Bastøy
| Bastøy
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| Gewässer | Oslofjord (Skagerrak) | |||||
| Geographische Lage | 59° 22′ 53″ N, 10° 31′ 32″ O
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dim=1493 | globe= | name=Bastøy | region=NO-39 | type=isle
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| Fläche | 2,23 km² | |||||
Bastøy ist eine Insel in der norwegischen Kommune Horten in der Provinz (Fylke) Vestfold. Die Insel liegt im Oslofjord. Auf Bastøy befindet sich die Haftanstalt Bastøy.
Lage
Die Insel liegt südöstlich der Stadt Horten im Oslofjord. Im Norden der Insel befindet sich die Bucht Bastøybukta.<ref>Bastøy. In: Norgeskart. Abgerufen am 25. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bastøy hat eine Fläche von 2,23 km².<ref name=":0">Sten Lundbo, Lars Mæhlum: Bastøy. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 25. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte und Nutzung
Die Insel wurde im Jahr 1898 vom Staat gekauft, um eine Sonderschule für vernachlässigte Jungen zu gründen. Diese wurde nach einer norwegischen Gesetzgebung zum „Umgang mit vernachlässigten Kindern“ aus dem Jahr 1896 errichtet.<ref name="Kilner">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Reuters, 23. März 2006. Abgerufen am 12. März 2013 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Der Film King of Devil’s Island aus dem Jahr 2010 von Marius Holst thematisiert die inhumanen Bedingungen für die Jungen in der Anstalt und die 1915 entstandene Revolte bei welcher das Militär anrücken musste. 1953 übernahm das Ministerium für Arbeit und soziale Eingliederung die Einrichtung und betrieb sie bis 1970. Danach bestand auf der Insel ein Heim für Alkoholiker.<ref name=":0" />
Seit 1988 wird die Insel für den Betrieb der auf ihr befindlichen Haftanstalt Bastøy genutzt.<ref name=":0" /> Mit einer Kapazität von 115 männlichen Insassen ist es das größte Gefängnis mit niedriger Sicherheitsstufe in Norwegen. Auf der Insel befinden sich rund 80 Gebäude, darunter die Bastøy kirke aus dem Jahr 1902.<ref>Bastøy fengsel. In: Kriminalomsorgen. Abgerufen am 25. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Mette-Marit på Bastøy. In: Aftenposten. 9. April 2002, abgerufen am 25. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Nordosten der Insel befindet sich das 1840 erbaute frühere Leitfeuer Bastøy fyr.<ref>Per Roger Lauritzen: Bastøy fyr. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 25. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
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Kirche auf Bastøy
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Bastøy fyr
Name
Der Name setzt sich aus den beiden Bestandteilen bast (deutsch „Bast“) und øy (deutsch „Insel“) zusammen.<ref>Bastøy. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 25. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Flora
Die gesamte Insel befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet. Auf der Insel gibt es mehr als 300 verschiedene Pflanzenarten, unter anderen Kuhschelle, Berg-Lauch sowie Drachenköpfe.<ref name=":0" />
Weblinks
- Bastøy im Store norske leksikon (norwegisch)
Einzelnachweise
<references />