Zum Inhalt springen

Barthakenschnabel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Barthakenschnabel
Datei:Diglossa mystacalis 106476394 (cropped).jpg

Barthakenschnabel (Diglossa mystacalis)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Tangaren (Thraupidae)
Unterfamilie: Diglossinae
Gattung: Hakenschnäbel (Diglossa)
Art: Barthakenschnabel
Wissenschaftlicher Name
Diglossa mystacalis
Lafresnaye, 1846

Der Barthakenschnabel (Diglossa mystacalis) ist eine Vogelart aus der Familie der Tangaren (Thraupidae). Die Art kommt in Bolivien und Peru vor. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.

Merkmale

Der Barthakenschnabel erreicht eine Körperlänge von etwa 13 bis 14,5 Zentimetern. Das Gefieder ist überwiegend glänzend schwarz. Der Bürzel ist blauschwarz getönt. Unterhalb der Wangen findet sich ein rotbrauner Bartstrich. Der nach oben gewandte schwarze Schnabel hat eine hakenförmige Spitze.

Verbreitung und Lebensraum

Datei:Diglossa mystacalis map.svg
Verbreitungsgebiet des Barthakenschnabels (grün)

Man findet die Vögel in Nebelwäldern und den Gebüschen von feuchtem Páramo in Höhen zwischen 2400 und 3700 Metern. Oft sieht man sie auch an den Waldrändern nahe der Baumgrenze.

Verhalten

Nur während der Brutzeit sind sie in Paaren unterwegs, sonst gelten sie als Einzelgänger. Man kann sie akrobatisch zwischen Zweigen herumklettern sehen, bevor sie sich dann zum nächsten Baum aufmachen. Berichte weisen darauf hin, dass sie bevorzugt die Blumenkronen von Heidekrautgewächsen erforschen. Bei der Futtersuche sind sie meist in den unteren Stratifikationsschichten unterwegs und sammeln unterhalb der Blätter. Sie sind sehr territorial und verscheuchen auch andere Arten. Wenn sie zwitschern, dann sitzen sie in den Buschkronen bzw. herausstehenden Zweigen.

Unterarten

Datei:Diglossa mystacalis pectoralis.JPG
Unterart: D. m. pectoralis

Bisher sind vier Unterarten bekannt, die sich vor allem durch ihre Färbung unterscheiden:

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>