Zum Inhalt springen

Andrea Geissbühler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Andrea Geissbühler (2019).jpg
Andrea Geissbühler (2019)

Andrea Martina Geissbühler (* 3. August 1976 in Bern; heimatberechtigt in Lauperswil) ist eine Schweizer Politikerin (SVP).

Leben

Andrea Geissbühler war seit den Wahlen vom 21. Oktober 2007 im Nationalrat für den Kanton Bern. Dort gehörte sie der Kommission für Rechtsfragen an, zuvor der Sicherheitspolitischen Kommission (SiK), der Geschäftsprüfungskommission (GPK) und der Staatspolitischen Kommission.

Sie war Mitglied der 2013 auf Initiative der Getränkehersteller gegründeten Lobbygruppe für Süssgetränke «IG Erfrischungsgetränke».<ref>Georg Humbel: Süsse Macht. Die Zuckerlobby im Parlament. In: Rundschau (SRF). 7. März 2018, abgerufen am 8. März 2018.</ref> Sie war in verschiedenen parlamentarischer Gruppen aktiv, unter anderem war sie zuletzt Vizepräsidentin der parlamentarischen Gruppe Polizei und Sicherheitsfragen, Co-Präsidentin der Gruppe für Drogenpolitik, Co-Präsidentin der Gruppe Biodiversität/Artenschutz sowie Co-Präsidentin der Damen-Sportgruppe.

Von ihren Vorstössen wurde einzig die Motion «Zugriff seitens der Polizei auf die ISA-Datenbank» vom National- und vom Ständerat angenommen (Stand Ende 2022).<ref>10.3917 Motion «Zugriff seitens der Polizei auf die ISA-Datenbank». In: parlament.ch. Abgerufen am 23. Januar 2023.</ref>

Im Oktober 2022 wurde Geissbühler in stiller Wahl neu in den Gemeinderat (Exekutive) von Bäriswil gewählt und steht seit Anfang 2023 dem Ressort Sicherheit, Abstimmungen, öffentlicher Verkehr und Kultur vor.<ref>Hans Ulrich Schaad: Vom Bundeshaus ins Gemeindehaus. In: Berner Zeitung, 3. Januar 2023.</ref><ref>Andrea Geissbühler auf der Website der Gemeinde Bäriswil, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2023 konnte sie wegen der SVP-internen Amtszeitbeschränkung von 16 Jahren nicht mehr antreten, weshalb ihre Mutter Sabina Geissbühler-Strupler, die bis 2021 im Grossen Rat des Kantons Bern politisiert hatte, von der SVP nominiert wurde.<ref>Quentin Schlapbach: Polit-Comeback mit 72 Jahren: Berner SVP nominiert Sabina Geissbühler für den Nationalrat. In: Der Bund. 16. Januar 2023, abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> Sie wurde jedoch nicht gewählt.<ref>Mutter kann Nationalratssitz der Tochter nicht erobern. In: Bärn Today. 23. Oktober 2023.</ref>

Bei den Wahlen im Kanton Bern 2026 kandidierte sie um einen Sitz im Grossen Rat<ref>Christoph Hämmann: Erich Hess: SVP-Nationalrat kandidiert für Berner Grossen Rat. In: bernerzeitung.ch. 15. Dezember 2025, abgerufen am 6. März 2026.</ref> und wurde gewählt.<ref>30 Neugewählte und prominente Verlierer – wie Erich Hess. In: watson.ch. 29. März 2026, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Geissbühler ist Vizepräsidentin des Stiftungsrats der Stiftung «Ombudsman der Privatversicherung und der SUVA»<ref>Der Stiftungsrat. In: versicherungsombudsman.ch, abgerufen am 30. März 2026.</ref>, Vorstandsmitglied im Zentralvorstand von Pro Life<ref>Der Vorstand von PRO LIFE setzt sich wie folgt zusammen. In: prolife.ch, abgerufen am 30. März 2026.</ref> und Vizepräsidentin vom «Dachverband Drogenabstinenz Schweiz» (Stand: 2026).<ref>Vorstand. In: drogenabstinenz.ch, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Die Polizistin (bis 2013), Kindergärtnerin und Reitpädagogin ist seit 2012 verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn. Sie wohnt in Bäriswil.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Navigationsleiste Berner Parlamentarier 48. LegislaturperiodeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Berner Parlamentarier 51. Legislaturperiode