Bahnstrecke Bari–Barletta
| Bari–Barletta | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Streckenlänge: | 70 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stromsystem: | 3 kV = | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zweigleisigkeit: | Fesca–Ruvo(-Corato) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Bahnstrecke Bari–Barletta ist eine normalspurige Bahnstrecke in Süditalien. Sie wird von der privaten Eisenbahngesellschaft Ferrotramviaria SpA betrieben.
Geschichte
Die Strecke ersetzte eine schmalspurige Dampfstraßenbahn mit einer Spurweite von 750 mm.<ref>Eisenbahnatlas Italien, S. VIII.</ref> Die heutige Strecke wurde 1965 eröffnet.<ref name="rosenberger">Hans Jürgen Rosenberger, Gian Guido Turchi: Puglia: lavori da Nord a Sud-Est. In: I Treni Nr. 294, Juni 2007. Editrice Trasporti su Rotaie, S. 27</ref> Sie wurde abschnittsweise auch auf der alten Trasse der Dampfstraßenbahn errichtet, deren Betrieb 1959 eingestellt wurde.<ref>Eisenbahnatlas Italien, S. 80f</ref>
Infrastruktur
Ab der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurden einige Abschnitte zweigleisig ausgebaut. Das zweite Gleis wurde im November 2004 auf dem Abschnitt Bitonto–Ruvo, im April 2005 auf dem Abschnitt Palese–Bitonto und im Januar 2006 auf dem Abschnitt Fesca–Palese in Betrieb genommen.<ref name="rosenberger" /> Auch der Abschnitt zwischen Ruvo und Corato sollte<ref group="Anm.">Ob der Abschnitt zwischenzeitlich fertiggestellt wurde, geht aus dem Eisenbahnatlas Italien, S. 81, (noch) nicht hervor.</ref>, ebenso wie die gesamte Strecke, zweigleisig ausgebaut werden, ein Projekt, das aber bis heute (2016) aus finanziellen Gründen nicht vollendet worden.<ref name="seite415">Verheerende Frontalkollision zweier Regionalzüge in Apulien. In: Eisenbahn-Revue International 8–9/2016, S. 415</ref>
In einigen Abschnitten erfolgt die Zugsicherung durch die telefonische Verständigung der benachbarten Fahrdienstleiter miteinander ("blocco telefonico").<ref name="seite415" />
Seit dem 22. Dezember 2008 wird der Abschnitt innerhalb der Stadt Bari auch von der Stadtbahn, dem Servizio ferroviario metropolitano di Bari, mitbenutzt.<ref>Suburbana a Bari. In: I Treni Nr. 312, Februar 2009. Editrice Trasporti su Rotaie, S. 7</ref>
Zwischenfälle
Am 12. Juli 2016 kamen bei einem Frontalzusammenstoß zweier Ferrotramviaria-Triebwagen auf dem eingleisigen Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Corato und Andria zahlreiche Menschen ums Leben.
Siehe auch
Literatur
- Eisenbahnatlas Italien und Slowenien / Atlante ferroviario d’Italia e Slovenia. Schweers + Wall 2010. ISBN 978-3-89494-129-1
Weblinks
- Kursbuch der Strecke
- Dokumente und Zeitungsartikel zur Société des Chemins de Fer Economiques de Bari-Barletta et Extensions SA in den Historischen Pressearchiven der ZBW
Anmerkungen
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Einzelnachweise
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