Bademühlen (Zeven)
Bademühlen Baadmöhlen (niederdeutsch) Stadt Zeven
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(193)&title=Badem%C3%BChlen 53° 18′ N, 9° 13′ O
{{#coordinates:53,295877777778|9,2168305555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Bademühlen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 19 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 193 (1. Jan. 2025)<ref name="EWZ" /> | |||||
| Postleitzahl: | 27404 | |||||
| Vorwahl: | 04281 | |||||
Lage von Bademühlen in Niedersachsen
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Bademühlen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der Stadt Zeven im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme).
Geographie
Lage
Bademühlen ist rund vier Kilometer von der Kernstadt Zeven entfernt und liegt an der Landesstraße 122.
Nachbargemeinden
| Rhade, Gnarrenburg 7 km, 17 km |
Seedorf (bei Zeven), Selsingen, Deinstedt, Bremervörde, 6 km, 8 km, 12 km, 13 km, 21 km |
Ahlerstedt, Harsefeld 20 km, 25 km |
| Breddorf Hambergen 8 km, 25 km |
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Zeven, Groß Meckelsen 4 km, 15 km |
| Kirchtimke, Westertimke 6 km, 8 km |
Gyhum, Horstedt 10,5 km, 13 km |
Oldendorf (Zeven), Brüttendorf 3,5 km, 5 km |
Gewässer
Durch das Ortsgebiet von Bademühlen fließt ein Nebenfluss der Oste, die Bade.
Geschichte
Urzeit bis 1836
In der Nähe des Ortes finden sich ur- und frühgeschichtliche Spuren, wie etwa das Megalithgrab „Prinzenstein“ im Waldgebiet „Großes Holz“ in Richtung Oldendorf.<ref name="Tempel" /><ref name="Gerken" /> Laut dem Vörder Register, das von dem Erzbischof Johann III. Rohde von Bremen in Auftrag gegeben wurde, gehörte die im Ort vorhandene Mühle, die damals „to der Bade“ genannt wurde, um das Jahr 1498 dem „Marschalken“.<ref name="Hodenberg" /> Die vor dem Jahr 1542 von einem Johann von Marschalck errichtete Wassermühle Bademühlen ist mehrfach urkundlich erwähnt.<ref name="Schild" /><ref name="Dorfchronik" /> Das heutige Mühlengebäude wurde als Backsteinbau im Jahr 1836 gebaut und befindet sich in Privatbesitz. Eine Besichtigung ist möglich.
Neuzeit
Bademühlen gehörte bis zum Dezember 1841 – als es nach Zeven umgepfarrt wurde – zum Kirchspiel Selsingen.<ref name="Albers201" /><ref name="De Sood" /> Bis zum Jahr 1909 gehörte Bademühlen zur Gemeinde Ostereistedt. Dann kam Bademühlen im Tausch gegen den einstelligen Hof Schohöfen<ref name="Albers276" /> nach Badenstedt.<ref name="Albers279" /> Am 30. Juni 2016 lebten in Bademühlen 203 Menschen.<ref name="EWZ" /> Die Jugendherberge Bademühlen wurde im Jahr 2016 geschlossen. Der Ort liegt an einem Wanderweg der „Nordpfade“ und bietet die Reitanlage „Oak Ranch“. Außerdem befindet sich am Ortsrand das Clubhaus des MC Street Dogs.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Bademühlen befindet sich die für den Ort bekannte Wassermühle Bademühlen.
Literatur
- Bademühlener Bürger (Hrsg.): Dorfchronik Bademühlen. Bademühlen 1989.
- Ewald und Hermine Albers: Die Dörfer des Kirchspiels Zeven. Aus der Geschichte der Höfe und ihrer Familien. Hrsg.: Heimatbund Bremervörde-Zeven e. V. Zeven 2002.
- Ewald Albers: Bademühlen – langer Weg zur Umpfarrung 1841. In: De Sood. Mitteilungen des Heimatbundes Bremervörde/Zeven. Nr. 49. Zeven 2011.
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="Albers201">
Ewald und Hermine Albers: Die Dörfer des Kirchspiels Zeven. Aus der Geschichte der Höfe und ihrer Familien. Hrsg.: Heimatbund Bremervörde-Zeven e. V. Zeven 2002, S. 201.
</ref> <ref name="Albers276">
Ewald und Hermine Albers: Die Dörfer des Kirchspiels Zeven. Aus der Geschichte der Höfe und ihrer Familien. Hrsg.: Heimatbund Bremervörde-Zeven e. V. Zeven 2002, S. 276 ff.
</ref> <ref name="Albers279">
Ewald und Hermine Albers: Die Dörfer des Kirchspiels Zeven. Aus der Geschichte der Höfe und ihrer Familien. Hrsg.: Heimatbund Bremervörde-Zeven e. V. Zeven 2002, S. 279.
</ref> <ref name="De Sood">
Ewald Albers: Bademühlen – langer Weg zur Umpfarrung 1841. In: De Sood. Mitteilungen des Heimatbundes Bremervörde/Zeven. Nr. 49. Zeven 2011, S. 48–51.
</ref> <ref name="Dorfchronik">
Bademühlener Bürger (Hrsg.): Dorfchronik Bademühlen. Bademühlen 1989, S. 5 ff.
</ref> <ref name="EWZ">
Nahverkehrsplan – Nahverkehrsplan 2023–2027 LK ROW Anlage 3-1 Erschließungsqualität. (PDF; 214 kB) In: Stadt Bremervörde. S. 3, abgerufen am 12. April 2025.
</ref> <ref name="Gerken">
Sage vom Prinzenstein. In: Walter Gerken (Hrsg.): Heimat- und Volkskundliches aus dem Dorf Badenstedt-Bademühlen. 1980, S. 6 ff.
</ref> <ref name="Hodenberg">
Wilhelm von Hodenberg: Bremer Geschichtsquellen. Das Vörder Register. Band 2. Capaun-Karlowa’sche Buchhandlung, Celle 1856 (Digitalisat beim GDZ [abgerufen am 26. Mai 2020] Textauszug aus Fol. CLXVIII 5: „Item To der Bade ys eyn mohle de horet dem Marschalken …“).
</ref> <ref name="Schild">
Angabe laut Informationsschild am Gebäude.
</ref> <ref name="Tempel">
Wolf-Dieter Tempel: Auf ur- und frühgeschichtlichen Spuren durch den Landkreis Rotenburg (= Wegweiser zur Vor- und Frühgeschichte Niedersachsens. Heftnummer 22). Isensee Verlag, Oldenburg 1999, S. 44.
</ref> </references>
Aspe | Bademühlen | Badenstedt | Brauel | Brümmerhof | Brüttendorf | Oldendorf | Wistedt | Zeven (Kernort)