Aslı Sevindim
Aslı Sevindim (* 23. Dezember 1973 in Duisburg<ref>Während die meisten Quellen Duisburg als Geburtsort angeben, wird bei Peter Korte: Mit der Haniel Stiftung besser in die Zukunft, in: Rheinischen Post Online, 22. August 2009 (online) Duisburg-Marxloh genannt. Eine Bestätigung durch andere unabhängige Quellen steht aus.</ref>) ist eine Journalistin, Rundfunkmoderatorin und Schriftstellerin.
Leben
Aslı Sevindim wuchs als Tochter türkischer Eltern in Duisburg-Marxloh auf und besuchte einen katholischen Kindergarten. Nach der Grundschule war sie auf dem Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, wo sie 1993 ihr Abitur absolvierte.<ref>Carolin Jenkner: Wo der Pott Deutschen und Türken gehört. In: Spiegel online, 22. August 2007 (online)</ref> Anschließend studierte sie Politikwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Von 1993 bis 1998, d. h. bereits parallel zu ihrem Studium, arbeitete sie als Moderatorin und Autorin bei Radio Duisburg schwerpunktmäßig für türkischsprachige Sendungen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung über Aslı Sevindim ( des Vorlage:IconExternal vom 16. Februar 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> 1999 begann sie als Journalistin und Hörfunkmoderatorin beim Westdeutschen Rundfunk (WDR). Hier moderierte sie und schrieb für Sendungen im Programm Funkhaus Europa und für Venus FM. Ab 2004 moderierte sie zudem beim WDR-Fernsehen die Sendung Cosmo TV und von 2006 bis zum 25. Mai 2019 als erste türkische Moderatorin<ref name="interview">Silke Wortel: Interview mit WDR-Moderatorin Asli Sevindim - Es gibt kein Wir und Die. In: WDR.de, 20. November 2006 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( vom 16. April 2009 im Internet Archive))</ref><ref>Christiane Vielhaber: Leistung zählt. In: Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de), 20. März 2006 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( vom 11. März 2007 im Internet Archive))</ref> die Nachrichtensendung Aktuelle Stunde. Größere Beachtung erhielt Sevindim durch ihre Publikumsmoderation der mitternächtlichen Diskussionssendung zu dem umstrittenen WDR-Fernsehfilm Wut 2006 in der ARD sowie in der Ausgabe der Fernsehsendung Hart aber fair, in der die Veröffentlichung des Buches Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin diskutiert wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Thilo Sarrazin bei "Hart aber fair".] Tagesspiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Carolin Jenkner: Duisburg-Marxloh: Wo der Pott Deutschen und Türken gehört. In: Spiegel Online. 22. August 2007 (spiegel.de [abgerufen am 1. März 2019]).</ref>
Als Buchautorin debütierte Sevindim mit dem humorvollen Werk Candlelight Döner: Geschichten über meine deutsch-türkische Familie (2005). Im selben Jahr gehörte auch Sevindim zu den prominenten Türken in Deutschland, die eine Kurzgeschichte für den deutsch-türkischen Erzählband Was lebst Du? (2005) verfassten.<ref>Carolin Jenkner: Duisburg-Marxloh: Wo der Pott Deutschen und Türken gehört. In: Spiegel Online. 22. August 2007 (spiegel.de [abgerufen am 1. März 2019]).</ref>
Am 30. März 2007 moderierte Sevindim die auf dem Sender 3sat übertragene 43. Verleihung des Adolf-Grimme-Preises, eines der wichtigsten Medienereignisse in Deutschland.
Für das Kulturhauptstadtjahr 2010 der Metropole Ruhr war Sevindim als eine von vier künstlerischen Direktoren für das Themenfeld „Stadt der Kulturen“ zuständig.<ref>Carolin Jenkner: Duisburg-Marxloh: Wo der Pott Deutschen und Türken gehört. In: Spiegel Online. 22. August 2007 (spiegel.de [abgerufen am 1. März 2019]).</ref> Sie ist auch Mitglied des Kuratoriums des Zentrums für Türkeistudien der Universität Duisburg/Essen und im Integrationsbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen.<ref>Asli Sevindim liest in der Stadtbücherei. Abgerufen am 28. Februar 2019.</ref>
Im November 2018 beteiligte Sevindim sich an dem Programm des Deutschen Ausbildungsleiterkongress in Düsseldorf.<ref>Deutscher Ausbildungsleiter-Kongress 2018 – Nachwuchsförderung auf der Höhe der Zeit. In: News4teachers. 19. November 2018, abgerufen am 1. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Seit dem 1. Juli 2019 leitet Sevindim die Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.<ref>Christopher Onkelbach: WDR-Moderatorin Asli Sevindim wechselt ins NRW-Ministerium. 23. Mai 2019, abgerufen am 28. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie löste Aladin El-Mafaalani ab.
Siehe auch
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Kurzbiographie, WDR, Aktuelle Stunde
- Radio-Interview auf der Ems-Vechte-Welle, 21. Mai 2006
- Interview mit Aslı Sevindim in der Mediathek von NRWision, 1. März 2021
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sevindim, Aslı |
| KURZBESCHREIBUNG | türkische Journalistin, Rundfunkmoderatorin und Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 23. Dezember 1973 |
| GEBURTSORT | Duisburg |
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- Autor
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- Geboren 1973
- Frau