Aragwi
| Aragwi | ||||||||||||
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Aragwi bei Mzcheta | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Mzcheta-Mtianeti (Georgien) | |||||||||||
| Flusssystem | Kura | |||||||||||
| Abfluss über | Kura → Kaspisches Meer | |||||||||||
| Zusammenfluss von | Schwarzem und Weißem Aragwi bei Passanauri 42° 20′ 41″ N, 44° 41′ 42″ O {{#coordinates:42,34459|44,69502|
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| Quellhöhe | 1044,8 m<ref>Sowjetische Generalstabskarte 1:50.000. Blatt K-38-54-W</ref> | |||||||||||
| Mündung | in die Kura bei MzchetaKoordinaten: 41° 50′ 24″ N, 44° 43′ 34″ O
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| Mündungshöhe | ca. 445 m<ref>Sowjetische Generalstabskarte 1:50.000. Blatt M-38-78-A</ref> | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 599,8 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 9,1 ‰ | |||||||||||
| Länge | 66 km<ref name="GSE"/> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 2740 km²<ref name="GSE">Artikel Aragwi in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Schinwali<ref name="slovar"> Artikel Арагви in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref> | MQ |
43,4 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Pschawi-Aragwi | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Schinwali-Talsperre | |||||||||||
| Kleinstädte | Schinwali, Mzcheta | |||||||||||
| Schiffbarkeit | nicht schiffbar | |||||||||||
Schinwali-Stausee am Aragwi | ||||||||||||
Unterlauf des Aragwi unweit der Mündung mit der Europastraße 60 | ||||||||||||
Mündung des Aragwi (rechts) in die Kura | ||||||||||||
| Weißer Aragwi Mtiuleti-Aragwi, Tetri Aragwi | |||||||
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Schlucht des Weißen Aragwi bei Gudauri | |||||||
| Daten | |||||||
| Quelle | Mtiuleti-Kamm 42° 33′ 4″ N, 44° 22′ 46″ O {{#coordinates:42,551082|44,379519|
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dim=500 | globe= | name=Quelle Weißer Aragwi | region=GE-MM | type=waterbody
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| Quellhöhe | ca. 3000 m | ||||||
| Vereinigung mit | Schwarzem Aragwi 42° 20′ 41″ N, 44° 41′ 42″ O {{#coordinates:42,34459|44,69502|
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dim=1000 | globe= | name=Vereinigung mit Weißer Aragwi | region=GE-MM | type=waterbody
}}
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| Länge | 41 km | ||||||
| Einzugsgebiet | 339 km² | ||||||
| Abfluss | MQ |
12,2 m³/s | |||||
| Gemeinden | Gudauri, Kwemo Mleta, Passanauri | ||||||
Weißer Aragwi bei Kwemo Mleta | |||||||
| Schwarzer Aragwi Gudamaqari-Aragwi, Schawi Aragwi | |||||||
| Zusammenfluss von | Bosseli und Bakurchewi 42° 24′ 55″ N, 44° 45′ 23″ O {{#coordinates:42,415217|44,756265|
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| Vereinigung mit | Weißem Aragwi 42° 20′ 41″ N, 44° 41′ 42″ O {{#coordinates:42,34459|44,69502|
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| Länge | 30 km | ||||||
| Einzugsgebiet | 240 km² | ||||||
| Abfluss | MQ |
7,96 m³/s | |||||
Der Aragwi (veraltet: die Aragua, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 66 Kilometer (mit dem längeren Quellfluss 112 Kilometer) langer linker Nebenfluss der Kura im Nordosten Georgiens.
Verlauf
Der eigentliche Aragwi entsteht beim Dorf und Urlaubsort Passanauri, etwa 70 Kilometer Luftlinie nördlich der Hauptstadt Tiflis, aus dem von rechts kommenden Weißen oder Mtiuleti-Aragwi (georgisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tetri Aragwi oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Mtiuletis Aragwi) und dem Schwarzen oder Gudamaqari-Aragwi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Schawi Aragwi oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Gudamaqris Aragwi) von links.
