Aurignac-Spitze
Der Begriff Aurignac-Spitze wurde um 1900 von Henri Breuil eingeführt, als Synonym für Geschoss-Spitzen mit gespaltener Basis. Sie ist das kennzeichnende Gerät des frühen Aurignacien, der ältesten archäologischen Kultur des Jungpaläolithikums. Wegen der geringeren Elastizität von Elfenbein und Knochen sind Aurignac-Spitzen meist aus Geweih hergestellt.<ref name="Hahn1"/><ref name="Bolus"/>
Fundstellen mit Aurignac-Spitzen sind beispielsweise das Geißenklösterle (11 Stück),<ref name="Hahn2"/> die Vogelherdhöhle (6 Stück)<ref name="Riek"/> und die Istállós-kő-Höhle.<ref name="Bolus"/>
Einzelnachweise
<references> <ref name="Hahn1">Joachim Hahn: Erkennen und Bestimmen von Stein- und Knochenartefakten - Einführung in die Artefaktmorphologie. S. 335–337, Verlag Archaeologica Venatoria, Tübingen 1991, ISBN 3-921618-31-2</ref> <ref name="Hahn2">Joachim Hahn: Die Geißenklösterle-Höhle im Achtal bei Blaubeuren I. S. 205–208, Tafel 44, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0794-1</ref> <ref name="Riek">Gustav Riek: Die Eiszeitjägerstation am Vogelherd - Band I, Die Kulturen. S. 156, 157, Tafeln XXVIII, XXIX, Akademische Verlagsbuchhandlung Franz F. Heine, Tübingen 1934</ref> <ref name="Bolus">Michael Bolus, Nicholas J. Conard: Zur Zeitstellung von Geschossspitzen aus organischen Materialien im späten Mittelpaläolithikum und Aurignacien in Archäologisches Korrespondenzblatt, Jahrgang 36, Heft 1, S. 10, Mainz 2006, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0342-734X|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1
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