 1940 ein geschütztes Naturdenkmal.<ref name="Naturdenkmale" /><ref>Gotthard Wunsch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Giersteine im Ortsteil Bermersbach. ( vom 15. Dezember 2004 im Internet Archive) forbach.de</ref>
Geschichte
Am 1. Juli 1974 wurde Bermersbach nach Forbach eingemeindet.<ref></ref>
Wappen
Das Wappen von Bermersbach ist seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar. Es ist ein auf grünem Grund liegender roter Steinblock, darüber schwebt in silbernem Feld ein gleicharmiges schwarzes Tatzenkreuz.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen des Ortes ist die katholische Pfarrkirche, die dem Heiligen Antonius von Padua geweiht ist. Der auffallend spitze und grünpatinierte Turm ist weithin aus dem Murgtal sichtbar. Die Kirche wurde 1895 errichtet, 1905 und 1905 mit spätgotischen Seitenaltären (Rosenkranzgruppe und Antoniusgruppe mit Jesuskind) der Gebrüder Moroder ausgestattet (von denen nur noch die restaurierten Altarretabeln vorhanden sind)<ref>Werner Scheurer: Die Altäre der Offenburger Altarbauer Moroder. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 147–182, hier: S. 163.</ref> und 1969 vom Freiburger Bildhauer Bruno Knittel an die Anforderungen des Zweiten Vatikanischen Konzils angepasst.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kirchen in Forbach. ( vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) murgtal.org</ref> Die Glasfenster stammen von Valentin Peter Feuerstein und zeigen die Heilsgeschichte von der Erschaffung bis zur Vision der Herrlichkeit in der Offenbarung. Der Kreuzweg aus dem Jahr 1972 stammt vom Münchner Wilhelm Müller.<ref>Landkreis Rastatt und Stadt Baden-Baden (Hrsg.): Kunst- und Kulturdenkmale im Landkreis Rastatt und in Baden-Baden. Theiss, Aalen 2002, ISBN 978-3-8062-1599-1, S. 181</ref>
In der Festhalle (ehemalige Schule) des Ortsteils befindet sich das vom Heimatverein Bermersbach geführte Murgtalmuseum, das sich mit den Lebensumständen früherer Generationen der Region beschäftigt.
Weblinks
- Ortsteile. Gemeinde Forbach.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Naturdenkmale"> Manfred Schöttle: Geologische Naturdenkmale im Regierungsbezirk Karlsruhe. Hrsg.: Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg. 2000, ISBN 3-88251-079-X, ISSN 0949-0256, S. 111–113 (lubw.de). </ref> </references>