Der Weiße Aragwi als längerer der Quellflüsse trägt seinen anderen Namen nach dem über 3800 m hohen Mtiuleti-Kamm, wie der Wasserscheidekamm des Großen Kaukasus auf diesem Abschnitt genannt wird. Er entspringt in mehr als 3000 m Höhe den Schneefeldern an der Südflanke des zentralen Abschnittes dieses Kammes, etwa sieben Kilometer nordwestlich des Kreuzpasses, und von dort in südöstlicher Richtung durch eine abschnittsweise enge Schlucht in südöstlicher Richtung, vorbei am mehrere hundert Meter über dem Fluss liegenden Urlaubsort Gudauri. Der Schwarze Aragwi ist auch nach dem östlich in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gudamaqari-Nebenkamm benannt. Er entsteht seinerseits aus den Quellflüssen Bosseli und Bakurchewi, die näher zum östlichen Ende des Mtiuleti-Kammes entspringen.
Von Passanauri fließt der Aragwi überwiegend genau nach Süden, bis er bei Mzcheta, wenige Kilometer nördlich von Tiflis in die Kura (georgisch Mtkwari) mündet. Die Stadt Mzcheta selbst liegt rechts (oberhalb) der Mündung; links steht hoch auf einem Bergkamm das berühmte Dschwari-Kloster.
Bei knapp der Hälfte seines Laufes zwischen Passanauri und Mzcheta ist der Aragwi oberhalb der Kleinstadt Schinwali und unmittelbar unterhalb der Einmündung seines bedeutendsten Nebenflusses, des von links kommenden Pschawi-Aragwi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pschawis Aragwi), zum Schinwali-Stausee angestaut. Dem Pschawi-Aragwi fließt in seinem Mittellauf von rechts der Chewsureti-Aragwi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Chewsuretis Aragwi) zu. Diese beiden Flüsse sind nach den historischen Namen der durchflossenen Bergprovinzen im Nordosten der heutigen Region Mzcheta-Mtianeti, Pschawi und Chewsureti (deutsch auch Chewsuretien), benannt.
Hydrologie
Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst 2740 km².<ref name="GSE"/><ref name="slovar"/> Der mittlere jährliche Abfluss beträgt am Mittellauf, am Pegel Schinwali unterhalb des gleichnamigen Stausees, 43,4 m³/s.<ref name="slovar"/>
Nutzung und Infrastruktur
Der Aragwi ist nicht schiffbar.
Der 1986 fertiggestellte Schinwali-Stausee mit seinem 102 Meter hohen Staudamm gehört zu den größten Georgiens. Das dort befindliche Wasserkraftwerk hat eine Leistung von 130 Megawatt. Außerdem beginnt dort eine 36,7 Kilometer lange Rohrleitung zur Trinkwasserversorgung der Hauptstadt Tiflis. Am Unterlauf dient das Wasser des Aragwi auch der Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen.
Der Aragwi wird von seiner Mündung von der dort als Autobahn ausgebauten Europastraße 60 (entsprechend der georgischen Fernstraße S1) auf mehreren Kilometern verfolgt und dann überquert. Dort zweigt die Europastraße 117 (georgische S3) ab, die entlang dem Aragwi auf seiner gesamten Länge auf der rechten Talseite führt. Die Straße folgt der alten Georgischen Heerstraße und wird ebenso genannt. Oberhalb Passanuri wechselt die Straße im Tal des Weißen Aragwi auf die linke Talseite, bevor sie den Fluss über den Kreuzpass in das Tal des Terek und weiter nach Wladikawkas in Russland verlässt.
Literatur
- Gustav Radde, E. König: Der Nordfuß des Dagestan und das vorlagernde Tiefland bis zur Kuma. Vorläufiger Bericht über die im Sommer 1894 ausgeführten Reisen. Justus Perthes, Gotha 1895, S. 1–3 (PDF, 20,1 MB).
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>