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Ano Viannos

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(Weitergeleitet von Ano Vianos)
Ortsgemeinschaft Ano Viannos
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Basisdaten
Staat GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region Kreta
Regionalbezirk Iraklio
Gemeinde Viannos
Geographische Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(984) 35° 3′ N, 25° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(984) 35° 3′ N, 25° 25′ O
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Höhe ü. d. M. 483 m
(Durchschnitt)
Fläche 29,214 km²
Einwohner 984 (2011<ref name="VZ2011"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ) (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
Bevölkerungsdichte 33,68 Ew./km²
Ortsgliederung 7 Siedlungen
Datei:Kreta r 08 233.jpg
Ano Viannos
Ano Viannos

Ano Viannos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (f. sg.), auch Ano Vianos) ist ein griechisches Dorf im Süden der Insel Kreta mit 774 Einwohnern.<ref name="VZ2011" /> Mit einigen umliegenden Dörfern bildet es eine Ortsgemeinschaft, die gleichzeitig Sitz der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Viannos im Regionalbezirk Iraklio ist.

Lage

Datei:Ano Vianos.jpg
Ano Viannos

Ano Viannos liegt an der südlichen Seite des Dikti-Gebirges in einer durchschnittlichen Höhe von 560 m über NN, etwa 65 km südöstlich von Iraklio und 40 km westlich von Ierapetra.

Geschichte

Am Hang westlich von Ano Viannos befinden sich Ruinen des antiken Biannos oder Biennus. Hier sollen nach der Sage die Aloiden den Kriegsgott Ares – den Stadtgott von Biennus – gefangen genommen haben. Im 3. Jahrhundert vor Chr. prägte Biennus eigene Münzen.<ref>Hartmut Beister: Ano Viannos. In: Siegfried Lauffer (Hrsg.): Griechenland. Lexikon der historischen Stätten. C. H. Beck, München 1989, S. 117 f.</ref>

In byzantinisch-venezianischer Zeit war das heutige Ano Viannos eine bedeutende Stadt mit zwei Kastellen. Im Kampf gegen die Türken wurde es 1822 und 1866 zerstört; im 19. Jahrhundert war es zeitweise Bischofssitz.

Im September 1943 wurde der Ort im Rahmen des „Massakers von Viannos“, bei dem mehr als 400 Menschen durch deutsche Truppen ermordet wurden,<ref name="SPON-1043490">David Böcking: Porträt eines griechischen NS-Opfers: Der deutsche Fluch. In: Spiegel Online. 19. Juli 2015, abgerufen am 7. Oktober 2018.</ref> weitgehend zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Persönlichkeiten

Der kretische Journalist und Romanautor Ioannis Kondilakis (1862–1920), dessen Erzählungen als Vorlage mehrerer Filme dienten, wurde in Ano Viannos geboren<ref>http://www.imdb.de/name/nm1487162/</ref>.

Weblinks

Commons: Ano Viannos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />