Hadassa Ben-Itto
Hadassa Ben-Itto ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 16. Mai 1926 in Brzeziny, Polen<ref name="jpost">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: The Jerusalem Post. Abgerufen am 16. April 2018 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>; † 14. April 2018 in Jerusalem, Israel<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Judge Hadassa Ben-Ato passes away at 91.] In: Ynetnews. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>) war eine israelische Juristin, Diplomatin und Autorin.
Ben-Itto wurde in Polen geboren und wanderte nach Israel aus. In Jerusalem besuchte sie die Städtische Religiöse Oberschule Maʿaleh. Sie nahm 1948 als Offizierin am Unabhängigkeitskrieg teil. Sie studierte Rechtswissenschaft in den USA und im Vereinigten Königreich. Ab 1960 war sie 31 Jahre lang israelische Berufsrichterin, unter anderem am Obersten Gerichtshof, und lehrte Strafrecht an der Bar-Ilan-Universität.
Ben-Itto war zweimal Mitglied der israelischen Delegation bei der UN-Generalversammlung in New York und vertrat Israel 1982 bei der UNESCO-Konferenz für Menschenrechte in Paris. Seit 1988 war sie Präsidentin der „International Association of Jewish Lawyers and Jurists“. 1999 wurde sie mit dem Zeltner-Preis, einer Auszeichnung für Juristen des Staates Israel, geehrt.
1991 veröffentlichte Ben-Itto ihr Buch The Lie That Wouldn’t Die: The Protocols of the Elder of Zion über die Entstehung und Verbreitung der sogenannten Protokolle der Weisen von Zion. Es wurde in neun Sprachen übersetzt und erschien in einer mangelhaften deutschen Textversion ohne wissenschaftlichen Anspruch und Apparat unter dem Titel: „Die Protokolle der Weisen von Zion. Anatomie einer Fälschung“ (Aufbau-Verlag, Berlin 1998; ebenda Taschenbuchausgabe 2001). Die Autorin stützte sich dabei auf die ihr überlassenen Protokolle von Gerichtsverhandlungen in Bern und Südafrika (jeweils 1934).
In Deutschland kritisierte ein Rezensent des Fritz Bauer Instituts 1998, dass die Autorin literarische Stilmittel benutze und auf seiner Meinung nach überholte Forschungen des Historikers Norman Cohn zurückgreife.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rainer Erb, Newsletter – Informationen des Fritz Bauer Instituts, Nr. 15, Herbst 1998 ( vom 28. Juni 2010 im Internet Archive)</ref>
Ben-Itto starb im Alter von 91 Jahren und hinterließ eine Tochter.<ref name="jpost" />
Weblinks
- Literatur von und über Hadassa Ben-Itto im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Lebenslauf auf der Homepage der Bar-Ilan-Universität
- Hadassa Ben-Itto in: Jewish Women: A Comprehensive Historical Encyclopedia auf: Jewish Women’s Archive
Einzelnachweise
<References/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ben-Itto, Hadassa |
| ALTERNATIVNAMEN | הדסה בן-עתו |
| KURZBESCHREIBUNG | israelische Juristin, Diplomatin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 16. Mai 1926 |
| GEBURTSORT | Brzeziny, Polen |
| STERBEDATUM | 14. April 2018 |
| STERBEORT | Jerusalem, Israel |