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Ann Peebles

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Ann Peebles performing at the Beale Street Music Festival in 2007.jpg
Ann Peebles beim Beale Street Music Festival, 2007

Ann Peebles (* 27. April 1947 in St. Louis, Missouri) ist eine US-amerikanische Soulsängerin und Songschreiberin. Sie war in den 1970er Jahren der erfolgreichste weibliche Star des Plattenlabels Hi Records. Zu ihren bekanntesten und erfolgreichsten Liedern zählt der Klassiker I Can’t Stand the Rain von 1973.

Biografie

Die Tochter eines Pfarrers und einer Sängerin sang bereits in jungen Jahren im Kirchenchor und im Familien-Gospelchor, dem „Peebles Choir“, den ihr Großvater gegründet hatte. Als Teenager sang Ann Peebles auch in Clubs ihrer Heimatstadt, wo sie schließlich von Oliver Sain entdeckt und für seine R&B-Revue engagiert wurde. Bei einem Auftritt in Memphis wurde ihr 1968 ein Vertrag beim Label Hi Records angeboten.

Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin begann Peebles, mit dem Hi-Records-Sänger und Komponisten Don Bryant Lieder zu schreiben. Die beiden heirateten 1974. Anfang der 1970er hatte Peebles einige erfolgreiche Singles und Alben, angeführt von I Can’t Stand the Rain, das 1978 in der Disco-Version der Band Eruption und 1985 von Tina Turner jeweils zu einem Pop-Hit wurde. Zahllose Coverversionen schlossen sich an. Peebles erhielt hierfür eine von zwei Grammy-Nominierungen.<ref>Ann Peebles. 23. November 2020, abgerufen am 23. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bei Hi galt sie fortan als weibliches Pendant zu Al Green, dem erfolgreichsten Künstlers des Labels. Green und Peebles wurden von Willie Mitchell produziert. Part Time Love (1970), I Pity the Fool (1971), Breaking up Somebody's Home (1972), I’m Gonna Tear Your Playhouse Down (1973) und (You Keep Me) Hangin’ on (1974), für das sie ihre zweite Grammy-Nominierung erhielt, waren ihre weiteren Erfolge.

Mit dem Aufkommen der Disco-Welle und dem Verkauf von Hi 1977 ließ der kommerzielle Erfolg nach. Ihr letztes Album für das Label erschien 1978, ihre letzte Single 1981. Nach einer musikalischen Pause veröffentlichte Peebles 1989 ein neues Album, Call Me, dem weitere folgten. Daneben war sie auf verschiedenen Alben von Maria Muldaur zu hören. Zuletzt erschien 2006 das Live-Album Brand News Classics. 2010 wirkte Peebles am Album Memphis Blues von Cyndi Lauper mit. Darüber hinaus wurde ihr Hi-Repertoire zahllose Male wiederveröffentlicht.<ref>Ann Peebles. Abgerufen am 23. Januar 2022.</ref>

Nach einem Schlaganfall im Jahr 2012 zog sich Peebles von der Bühne zurück.<ref>Ann Peebles: the girl with the big voice. 20. Februar 2014, abgerufen am 23. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2014 wurde sie in die Memphis Music Hall of Fame aufgenommen.<ref>Ann Peebles | Memphis Music Hall of Fame. Abgerufen am 23. Januar 2022.</ref>

Diskografie

Alben

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Weitere Alben

  • 1969: This Is Ann Peebles
  • 1977: If This Is Heaven
  • 1978: The Handwriting Is on the Wall
  • 1989: Call Me
  • 1992: Full Time Love
  • 1996: Fill This World with Love
  • 2006: Brand New Classics

Kompilationen

  • 1985: I’m Gonna Tear Your Playhouse Down
  • 1987: 99 Lbs
  • 1988: Ann Peebles’ Greatest Hits
  • 1990: Lookin’ for a Lovin’
  • 1992: Sings Soul Classics
  • 1995: U. S. R&B Hits ’69–’79
  • 1995: Just You and Me
  • 1996: The Best of Ann Peebles: The Hi Records Years
  • 2002: The Hi Singles A’s & B’s
  • 2003: The Complete Ann Peebles on Hi Records Volume 1: 1969–1973
  • 2003: The Complete Ann Peebles on Hi Records Volume 2: 1974–1981
  • 2006: Original Funk Soul Sister: The Best of Ann Peebles
  • 2012: The Original Soul Sister
  • 2015: The Essential Ann Peebles
  • 2015: Greatest Hits

Singles

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Weitere Singles

  • 1970: I’ll Get Along
  • 1970: Generation Gap Between Us
  • 1974: Put Yourself in My Place
  • 1976: I Don’t Lend My Man
  • 1980: Heartaches
  • 1981: Mon belle Amour
  • 1990: Peace(mit Otis Clay, Lynn White und David Hudson)
  • 2001: 18 Carat Garbage (Billie Ray Martin feat. Ann Peebles)
  • 2005: Chase These Blues Away

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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