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Amami-Ōshima

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Amami-Ōshima

Datei:Kasari Beach.jpg
Strand in Kasari, Amami
Gewässer Ostchinesisches Meer
Inselgruppe Amami-Inseln
Geographische Lage 28° 17′ N, 129° 22′ OKoordinaten: 28° 17′ N, 129° 22′ O
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dim=26689 globe= name=Amami-Ōshima region=JP-46 type=isle
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Fläche 712,35 km²
Höchste Erhebung Yuwan-dake
694 m
Einwohner 73.000 (2013)
102 Einw./km²
Hauptort Amami
Datei:Amami Islands-de.png
Karte der Amami-Inseln
Karte der Amami-Inseln

Amami-Ōshima (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „große Amami-Insel“) ist eine zur Amami-Gruppe gehörende Insel im Pazifischen Ozean. Sie ist Teil der japanischen Präfektur Kagoshima. Amami-Ōshima hat eine Fläche von 712,35 km²<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). (PDF; 136 kB) In: gsi.go.jp. Kokudo Chiriin, 1. Oktober 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Juni 2016; abgerufen am 25. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und steht damit auf Rang fünf der „sonstigen“ Inseln Japans neben den vier Hauptinseln.

Geschichte

Zum ersten Mal wird die Insel Amami – hier {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Meeresblickinsel‘ geschrieben – 657 urkundlich im Nihon Shoki erwähnt. Im Altertum diente die Insel als südlicher Wegpunkt der japanischen Gesandten zum Hof Tang-Chinas (618–907). Im Laufe der Zeit wurde die Insel vergessen, bis im Mittelalter ein Anji (Feudalherr) die Insel erreichte. Im 15. Jahrhundert wurde die Insel Teil des Königreichs Ryūkyū. 1609 wurde das Königreich Ryūkyū vom japanischen Satsuma-han erobert und 1611 auch Amami.

Verwaltungsgliederung

Datei:Amami-Oshima towns.svg
Verwaltungsgliederung von Amami-Ōshima
(Amami)

Verwaltungstechnisch ist die Insel aufgeteilt in die Stadt Amami und den Landkreis Ōshima. Die Stadt Amami wurde am 20. März 2006 durch den Zusammenschluss der Stadt Naze, der Gemeinde Kasari sowie des Dorfs Sumiyō geschaffen. Der Landkreis Ōshima ist weiter unterteilt in die Gemeinde Tatsugō und die Dörfer Yamato und Uken sowie einen Teil der Stadt Setouchi.

Geographie

Demographie

Die Bevölkerung zählte im Jahr 2020 insgesamt 59.828 Einwohner. Damit war sie rückläufig gegenüber einer Zahl von 73.643 Einwohnern im Jahr 1995.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Amami-Ōshima“). In: nihonshima.net. Abgerufen am 8. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Jahr 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Einwohnerzahl 73.643 71.827 68.617 64.107 59.828 57.511

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Kasari, Nordende von Amami-Ōshima
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 22
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 25
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 19,2
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Vorlage:Klimatabelle/Diagramm Niederschlag

Fauna

Das Ryukyu-Kaninchen (Pentalagus furnessi) lebt ausschließlich auf den beiden Inseln Amami-Ōshima und Tokunoshima. Auf der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN, „Weltnaturschutzunion“) und der nationalen Roten Liste gefährdeter Säugetiere Japans des Umweltministeriums wird die Art als stark gefährdet („endangered“) eingestuft. Ebenfalls auf Amami-Ōshima endemisch und stark gefährdet ist die Ryukyu-Stachelrattenart Tokudaia osimensis.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Tokudaia osimensis – EN] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025.2. Eingestellt von: N. Ishii, 2015. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> Vorkommende Froscharten sind zudem Odorrana splendida, Odorrana amamiensis und Babina subaspera, die von der IUCN als stark gefährdet bis gefährdet eingestuft werden.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Odorrana splendida – EN] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025.2. Eingestellt von: IUCN SSC Amphibian Specialist Group, 2020. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref><ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Odorrana amamiensis – EN] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN. Eingestellt von: IUCN SSC Amphibian Specialist Group, 2020. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. (englisch).</ref><ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Babina subaspera – EN] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN. Eingestellt von: IUCN SSC Amphibian Specialist Group, 2020. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. (englisch).</ref> Die Insel bildet zudem das Hauptverbreitungsgebiet des Prachthähers.<ref name="iucn_garrulus_lidthi">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Prachthäher (Garrulus lidthi) – LC] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025.2. Eingestellt von: BirdLife International, 2024. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. (englisch).</ref> An giftigen Schlangen kommen die Habuschlange, die Okinawa-Habuschlange und die Giftnatternart Sinomicrurus japonicus vor.

