Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung
| Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg – BSFB – | |
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| colspan="2" class="notheme" style="padding: 1em 0; text-align: center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung | |
| Staatliche Ebene | Freie und Hansestadt Hamburg |
| Stellung | Oberste Landesbehörde |
| Hauptsitz | Hamburg |
| Behördenleitung | Senatorin Ksenija Bekeris Präses der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung |
| Haushaltsvolumen | 2,686 Mrd. EUR (2019)<ref>Freie und Hansestadt Hamburg - Finanzbehörde: Einzelplan 3.1 Behörde für Schule und Berufsbildung. In: Haushaltsplan 2019/2020. Abgerufen am 17. Oktober 2019.</ref> |
| Netzauftritt | www.hamburg.de |
Die Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (in der Abkürzung BSFB) ist eine von elf Fachbehörden des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg und zuständiges Ministerium für die Bildungs- und Familienpolitik der Hansestadt. Die Behörde hat ihren Hauptsitz in der Hamburger Straße 31 in Barmbek-Süd.
Derzeitige Senatorin und Präses der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung ist seit dem 17. Januar 2024 Ksenija Bekeris (SPD).
Geschichte
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Seit der Reformation und der Bugenhagenschen Kirchenordnung von 1529 gab es mit dem Scholarchat – bestehend aus den 5 Hauptpastoren, 5 Senatoren und 15 Oberalten – ein städtisches Aufsichtsgremium für das hamburgische Schulwesen. Allerdings beschränkte sich dessen Aufsichtstätigkeit de facto auf das Johanneum, während die Hauptpastoren zusätzlich Visitationen an den übrigen Privat- und Armenschulen ihres jeweiligen Kirchspiels vornahmen.<ref name=":0">Hildegard Milberg: Schulpolitik in der pluralistischen Gesellschaft. Die politischen und sozialen Aspekte der Schulreform in Hamburg 1890–1935. Hamburg 1970, S. 29 f.</ref><ref>Ludwig von Friedeburg: Bildungsreform in Deutschland, Frankfurt am Main 1992, S. 103.</ref> Die Aufsicht über die Schulen im Hamburger Landgebiet führten die jeweils zuständigen Landherren.<ref>Vgl. Wilhelm Amsinck: Aufzeichnungen des Senator und Landherrn Lict. Wilhelm Amsinck über seine Verwaltung der Landherrenschaft von Bill- und Ochsenwärder 1800–1801, hrsg. von Johann Friedrich Voigt, Hamburg 1911. (Digitalisat)</ref>
Durch das Unterrichtsgesetz vom 11. November 1870<ref name=":0" /> wurde eine neue Oberschulbehörde geschaffen, die sich in vier Sektionen (1. Wissenschaftliche Anstalten, 2. Höhere Schulen einschließlich Privatschulen, 3. Volksschulen einschließlich Lehrerseminare, 4. Landschulwesen) gliederte. Bis 1914 war die Behörde auch für das Gewerbeschulwesen zuständig, das danach in eine eigene Berufsschulbehörde ausgegliedert wurde. Nach der Gründung der Universität Hamburg wurde 1921 auch die bisherige Sektion 1 in die neu geschaffene Hochschulbehörde überführt. Unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise und der daraus resultierenden öffentlichen Finanznot wurden 1931 zunächst Oberschul- und Berufsschulbehörde wieder zur Landesschulbehörde und diese wiederum 1933 mit der Hochschulbehörde zur Landesunterrichtsbehörde vereinigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Staatsarchiv Hamburg: Vorwort zum Bestandsverzeichnis 361-2 VI: Oberschulbehörde VI ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 1,0 MB)</ref>
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Behörde dann zunächst unter dem Namen Schulbehörde weitergeführt und behielt bis zur Schaffung einer eigenen Wissenschaftsbehörde 1971 auch weiterhin die Zuständigkeit für die Hochschulen. Zeitweilig umfasste sie außerdem die Bereiche Jugend und Sport, was sich zum Teil auch in wechselnden Amtsbezeichnungen niederschlug. 2007 wurde die Aufsicht über das Berufsschulwesen in einen eigenständigen Landesbetrieb, das Hamburger Institut für Berufliche Bildung, ausgegliedert.<ref>Über uns. In: hibb.hamburg.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. März 2016; abgerufen am 22. März 2016.</ref>
2025 wurde der Bereich Familie aus der bisherigen Sozialbehörde in die Schulbehörde überführt.
Organisation
Behördenleitung
Senatorin und Präses der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung ist Ksenija Bekeris (SPD). Staatsrätin für Schule und Berufsbildung ist Katharina von Fintel (SPD), Staatsrätin für Familie und Jugend ist Michaela Peponis (parteilos).
- Senatorinnenbüro (S1)
- Präsidialabteilung (PA)
- Innenrevision (IR)
Amt für Bildung
Amtsleitung und zugleich Landesschulrat: Thorsten Altenburg-Hack (B)
- Abteilung Schulaufsichten der Bezirke, Schulaufsichten für Sonderschulen, Schulen in freier Trägerschaft, Abendschulen, Projekt 23+ Starke Schulen, Aufsicht externe Prüfungen, Neustrukturierung B-Verwaltung (B 1)
- Schulorganisation, Personalorganisation der Schulen, Schulstandortplanung, ganztägige Bildung, Bildung in der Region (B 2)
- Abteilung Grundsatz und Internationales, Gestaltung, Unterrichtsentwicklung (B 3)
- Abteilung Inklusive Bildung (B 4)
Amt für Verwaltung
Amtsleitung: Ralf Staack (V), Beauftragter für den Haushalt der BSB<ref>Schulbehörde: Ralf Staack wird neuer Verwaltungsleiter. Abgerufen am 28. Oktober 2020.</ref>
- Abteilung für Digitalisierung und Transformation (V D)
- Abteilung Finanzen und Zentrale Dienste (V 2)
- Rechtsabteilung (V 3)
- Personalabteilung (V 4)
- Schulentwicklungsplanung und Schulimmobilienmanagement (V 5)
Amt für Familie
Amtsleitung: Dirk Bange
- Managementunterstützung (FS 1)
- Gestaltung der Jugendhilfe (FS 2)
- Familie und Kindertagesbetreuung(FS 3)
- Überregionale Förderung und Beratung (FS 4)
- Familieninterventionsteam (FS-FIT)
- Qualitätsmanagement in der Jugendhilfe (FS QJ)
- Koordinierungsstelle Urbanes Leben (FS KU)
Einrichtungen und Landesbetriebe
- Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB)
- Hamburger Volkshochschule (VHS)
- Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ)
- Jugendinformationszentrum (JIZ)
- Kulturring der Jugend (KdJ)
- Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)
- Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
- Schulinformationszentrum (SIZ).
- Berufliche Hochschule Hamburg (BHH)<ref>bhh.hamburg.de: Gründung der BHH</ref>
Siehe auch
- Liste der Gymnasien in Hamburg
- Liste der Stadtteilschulen in Hamburg
- Liste der staatlichen berufsbildenden Schulen in Hamburg
Weblinks
- Behörde für Schule und Berufsbildung
- Hamburger Institut für Berufliche Bildung
- Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung
- Schulinformationszentrum
Einzelnachweise
<references />
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