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Lola Astanova

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Lola Astanova ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/Lola Astanowa; * 3. Juli 1982 in Taschkent, UdSSR) ist eine usbekische Pianistin, die für ihre Interpretationen der Kompositionen von Chopin, Liszt und Rachmaninow sowie ihre Eigenkompositionen bekannt ist.

Datei:Lola Astanova & Meredith Vieira on NBC.jpg
Lola Astanova (rechts) mit Meredith Vieira in der Today Show (2007)

Leben

Astanova lernte früh Klavier. Zunächst wurde sie von ihrer Mutter, die auch beruflich Klavierlehrerin war, unterrichtet und bekam dann Unterricht von der Klavierprofessorin Tamara Popovich<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Künstler Wiki (Memento vom 2. März 2021 im Internet Archive). In: Klassik Radio.</ref> an der Uspensky-Schule, einem Musikgymnasium für musikalisch hochbegabte Kinder, das an das Staatliche Konservatorium Usbekistans in Taschkent angeschlossen ist.<ref>Ellie Palmer: Get to know our new cover star: Lola Astanova. In: Pianist Magazine. 26. November 2019, abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nebenbei besuchte sie häufig auch Moskau, um Klavierstunden bei Professor Lew Nikolajewitsch Naumow vom Moskauer Konservatorium zu bekommen. Lew Naumow sagte später über sie: „Lola Astanova verfügt über eine seltene und wirklich geniale intuitive Fähigkeit. Der von Lola dargebotene Chopin ist einfach hervorragend.“<ref>Lola Astanova Biography. In: last.fm. 5. März 2010, abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Lola Astanova begann im Alter von acht Jahren aufzutreten. Ihren ersten Auftritt hatte sie in der Bakhor-Konzerthalle in Taschkent.<ref name="Derrick">My Interview with Lola Astanova. In: Derrick's Blog. 14. Oktober 2009, abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Danach trat sie in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Russland auf, sowohl mit Soloprogrammen als auch zusammen mit Orchestern. 1998 wurde sie in der UNESCO-Dokumentation „Prodigies of the 20th Century“ (Wunderkinder des 20. Jahrhunderts) porträtiert.

2003 emigrierte Astanova in die USA. Ihr Debüt am John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington<ref>May 2004 Performances. In: The Conservatory Project. The Kennedy Center, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juni 2011; abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> hatte sie 2004. Im Jahr 2005 graduierte sie an der Rice University.<ref>David Long: Alumna Astanova performs on 'Today' show. In: Rice News & Media Relations. 19. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Juni 2011; abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September 2007 gab Lola Astanova ihr erstes US-Album mit dem Titel Debut heraus, das exklusiv über iTunes vermarktet wurde.

Im Oktober 2007 bot sie einen Privatauftritt zusammen mit Waleri Gergijew und dem Kirow-Orchester vom Mariinski-Theater an. Das Konzert wurde in der Ausgabe zum einhundertjährigen Bestehen des Neiman-Marcus-Weihnachtsbuches ausgeschrieben und konnte für 1,6 Millionen US-Dollar erworben werden.<ref>Alexandria Sage: For sale: a syrupy portrait and a leafy dragon. In: Reuters. 2. Oktober 2007, abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Obwohl niemand das Angebot annahm, verschaffte ihr die Aktion viel Publicity.<ref name="RollingStone">Seth Hettena: The President and the Soviet-Born Pianist. In: Rolling Stone. 15. Januar 2019, abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im August 2008 kündigte das National September 11 Memorial and Museum Lola Astanovas historische Aufführung auf dem berühmten Steinway-Konzertflügel von Vladimir Horowitz anlässlich der Wohltätigkeitsveranstaltung Notes of Hope an, die der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg präsentierte.<ref>Major events to take place this september to support The National September 11 Memorial & Museum. (PDF) In: The National September 11 Memorial & Museu. 26. August 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Juni 2010; abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>The Memorial & Museum’s first annual benefit. In: the New York Season. August 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2009; abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei dem Ereignis gab es auch einen Auftritt des Schauspielers Denis Leary und des Rocksängers John Mellencamp.

2017 wurde unter der Regie von Alina Dianova-Siciliano der Kurzfilm The Journey to the Theatre of Silence gedreht. Darin geht es um einen gemeinsamen Auftritt von Astanova mit Andrea Bocelli im Teatro del Silenzio in der Toskana und ein Treffen mit dem Produzenten und Komponisten David Foster.<ref>Andrea Bocelli and Lola Astanova in 'The Journey to the Theatre of Silence' Released Today. In: prnewswire.com. 8. Mai 2018, abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Lola Astanova: Andrea Bocelli & Lola Astanova – The Journey to the Theatre of Silence (Full film) auf YouTube, abgerufen am 20. Oktober 2020.</ref>

2018 gründete sie zusammen mit Stjepan Hauser von 2Cellos das Duo LoLa & Hauser, das bislang sieben Stücke einspielte.<ref>YouTube-Kanal von LoLa & Hauser</ref>

Social Media

Astanova ist auf verschiedenen Social-Media-Plattformen sehr erfolgreich aktiv. Sie nutzt seit 2012 YouTube, auch um auf diese Weise ein jüngeres Publikum zu erreichen.<ref name="Derrick" /> Mehrere ihrer Videos, die teilweise Eigenkompositionen und Transkriptionen von Pop-Songs enthalten, wurden über eine Million Mal angesehen, der Clip zu Chopins Fantaisie-Impromptu über 8 Millionen Mal. Auf Instagram folgen ihr über eine Million Abonnenten.

Rezeption

Das australische Klassik-Magazin Limelight listete sie 2012 unter die zehn führenden Stilikonen der klassischen Musik.<ref>Melissa Lesnie: Top 10 Style Icons in Classical Music. In: Limelight. 5. Juni 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2012; abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Neben vielen positiven Bewertungen gibt es auch kritische Meinungen zu Astanova. So wird etwa gelegentlich angemerkt, dass ihre Fokussierung auf erotische Ausstrahlung und modische Ausstattung ihr musikalisches Können übertreffe.<ref>Malte Hemmerich: Bitte immer die Beine filmen! In: niusic.de. Kunst- und Kulturpublikationen Rondo, 17. September 2019, abgerufen am 20. Oktober 2020.</ref><ref>Zachary Woolfe: Air Kisses, Spike Heels and Ample Rubato. In: The New York Times. 20. Januar 2012, abgerufen am 20. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch die Tatsache, dass sie mehrmals Einladungen von Donald Trump gefolgt ist, wird teilweise als symbolische Annäherung zwischen Russland und den USA bewertet, teilweise aber auch als Politisierung kritisiert.<ref name="RollingStone" />

Ausgewählte Auftritte

Diskografie

  • Debut (2007, iTunes)
  • Piano Favorites, Vol. 1 (2020, iTunes)

Auszeichnungen

  • 1996: Preisträgerin beim Internationalen Chopin-Wettbewerb für junge Pianisten in Moskau
  • 2016: Emmy für die Dokumentation All-Star Orchestra „Visions of New York“, in der Astanova mit einer Darbietung von Gershwins Rhapsody in Blue auftritt

Weblinks

Commons: Lola Astanova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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