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Ausbelastung

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Unter Ausbelastung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wird die subjektiv empfundene körperliche Belastungsgrenze verstanden, die sich in Atemnot und muskulärer Überforderung manifestiert. Sie wird mit Stufentest-Programmen bis zum erschöpfungsbedingten Abbruch bei der Ergometrie erreicht.

Objektivierbare Ausbelastungszeichen sind:

  • Herzschlagfrequenzen von 190/min und mehr
  • Blutdruckanstiege auf 240 systolisch und 130 mm Hg diastolisch und mehr
  • EKG-Veränderungen: polytope Extrasystolen, absolute Arrhythmie, Auftreten von Überleitungs- (Blockbilder) und Erregungsrückbildungsstörungen (ST-Strecken-Senkungen oder -Hebungen von 0,2 mV und mehr)
  • Respiratorischer Quotient über 1,10
  • Laktatwerte im Blut von mehr als 8 mmol/l
  • pH-Werte im Blut unter 7,2
  • keine weitere Zunahme der Sauerstoffaufnahme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Überschreiten eines Atemäquivalents von 30 bis 35

Untersuchungsprogramme mit gezielter Ausbelastung setzen einen entsprechenden Gesundheitszustand und angemessenen Trainingszustand voraus. Beim Auftreten von Ausbelastungskriterien ist der Test abzubrechen.

Belege

  • Wildor Hollmann (Hrsg.): Lexikon der Sportmedizin. J. A. Barth, Leipzig 1995, ISBN 3-335-00411-6.
  • Karl-Hans Arndt (Hrsg.): Sportmedizin in der ärztlichen Praxis. J. A. Barth, Leipzig 1998, ISBN 3-335-00542-2.