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Andrei Iwanowitsch Lawrow

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Andrei Lawrow
Andrei Lawrow
Andrei Lawrow (2008)
Spielerinformationen
Geburtstag 26. März 1962
Geburtsort Krasnodar, Sowjetunion
Staatsbürgerschaft RusseRussland russisch
Körpergröße 1,98 m
Spielposition Torwart
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1978–1992 Russland 1991Datei:Flag of Russia (1991-1993).svg SKIF Krasnodar
1992–1993 DeutschlandDeutschland TuS 04 Dansenberg
1993–1994 FrankreichFrankreich Livry-Gargan handball
1994–1996 FrankreichFrankreich US Ivry HB
1996–1999 DeutschlandDeutschland TV Niederwürzbach
1999–02/2001 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Badel Zagreb
02/2001–2001 RusslandRussland SKIF Krasnodar
2001–2003 DeutschlandDeutschland TuS Nettelstedt
2003–03/2004 kein verein
03/2004–2004 DeutschlandDeutschland SG Kronau-Östringen
2004–2005 DeutschlandDeutschland MT Melsungen
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 320 (1)<ref>312 (1) vor den Olympischen Sommerspielen 2004 (Quelle) und 8 Spielen in Athens.</ref>
Stand: 22. September 2024

Andrei Iwanowitsch Lawrow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wissenschaftliche Transliteration Andrej Ivanovič Lavrov; * 26. März 1962 in Krasnodar, UdSSR) ist ein ehemaliger russischer Handballtorwart.

Der 1,98 m große Lawrow hat für die sowjetische Männer-Handballnationalmannschaft, später die GUS und am Ende für die russische Männer-Handballnationalmannschaft 320 Länderspiele bestritten und galt – nach Titeln gerechnet – als erfolgreichster Handballspieler der Welt.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />handball-news.de vom 14. Januar 2004: Trainer Maximov setzt auf seine Alt-Stars, abgerufen am 6. Oktober 2007 (Memento vom 9. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref>

Karriere

Lawrow begann seine Karriere bei SKIF Krasnodar, mit dem er 1990 den IHF-Pokal, 1991 und 1992 die sowjetische Meisterschaft und 1992 den sowjetischen Pokal gewann. Im Jahr 1992 wechselte er zum deutschen Zweitligisten TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dossier: Top-Thema des Jahres 1992 (Memento vom 28. Januar 2015 im Internet Archive)</ref>. Über die französischen Vereine US Ivry HB und Livry-Gargan handball kam er 1996 zum TV Niederwürzbach.<ref>archiv.thw-handball.de vom 12. Oktober 1998: Gegnerkader TV Niederwürzbach Saison 1997/98, abgerufen am 18. März 2009</ref> Nach dem Rückzug der Mannschaft aus der Bundesliga wechselte er 1999 zu Badel Zagreb.<ref>archiv.thw-handball.de: Gegnerkader Badel Zagreb 1999/2000</ref> Dort wurde er 2000 und 2001 kroatischer Meister. Als der Verein ebenfalls in finanzielle Schwierigkeiten geriet, wechselte er zurück zu Krasnodar und 2001 zum TuS Nettelstedt.<ref>archiv.thw-handball.de Gegnerkader TuS Nettelstedt 2002/03 abgerufen am 8. Mai 2025</ref> 2003 hatte er nach der vergangenen Saison Bundesliga-Absteiger TuS Nettelstedt-Lübbecke verlassen und sich seitdem keinem neuen Klub angeschlossen.<ref name=rp04>Handball: Torwart-Legende kommt nach Östringen, Rheinische Post, 4. März 2004, abgerufen am 8. Mai 2025.</ref> Am 5. März 2004 ging er zur abstiegsbedrohten SG Kronau-Östringen,<ref name=rp04/><ref>archiv.thw-handball.de Gegnerkader SG Kronau/Östringen 2003/04 abgerufen am 24. Januar 2015</ref> die er nach deren Abstieg in die 2. Bundesliga zum Saisonende wieder verließ. Von 2004 bis 2005 war er bei der MT Melsungen unter Vertrag.<ref>archiv.thw-handball.de Gegnerkader MT Melsungen 2005/06 abgerufen am 24. Januar 2015</ref> Mit 132 abgewehrten Siebenmeterwürfen in 131 Bundesligaspielen ist er der einzige Torhüter der Ligageschichte, der bei über einhundert absolvierten Spielen mehr als einen Strafwurf pro Partie parieren konnte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.thw-provinzial.de: Ewige Bundesliga-Siebenmeterschützenliste (Memento vom 19. September 2013 im Internet Archive)</ref>

Datei:Andrey Lavrov during 1992 Olympic Games.jpg
Andrei Lawrow bei den Olympischen Spielen in 1992.

Lawrow ist der einzige Athlet, der drei olympische Goldmedaillen für drei verschiedene Nationalmannschaften gewann: 1988 für die Sowjetunion, 1992 für die GUS und 2000 für Russland. Im Alter von 42 Jahren gewann er in Athen 2004 seine vierte olympische Medaille, als die russische Handballnationalmannschaft den dritten Platz belegte.

Andrei Lawrow war viele Jahre der Kapitän der russischen Nationalmannschaft und trug die russische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2000 in Sydney ins Stadion. Zwei Weltmeistertitel, 1993 und 1997 sowie ein Europameistertitel 1996 runden seine Erfolgsbilanz ab.

2001 wurde er in Russland zum Handballspieler des Jahrhunderts gewählt.<ref>abc.net.au vom 4. August 2004: Andrej Lavrov: Shooting for fourth gold, abgerufen am 6. Oktober 2007</ref> Bei der im Jahr 2000 von der IHF veranstalteten Wahl zum Welthandballer des Jahrhunderts wurde er mit 17 % Dritter hinter Magnus Wislander (20,4 %) und Talant Dujshebaev (18,7 %).<ref>archiv.thw-handball.de Wislander "Welt-Handballer des Jahrhunderts" vom 19. Juni 2000, abgerufen am 28. März 2014</ref> Im Jahr 2000 wurde er als bester Torhüter in die Jahrhundertmannschaft von US Ivry HB gewählt.<ref>Le sept d’or du siècle d’Ivry. In: Hand action: le mag du handball. 1. Dezember 2001, abgerufen am 9. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2005 kehrte er nach Russland zurück.<ref>Lexikon der Handballer, Komet Verlag, S. 136, ISBN 3-89836-605-7</ref> Lawrow ist heute im russischen Sportministerium tätig, wo er gemeinsam mit seinem früheren Weggefährten Alexander Tutschkin versucht, den Handballsport in Russland populärer zu machen.<ref>archiv.thw-handball.de Stefan Lövgren spielt für Weltauswahl in Moskau vom 28. Dezember 2005, abgerufen am 24. Januar 2015</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>