1979 wurde der Goldstaubmungo (Herpestes auropunctatus) auf die Insel Amami-Ōshima gebracht, um die Anzahl der dort lebenden Giftschlangen zu verringern. Diese Strategie führte jedoch dazu, dass die eingeführten Mungos viele der seltenen einheimischen Arten wie das Ryukyu-Kaninchen, Tokudaia osimensis, die Eier und Jungvögel des Prachthähers und die einheimischen Froscharten jagten und so das ökologische Gleichgewicht störten. Als Gegenmaßnahme wurde im Jahr 2000 ein umfassendes Ausrottungsprojekt eingerichtet, um den Mungo wieder von der Insel zu entfernen. 2005 wurde ein spezialisiertes Team, die „Amami Mongoose Busters“, gebildet, um diese Bemühungen systematisch voranzutreiben. Derzeit erholen sich viele einheimische Tierpopulationen allmählich.<ref>Amamigunto National Park – Efforts. In: env.go.jp. Japanisches Umweltministerium, abgerufen am 21. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Global Invasive Species Database zählt die Mungo-Art zu den hundert schädlichsten invasiven Neobiota weltweit.<ref name="ISSG">100 of the World’s Worst Invasive Alien Species. In: iucngisd.org. Global Invasive Species Database, IUCN, abgerufen am 25. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Herpestes javanicus [„Kleiner Mungo“] ungleich Herpestes auropunctatus [„Goldstaubmungo“]): „41. Herpestes javanicus – The small Indian mongoose (Herpestes auropunctatus) has been introduced to many islands worldwide for control of rats and snake […]“</ref> Nachdem seit dem letzten Tier im Jahr 2018 keine Goldstaubmungos mehr gefangen wurden, erklärte das Umweltministerium die Art im September 2024 auf der Insel für ausgerottet.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Mungo“). In: kyushu.env.go.jp. Abgerufen am 7. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft

Wirtschaftlich lebt die Insel von der Landwirtschaft, von traditionellem Handwerk und dem Tourismus. Angebaut werden Reis, Zuckerrohr und Süßkartoffeln. Das günstige Klima erlaubt zwei Reisernten im Jahr. Zum traditionellen Handwerk gehört die Produktion von hochwertiger handgefertigter Seide, die allerdings unter der Abkehr von traditioneller japanischer Kleidung und Konkurrenz aus Korea gelitten hat.

Verkehr

Datei:Amami Airport Aerial photograph.2008.jpg
Luftbild des Flughafens Amami (2008)

Auf Amami-Oshima gibt es den Flughafen Amami.

Trivia

Der Musik-Hit Shima-uta von The Boom (1992) ist Volksliedern Amamis nachempfunden.

Söhne und Töchter

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Navigationsleiste Amami-InselnVorlage:Klappleiste/Anfang

Kulturerbe: Buddhistische Heiligtümer von Hōryū-ji (1993) | Himeji-jō (1993) | Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) (1994) | Historische Dörfer von Shirakawa-gō und Gokayama (1995) | Friedensdenkmal in Hiroshima (1996) | Shinto-Schrein von Itsukushima (1996) | Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Nara (Gangō-ji, Heijō-kyō, Kasuga-Taisha, Kasugayama-Urwald, Kōfuku-ji, Tōdai-ji, Tōshōdai-ji, Yakushi-ji) (1998) | Schreine und Tempel von Nikkō (Futarasan-Schrein, Rinnō-ji, Tōshōgū) (1999) | Gusuku-Stätten und zugehörige Stätten des Königreichs von Ryukyu (2000) | Heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen (2004) | Iwami-Ginzan-Silbermine und Kulturlandschaft (2007) | Tempel, Gärten und archäologische Stätten von Hiraizumi (2011) | Fuji-san (2013) | Stätten der Seidenspinnerei in Tomioka (2014) | Stätten der industriellen Revolution in der Meiji-Zeit (2015) | Das architektonische Werk von Le Corbusier: Nationalmuseum für westliche Kunst (2016) | Heilige Insel Okinoshima und zugehörige Stätten in der Region Munakata (2017) | Verborgene christliche Stätten in der Region Nagasaki (2018) | Kofun-Gruppe von Mozu-Foruichi (2019) | Prähistorische Stätten der Jomon in Nordjapan (2021) | Goldbergwerke der Insel Sado (2024)

Naturerbe: Zedernwald von Yakushima (1993) | Buchenwald von Shirakami (1993) | Shiretoko (2005) | Ogasawara-Inseln (2011) | Die Inseln Amami-Oshima, Tokunoshima, Iriomote und nördlicher Teil der Insel Okinawa (2021)

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