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Aug. Bolten Wm. Miller’s Nachfolger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bolten Holding GmbH & Co. KG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Aug. Bolten house flag.svg
Rechtsform GmbH & Co. KG
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Gerhard A. Binder
Mitarbeiterzahl 470<ref name="KA_20" >Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 im elektronischen Bundesanzeiger</ref>
Umsatz 29,18 Mio. EUR<ref name="KA_20" />
Branche Reederei
Website www.aug-bolten.de
Stand: 31. Dezember 2020
Datei:Marie Luise Bolten IMO 6520844 B Hamburg 08-1973 (2).jpg
Massengutfrachter Marie Luise Bolten 1973 beim Autotransport für VW

Aug. Bolten Wm. Miller’s Nachfolger (GmbH & Co.) KG unter dem Konzern der Bolten Holding GmbH & Co. KG ist eine Reederei mit Sitz in Hamburg, die in der siebten Generation betrieben wird.

Einzelheiten

Das Unternehmen geht auf den 1767 im schottischen Perth geborenen William Miller zurück. Miller wanderte 1797 nach Hamburg ein und wurde 1801 Hamburger Bürger. Sein Nachfolger wurde 1841 August Bolten, der sich um den Aufbau verschiedener Schifffahrtslinien verdient machte. So zählte er unter anderem 1847 zu den Mitbegründern der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft wie auch 1871 zu den Gründungsmitgliedern der Hamburg Südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft. Seit 1866 betrieb er eine eigene Reederei, bis 1925 vornehmlich mit Frachtsegelschiffen. Darunter zahlreiche Drei- und Viermast-Barken.<ref>1900 Verzeichnis Hamburger Schiffe Schiffsnachweis</ref>

Datei:Apollo Hawk leaving Port of Rotterdam.jpg
Die ehemalige Alice Bolten

In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zog die Reederei Bolten schwedische Reeder unter die seinerzeit kostengünstigere deutsche Flagge. Während des Zweiten Weltkriegs ging nahezu die komplette Bolten-Flotte verloren. Ab 1951 begann mit dem ersten Nachkriegsneubau August Bolten der Wiederaufbau, der sich während der 1950er und 1960er Jahre fortsetzte. Im Zuge dessen baute Bolten zusammen mit weiteren Partnern Anfang der 1960er Jahre auch die zwischen Deutschland und Schweden verkehrende TT-Line auf. Ende der 1960er Jahre gehörte Bolten zu den noch wenigen deutschen Reedereien in der Containerschifffahrt. Im darauffolgenden Jahrzehnt engagierte sich Bolten im Betrieb von Autotransportern.

Heute betreibt die Reederei mehrere Massengut-, Mehrzweck- und Feederschiffe. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen auch in der Bereederung fremder Schiffe.

Literatur

  • Otto J. Seiler: Aug. Bolten – Wm. Miller’s Nachfolger – 200 Jahre hamburgische Seeschiffahrt. Mittler, Hamburg 2001, ISBN 381-320759-5.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Aug. Bolten Wm. Miller’s Nachfolger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 53° 32′ 42,6″ N, 9° 59′ 21,4″ O

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