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Kalifornische Aralie

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Kalifornische Aralie
Datei:Aralia californica BotGardBln07122011E.JPG

Kalifornische Aralie (Aralia californica)

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Araliengewächse (Araliaceae)
Unterfamilie: Aralioideae
Gattung: Aralia
Art: Kalifornische Aralie
Wissenschaftlicher Name
Aralia californica
S.Watson

Die Kalifornische Aralie (Aralia californica), englisch Elk Clover genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Sie ist in Kalifornien und im Südwesten von Oregon heimisch.<ref name="Beidleman2003"/>

Beschreibung

Datei:Aralia californica leaf.jpg
Gefiederte Laubblätter
Datei:Aralia californica flower.jpg
Ausschnitt eines Blütenstandes
Datei:J20170817-0004—Aralia californica—RPBG (36304463500).jpg
Fruchtstand

Vegetative Merkmale

Die Kalifornische Aralie wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 2 bis über 3 Metern. Die Wurzeln sind weitreichend. Die Pflanzen enthalten einen weißen Milchsaft.<ref name="Jepson"/>

Die bei einer Länge von 1 bis 2 m relativ großen, wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert, sowie mehr oder weniger kahl. Die Blattspreite ist einfach bis doppelt gefiedert und bis über 150 Zentimeter lang und breit. Die Blattstiele sind bis zu 30 cm lang. Die Blattspreite ist typischerweise in drei Fiedern mit jeweils drei bis fünf Blättchen gegliedert.<ref name="Beidleman2003"/> Die kurz gestielten, fast kahlen, spitzen bis zugespitzten Blättchen sind bei einer Länge von meist 15 bis 40 cm eiförmig bis elliptisch mit gesägtem Rand und leicht herzförmiger bis abgerundeter Basis.<ref name="Jepson"/> Es sind größere Nebenblätter vorhanden.

Generative Merkmale

Der bei einer Länge von 25 bis 65 cm große, end- oder achselständige Gesamtblütenstand besteht aus zahlreichen, drüsig-behaarten, doldigen Teilblütenständen. Die kleine, meist zwittrige oder funktionell männliche und gestielte, weiße Blüte besitzt einen Durchmesser von 2 bis 3 mm<ref name="California_Flora"/> und ist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es ist ein Blütenbecher vorhanden. Die winzigen, fünf haltbaren Kelchblätter sind an ihrer Basis verwachsen. Es sind fünf freien Kronblätter vorhanden. Es ist nur der innere Kreis mit fünf kurze Staubblättern vorhanden. Der Fruchtknoten ist unterständig mit fünf kurzen, zusammenstehenden Griffeln.<ref name="Jepson"/> Es ist ein kleiner Diskus vorhanden.

Die bei einem Durchmesser von 5 bis 6 mm relativ kleinen Früchte, Steinfrüchte sind kugelig mit beständigen Griffeln,<ref name="Jepson"/> etwas fleischig<ref name="Beidleman2003"/> und dunkel-violett bis schwarz. Die Samen sind hell und 3 mm lang.<ref name="California_Flora"/>

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.<ref name="Jepson"/>

Vorkommen

Aralia californica ist in Kalifornien von Orange County bis in das südliche Oregon heimisch.<ref name="California_Flora"/> Sie kommt an feuchten, schattigen Stellen, in Schluchten und entlang von Flüssen vor.<ref name="Jepson"/>

Systematik

Die Erstbeschreibung von Aralia californica erfolgte 1876 durch Sereno Watson in Proceedings of the American Academy of Arts and Sciences, Volume 11, S. 144–145.<ref name="Watson1876" /><ref name="tropicos" />

Aralia californica gehört zur Sektion Aralia in der Gattung Aralia.

Nutzung

Die amerikanischen Ureinwohner tranken einen Tee aus den Wurzeln und aßen die Früchte als Tonikum. Präparate aus der Wurzel wurden gegen Magenschmerzen, Fieber und bei Erschöpfung, die gekochten Wurzeln als Wickel bei Juckreiz und Wunden eingesetzt.<ref name="Medicinal_Plants"/>

Literatur

  • Jun Wen: Systematics and Biogeography of Aralia L. (Araliaceae): Revision of Aralia Sects. Aralia, Humiles, Nanae, and Sciadodendron. In: Contributions from the United States National Herbarium. Vol. 57, 2011, S. 1–172, Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).
  • Philip A. Munz, David D. Keck: A California Flora and Supplement. University of California Press, 1973, ISBN 0-520-02405-2 (Reprint), S. 1000.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Beidleman2003">Linda H. Beidleman, Eugene N. Kozloff: Pflanzen der San Francisco Bay-Region: Mendocino Monterey. University of California Press, 2003, ISBN 978-0-520-23173-3, S. 97–98.</ref> <ref name="California_Flora">Philip A. Munz, David D. Keck: A California Flora and Supplement.</ref> <ref name="Jepson">Dieter Wilken: The Jepson Manual: Vascular Plants of California. University of California Press, 2012, ISBN 978-0-520-25312-4, S. 210, Jepson Flora Project: Aralia californica - online.</ref> <ref name="Medicinal_Plants">Christopher Hobbs, Steven Foster: A Field Guide to Western Medicinal Plants and Herbs. Houghton Mifflin, 2002, ISBN 978-0-395-83806-8, S. 68.</ref> <ref name="tropicos"> Eintrag bei Tropicos.</ref> <ref name="Watson1876"> Watson 1876 eingescannt bei biodiversitylibrary.org.</ref> </references>

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