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Pleioblastus viridistriatus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Arundinaria viridistriatus)

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Pleioblastus viridistriatus
Datei:Pleioblastus viridistriatus 1.JPG

Pleioblastus viridistriata im Parc de Vallparadís, Terrassa, Spanien

Systematik
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Bambus (Bambusoideae)
Tribus: Arundinarieae
Gattung: Pleioblastus
Art: Pleioblastus viridistriatus
Wissenschaftlicher Name
Pleioblastus viridistriatus
(Regel) Makino

Pleioblastus viridistriatus (Synonym: Arundinaria viridistriata) ist eine niedrige, verholzende Bambus-Art, die im gemäßigten Klima gedeiht. Herkunftsland ist Japan, sie wird jedoch auch in Mitteleuropa als Zierpflanze verwendet.

Datei:Pleioblastus viridistriatus kz1.jpg
Habitus

Beschreibung

Pleioblastus viridistriatus ist mehrjährig und bildet leptomorphe Rhizome. Die verholzenden Halme wachsen aufrecht, werden 20 bis 60 Zentimeter lang und haben einen Durchmesser von 1 bis 2 Millimetern. Die Internodien sind stielrund, hohl und unter dem Knoten ebenso wie die Halmknoten selbst flaumig behaart. Es werden keine oder nur wenige seitliche Äste gebildet. Die Halmblattscheiden sind fein flaumhaarig mit zurückgebogenen Haaren. Die Halmblattspreiten sind lanzettlich, etwa 0,5 Zentimeter lang und stehen aufgerichtet. Die Laubblattscheiden sind ebenfalls fein flaumig behaart. Das Blatthäutchen ist häutig und kann bewimpert sein. Die Laubblattspreite ist mit einer kurzen, stielähnlichen Basis mit der Laubblattscheide verbunden (Süßgräser bilden keine Blattstiele). Die Spreite ist lanzettlich, 15 bis 20 Zentimeter lang und 15 bis 25 Millimeter breit, mittelgrün bis gelblich grün und gestreift. Beide Spreitenseiten sind dicht, flaumig behaart. Das Spreitenende ist zugespitzt. Die Art verliert im Winter das Laub.<ref name="GrassBase" />

Die Blütenstände bestehen aus wenigen Ährchen, wobei ein bis drei Ährchen fruchtbar und gestielt sind. Die fruchtbaren Ährchen haben sechs bis 8 Blütchen mit einem nicht voll ausgebildeten Blütchen an der Spitze. Die Ährchen sind linealisch geformt, seitlich abgeflacht und 40 bis 50 Millimeter lang. Es wird eine bleibende Hüllspelze gebildet. Sie ist kürzer als das Ährchen, lanzettlich, 10 bis 23 Millimeter lang, häutig, ungekielt, siebenfach geadert und zugespitzt. Eine weitere, darunter liegende kann vorhanden sein, ist jedoch unscheinbar. Je fertilem Blütchen wird eine elliptische, 13 bis 15 Millimeter lange, siebenfach geaderte, häutige, zugespitzte Deckspelze ohne Kiel gebildet. Die Vorspelze ist etwa gleich lang wie die Deckspelze. Das an der Spitze wachsende unfruchtbare Blütchen ähnelt den fruchtbaren, ist jedoch nicht voll entwickelt. Je Blüte werden drei Schwellkörper, drei Staubblätter und drei Narben gebildet. Die Früchte sind Karyopsen mit haftendem Perikarp und einer Spitze ohne Anhängsel.<ref name="GrassBase" />

Verbreitung

Die Art stammt aus Japan und wird auch in den Vereinigten Staaten und Neuseeland kultiviert.<ref name="GrassBase" /><ref name="GRIN" />

Systematik

Pleioblastus viridistriatus ist eine Bambus-Art aus der Gattung Pleioblastus, die der Tribus Arundinarieae der verholzenden Bambusarten der gemäßigten Klimazonen zugerechnet wird.<ref name="GRIN" /> Sie wurde 1867 von Eduard August von Regel als Bambusa viridistriata (Basionym) in Index Seminum (LE, Petropolitanus) Jahrgang 1866 Site 77 erstbeschrieben.<ref name="GRIN_Bas" /> Die Art wurde 1926 von Makino Tomitarō in Journal of Japanese Botany. [Shokubutsu Kenkyu Zasshi] Band 3 Seite 11 als Pleioblastus viridistriatus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) Makino in die Gattung Pleioblastus gestellt.<ref name="GRIN" /><ref name="WCSP" /> Häufig wird sie auch unter dem Synonym Arundinaria viridistriata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) Makino ex Nakai der Gattung Arundinaria zugeordnet.<ref name="GrassBase" />

Weitere Synonyme der Art sind: Arundinaria auricoma <templatestyles src="Person/styles.css" />Mitford, Arundinaria fortunei var. aurea <templatestyles src="Person/styles.css" />(Carrière) Bean, Arundinaria variabilis var. viridistriata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) Matsum., Arundinaria variegata var. viridistriata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) Makino, Arundinaria viridistriata f. chrysophylla <templatestyles src="Person/styles.css" />(Makino) Nemoto, Bambusa fortunei var. aurea <templatestyles src="Person/styles.css" />Carrière, Pleioblastus auricomus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Mitford) D.C.McClint., Pleioblastus viridistriatus f. chrysophyllus <templatestyles src="Person/styles.css" />Makino, Pseudosasa auricoma <templatestyles src="Person/styles.css" />(Mitford) Bergmans, Sasa auricoma <templatestyles src="Person/styles.css" />(Mitford) E.G.Camus, Sasa viridistriata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) Fiori und Sasaella viridistriata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) Nakai.<ref name="PlantList" />

Verwendung

In Mitteleuropa wird Pleioblastus viridistriatus in Beeten, als Randbepflanzungen oder als Kübelpflanze verwendet. Auffallend ist sein leuchtendes Laub, das im Winter abfällt und bei praller Sonne geschädigt wird. Die Art verträgt Frost bis zu etwa −22° Celsius.<ref name="Crouzet79" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="GrassBase"> W. D. Clayton, M. Vorontsova, K. T. Harman, H. Williamson: Arundinaria viridistriata. In: GrassBase - The Online World Grass Flora. Royal Botanic Gardens, abgerufen am 26. Februar 2015 (englisch). </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="GRIN_Bas"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="PlantList"> Pleioblastus viridistriata. In: The Plant List. Abgerufen am 26. Februar 2015. </ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="Crouzet79"> Crouzet, Colin: Bambus, S. 79. </ref> </references>

Literatur

  • Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 698.
  • Simon Crouzet, Oliver Colin: Bambus. Österreichischer Agrarverlag, 2003, ISBN 3-7040-1952-6, S. 78, 79.

Weblinks

Commons: Pleioblastus viridistriatus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien