Altendorf (Fröndenberg)
Altendorf Stadt Fröndenberg/Ruhr
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(265)&title=Altendorf 51° 29′ N, 7° 40′ O
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| Fläche: | 4,06 km² | |||||
| Einwohner: | 265 (31. Dez. 2013)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1968 | |||||
| Postleitzahl: | 58730 | |||||
| Vorwahl: | 02378 | |||||
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Altendorf ist ein Ortsteil der westfälischen Stadt Fröndenberg/Ruhr, Kreis Unna, mit knapp 300 Einwohnern.
Geographie
Lage
Altendorf liegt im Westen der Stadt. Die Ruhr bildet die südliche Grenze des Ortes.
Nachbargemeinden
Altendorf grenzte im Jahr 1967 im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Gemeinden Hengsen, Opherdicke, Billmerich und Langschede (alle im Kreis Unna) sowie Hennen (damals im Kreis Iserlohn).
Geschichte
Altendorf gehörte im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit in eigener Bauerschaft (Altendorp) im Amt Unna zur Grafschaft Mark. Laut dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 hatten die 5 Steuerpflichtigen in der Bauerschaft zwischen 14 oirt und 6 Goldgulden an Abgabe zu leisten. Davon 2 Hofbesitzer mit dem Randvermerk: militaris.<ref>Aloys Meister: Die Grafschaft Mark, Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S. 26 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Altendorf).</ref> Im Jahr 1705 waren in der Bauerschaft (Baurschaft Altendorff) 11 Steuerpflichtige mit Abgaben an die Rentei Hamm im Kataster verzeichnet. Größter Hofbesitzer Schultze Altendorf.<ref>Westfälisches Schatzungs- und Steuerregister, Band 6, Münster 1980. Darin: Kataster der Kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705, Bearb. von Willy Timm, S. 59.</ref>
Ab dem 19. Jahrhundert gehörte Altendorf bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Fröndenberg im Kreis Hamm. 1895 gab es in der Landgemeinde Altendorf auf 405,1 ha Fläche, 4 Wohnplätze, 42 Wohnhäuser mit 48 Haushaltungen und 332 Einwohner.<ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Berlin 1897, S. 76/77, Online-Ausgabe Münster, Universitäts- und Landesbibliothek 2014, pdf.[1]</ref> Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt.<ref name="Reekers"></ref> Am 1. Januar 1968 wurden Altendorf, Bausenhagen, Frohnhausen, Frömern, Langschede, Neimen, Ostbüren, Stentrop, Strickherdicke und Warmen nach Fröndenberg eingemeindet.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 63.</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1849<ref></ref> | 245 |
| 1910<ref>Landkreis Hamm. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. April 2023; abgerufen am 14. Februar 2026.</ref> | 294 |
| 1931<ref>Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.</ref> | 327 |
| 1956<ref>Otto Lucas: Kreis-Atlas Unna. Unna/Münster 1957.</ref> | 336 |
| 1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 157.</ref> | 356 |
| 1967<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 150.</ref> | 322 |
| 1987<ref>Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (Hrsg.): Bevölkerung und Privathaushalte sowie Gebäude und Wohnungen. Ausgewählte Ergebnisse für Gemeindeteile. Regierungsbezirk Arnsberg. Düsseldorf 1990, S. 272.</ref> | 222 |
| 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohner in den Ortsteilen der Städte und Gemeinden des Kreises Unna ( vom 15. Mai 2016 im Internet Archive)</ref> | 265 |
Verkehr
Die Landesstraße L 673 verbindet Altendorf im Westen mit Geisecke, Schwerte, Westhofen und Garenfeld sowie im Osten mit Dellwig, Langschede, Fröndenberg/Ruhr und Wickede (Ruhr).
Die Kreisstraße K 28 führt nach Billmerich und Unna.
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Altendorf | Ardey | Bausenhagen | Bentrop | Dellwig | Frohnhausen | Frömern | Fröndenberg/Ruhr (mit Hohenheide und Westick) | Langschede | Neimen | Ostbüren | Stentrop | Strickherdicke | Warmen Vorlage:Klappleiste/Ende