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Benoît Violier

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Datei:Le Chef Benoît Violier (bis).JPG
Benoît Violier (2015)

Benoît Patrick David Violier<ref name="hr"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fondation Grand Prix Joseph Favre (Memento vom 2. Februar 2016 im Internet Archive), Internet-Auszug, Handelsregister des Unterwallis, abgerufen am 1. Februar 2016.</ref> (* 22. August 1971 in Saintes, Charente-Maritime, Frankreich; † 31. Januar 2016 in Crissier, Schweiz;<ref>Urs Bühler: Mehr als ein Stern ist verglüht. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. Februar 2016, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 19. November 2023]).</ref> heimatberechtigt ebenda<ref name="hr" />) war ein französisch-schweizerischer Koch. Er übernahm 2012 die Leitung des Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier von Philippe Rochat.

Werdegang

Bereits als Kind entdeckte Benoît Violier die Freude am Kochen. Von 1987 bis 1990 absolvierte er eine doppelte Lehre als Koch und Konditor-Confiseur-Chocolatier unter seinem Lehrmeister Didier Stéphan. Nach dem Abschluss seiner Lehre sammelte er Erfahrungen in Bordeaux, Toulouse und Senlis. 1991 zog es ihn zu den großen Köchen der französischen Küche nach Paris. Er war Schüler von Joël Robuchon, Frédy Girardet und Philippe Rochat.<ref>Benoît Violier, maître ès gibiers. In: Le Monde.fr. 22. Oktober 2015 (lemonde.fr [abgerufen am 19. November 2023]).</ref> Er arbeitete unter Benoît Guichard, Bruno Gricourt, Sylvain Knecht, Jean Phillipon, Frédéric Anton und Eric Bouchenoire.

Im Jahre 1996 wechselte er zu Frédy Girardet in sein gleichnamiges, mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnetes Restaurant in Crissier nahe Lausanne. Er blieb dem Restaurant auch erhalten, als es im selben Jahr an Philippe Rochat verkauft wurde und den Namen Restaurant de l’Hôtel de Ville erhielt. 1999 wurde er Küchenchef, und im darauffolgenden Jahr erhielt er den Titel des Meilleur Ouvrier de France (Bester Handwerker Frankreichs).

Im April 2012 übernahm Benoît Violier zusammen mit seiner Ehefrau Brigitte selbst die Leitung des Restaurants. Nach der Übernahme wurde das Restaurant auf Anhieb wieder mit drei Michelin-Sternen, die es seit 1998 hält, ausgezeichnet.<ref>Das ist der Koch des Jahres 2013. 8. Oktober 2012, abgerufen am 19. November 2023.</ref>

Violier starb Ende Januar 2016 im Alter von 44 Jahren durch Suizid. Er hinterließ seine Frau und einen Sohn.<ref name="nzz">Andrea Kucera: «Benoît Violier schien unverletzlich». In: Neue Zürcher Zeitung. 1. Februar 2016, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 19. November 2023]).</ref>

Seine Frau Brigitte Violier gab bekannt, sie werde das Restaurant weiterführen.<ref>Brigitte Violier wird Restaurant de L'Hôtel de Ville weiterführen - Restaurant Ranglisten. 11. Februar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2016; abgerufen am 19. November 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.restaurant-ranglisten.de</ref> Küchenchef wurde Franck Giovannini.

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Benoît Violier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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