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Andheri Hilfe

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ANDHERI HILFE
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1967<ref>Chronik - Von den Anfängen unserer Arbeit bis heute. In: andheri-hilfe.de. 24. Januar 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref> in Bonn
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründerin Rosi Gollmann
Sitz Bonn 50° 44′ 49,3″ N, 7° 4′ 36,1″ O
Vorläufer Andheri-Hilfe Bonn
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Motto Menschen stärken – Chancen schaffen
Zweck Hilfe zur Selbsthilfe in Bangladesch, Indien und Nepal<ref>Hilfe zur Selbsthilfe in Bangladesch, Indien und Nepal. In: andheri-hilfe.de. 24. Januar 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref>
Aktionsraum Bangladesch, Indien, Nepal
Personen Elvira Greiner (Vorstandsvorsitzende) August Ilg (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) Cornelia Hansen (Vorstandsmitglied)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz 7.839.336 Euro (2024)
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte 20 (2026)
Freiwillige 24 (2026)
Mitglieder 466 (31. Dezember 2025)
Website www.andheri-hilfe.de

Die Andheri Hilfe (Eigenschreibweise: ANDHERI HILFE; bis Ende 2016 Andheri-Hilfe Bonn e. V.) ist eine deutsche Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist aus einer Privatinitiative – gegründet von Rosi Gollmann – für notleidende Kinder in Andheri bei Bombay (heute Mumbai) entstanden und arbeitet seit 1967 als gemeinnütziger Verein.<ref>Eingetragen beim Amtsgericht Bonn, VR 3229.</ref> Sie fördert etwa 80 Projekte und Programme in den Armutsgebieten in Bangladesch, Indien und Nepal. Dem Verein wurde vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen das Spendensiegel zuerkannt.<ref name=":0">ANDHERI HILFE e.V. Träger des DZI Spenden-Siegels seit 22.03.1994. In: dzi.de. Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen DZI, abgerufen am 3. Februar 2025.</ref>

Geschichte

1959 wurde die Bonner Religionslehrerin Rosi Gollmann durch einen Zeitungsartikel auf die Not indischer Findelkinder in einem Waisenhaus in Andheri (heute Mumbai) aufmerksam. Um diese zu lindern, brachte sie mit ihren Schülerinnen und Schülern hunderte von Päckchen mit lebenswichtigen Artikeln auf den Weg. Ziel war zunächst die Sicherung der täglichen Versorgung der etwa 800 Kinder des Waisenhauses St. Catherine’s Home in Andheri.<ref>Sandra Tjong: Rosi Gollmann - die Mutter Teresa des Rheinlands. In: Focus Online. 23. März 2014 (focus.de [abgerufen am 2. Februar 2025]).</ref> 1967 gründete Rosi Gollmann gemeinsam mit einer kleinen Gruppe den Verein ANDHERI HILFE e.V.<ref>Markus Gronenwald: Chronik - Von den Anfängen unserer Arbeit bis heute. ANDHERI HILFE e.V., 24. Januar 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref> In den folgenden Jahren verlagerte sich der Ansatz von unmittelbarer Nothilfe hin zu langfristiger Entwicklungszusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen.

Im Jahr 2002 wurde die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung gegründet, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen.<ref>Geschichte der Stiftung. In: andheri-stiftung.de. Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung, abgerufen am 31. Oktober 2019.</ref>

Ziele

Der Verein verfolgt das Ziel, zur Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lage sowie zur Wahrung der Menschenrechte armer Bevölkerungsgruppen in Bangladesch, Indien und Nepal beizutragen. Ein zentrales Prinzip ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Projekte beginnen häufig mit der Bildung von Selbsthilfegruppen, in denen Menschen ihre Lebenssituation analysieren und eigene Lösungsansätze entwickeln. Zielgruppen sind insbesondere Kinder, Frauen, sozial benachteiligte Familien und Dorfgemeinschaften, indigene Gruppen sowie Menschen, die durch eine Behinderung am Rand der Gesellschaft stehen.<ref>Markus Gronenwald: Vision der ANDHERI HILFE. ANDHERI HILFE e.V., 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref>

Die Wirkung der Projekte wird durch interne und externe Evaluationen überprüft.<ref name=":1">ANDHERI HILFE e.V.: Jahresbericht 2024. (PDF) ANDHERI HILFE e.V., 19. September 2025, abgerufen am 29. April 2026.</ref>

Tätigkeitsschwerpunkte

Die ANDHERI HILFE ist in verschiedenen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Dazu zählen insbesondere Bildung, Gesundheitsversorgung, die Stärkung von Rechten, die Förderung von Einkommen sowie Maßnahmen im Bereich Klima und Umwelt.<ref>ANDHERI HILFE e.V.: Andheri-Hilfe: Transparenz und Qualität bei der ANDHERI HILFE. ANDHERI HILFE e.V., 26. Januar 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref>

Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen geplant und umgesetzt.<ref>ANDHERI HILFE e.V.: Andheri-Hilfe: Transparenz und Qualität bei der ANDHERI HILFE. Abgerufen am 29. April 2026.</ref>

Das Ineinandergreifen dieser Tätigkeitsschwerpunkte zeigt sich auch in einzelnen Projektansätzen. So wurde in einem Kooperationsprojekt mit dem Energieversorger Naturstrom die Versorgung von über 5.000 Familien mit Solarstrom zur Beleuchtung ermöglicht.<ref>Ronald Upmann: Earth Overshoot Day: NATURSTROM und ANDHERI HILFE installieren 5000. Solaranlage in Bangladesch | Bundesverband Solarwirtschaft. 29. Juli 2021, abgerufen am 30. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Neben der Reduzierung von CO2-Emissionen verbesserten sich dadurch die Bedingungen für einkommenschaffende Tätigkeiten sowie für schulisches Lernen.

Darüber hinaus unterstützt die ANDHERI HILFE die Weiterentwicklung lokaler Ansätze in der Landwirtschaft. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Konzepte zu einer ertragsreicheren und nachhaltigen Landwirtschaft<ref>K. K. Islam, A. Toppo, B. Biswas, A. Mankin, S. Roy, A. Paul, R. Barman, N. E. K. Alam: Conservation Agriculture, Crop Intensification and Cultivation of Mustard in the Northeastern Bangladesh. In: International Journal of Environment, Agriculture and Biotechnology. Band 7, Nr. 1, 27. Februar 2022, ISSN 2456-1878, doi:10.22161/ijeab.71.24 (ijeab.com [abgerufen am 30. April 2026]).</ref> sowie zur Verbesserung der Ernährungssituation unter Berücksichtigung von Biodiversität und Klimafolgen entwickelt.<ref>K. K. Islam, J. Gomes, A. Toppo, B. Biswas, A. Mankin, A. Paul, R. Barman, S. Basak:: Enhancing livelihood and biodiversity through Caritas intervened project in the northeastern region of Bangladesh: A case study – Journal of Agroforestry & Envinronment. Abgerufen am 30. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

Nach eigenen Angaben wurden durch die ANDHERI HILFE bisher mehr als 1,4 Millionen Augenoperationen ermöglicht.<ref>ANDHERI HILFE e.V.: Augenlicht retten in Bangladesch. ANDHERI HILFE e. V., 24. Januar 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref> Im Jahr 2024 erreichten Projekte der Organisation in mehr als 8.750 Dörfern und Slums mehr als 1.500.000 Menschen.<ref>ANDHERI HILFE: Jahresbericht 2024. (PDF) ANDHERI HILFE e. V., 19. September 2019, abgerufen am 29. April 2026.</ref>

Finanzierung und Transparenz

Die ANDHERI HILFE finanziert ihre Arbeit überwiegend durch private Spenden sowie durch öffentliche Fördermittel, unter anderem des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.<ref name=":1" details="Seite 12" />

Der Verein veröffentlicht regelmäßig Berichte über seine Arbeit und die Verwendung der Mittel. Seit 1994 trägt er das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.<ref name=":0" />

Mitgliedschaften

Die ANDHERI HILFE ist Mitglied im Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)<ref>VENRO-Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe: ANDHERI HILFE e.V. Abgerufen am 2. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und gehört zu den Erstunterzeichnern der Initiative Transparente Zivilgesellschaft<ref>Initiative Transparente Zivilgesellschaft | Unterzeichnerliste. Abgerufen am 29. April 2026.</ref>. Zudem ist der Verein Mitglied im Deutschen Fundraising Verband.

Literatur

  • Franz Alt, Rosi Gollmann, Rupert Neudeck: Eine bessere Welt ist möglich. Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit. 2. Aufl., Goldmann, München 2007, ISBN 978-3-442-15452-4.
  • Global Marshall Plan Initiative (Hrsg.): Solidarität die ankommt! Ziel-effiziente Mittelverwendung in der Entwicklungszusammenarbeit. ISBN 3-9809723-8-0.
  • Tom Amarque, Bernd Markert (Hrsg.): Was ist Liebe? Eine integrale Anthologie über die Facetten der Liebe. Phänomen-Verlag, ISBN 978-3-933321-58-9.
  • Rosi Gollmann, Beate Rygiert: Einfach Mensch. Das Unmögliche wagen für unsere Welt. Kailash, München 2012, ISBN 978-3-424-63060-2.

Weblinks

Einzelnachweise

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