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Vecpiebalga

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Alt-Pebalg)
Vecpiebalga sds
Wappen von Vecpiebalga
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Bezirk Cēsis
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(554) 57° 4′ N, 25° 49′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(554) 57° 3′ 43″ N, 25° 48′ 39″ O
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Einwohner: 554
Höhe: 215 m
Webseite: www.vecpiebalga.lv
Datei:Vecpiebalga evangelical lutheran church.jpg
Lutherische Kirche Vecpiebalga

Vecpiebalga (deutsch: Alt-Pebalg) ist eine Ortschaft in der Region Vidzeme, dem historischen Livland, im Nordosten Lettlands. Der Ort ist Zentrum der Gemeinde Vecpiebalga (Vecpiebalgas pagasts).

Geschichte

Datei:Vecpiebalgas pilsdrupas castle's ruins (1).jpg
Ruine der Burg Pebalg
Datei:Vecpiebalga mõisa peahoone 2015. aastal.jpg
Herrenhaus des Gutes Alt-Pebalg
Datei:Kalna Kaibēnu dzīvojamā māja.jpg
Kalna Kaibēni

Der Erzbischof von Riga ließ beim heutigen Dorf Vecpiebalga die 1318 erstmals erwähnte Burg Pebalg anlegen.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Im Livländischen Krieg scheiterte 1559 ein erster Versuch russischer Truppen, die Burg einzunehmen; beim zweiten Versuch im Jahre 1577, als sie Livland besetzten, gelang ihnen dies.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Sie wurde nach den Kriegszerstörungen wiederhergestellt, verfiel jedoch im 18. Jahrhundert, so dass seither nur noch Ruinen südöstlich des heutigen Ortes übrig sind.

Die Ortschaft entstand um das Gut Alt-Pebalg, etwa 3 km von der Burg entfernt zwischen zwei Seen gelegen.

Eine Kirche bestand seit 1345, der heutige Bau wurde von 1839 bis 1845 im neugotischen Stil errichtet. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg 1944 zerstört und von 1995 bis 1997 restauriert.

Die heutige Mittelschule wurde 1860 gegründet, während der Revolution von 1905 zerstört und in den 1930er Jahren wieder aufgebaut.

2009 schlossen sich die Gemeinden Dzērbene, Ineši, Kaive, Taurenes und Vecpiebalga zum Bezirk Vecpiebalga (Vecpiebalgas novads) zusammen, der seinerseits 2021 im Bezirk Cēsis aufging.

Ortsteile

Die Gemeinde Vecpiebalga umfasst die Siedlungen Aļmi, Augstlīči, Baltaci, Beitēni, Brekti, Cepļi, Gulbji, Ģibuļi, Kabulēni, Kriemeļi, Kūrēni, Kurmji, Ķāķi, Lībieši, Ļūdiņi, Meirēni, Mūrnieki, Purgaiļi, Ragaiņi, Roznēni, Smetes, Spuldzēni, Staņaudi, Tašķēni, Tomuļi, Vecpiebalga, Veļķumuiža, Vēveri, Vīndedzes, Zeikari und Zēniņi.

Museen und Porzellanmanufaktur

Im Gemeindegebiet befindet sich das als Museum hergerichtete Haus Kalna Kaibēni der Brüder Matīss und Reinis Kaudzīte, die 1879 mit dem Roman Mērnieku laiki ein neues Kapitel in der lettischen Literaturgeschichte aufschlugen. Der Roman spielt zum Großteil in Vecpiebalga.<ref>Unter dem Titel „Landvermesserzeiten“ erschien der Roman 2012, von Valdis Bisenieks ins Deutsche übersetzt, im Verlag Kaspars Kļaviņš in Salzburg, ISBN 978-3-9503342-0-3.</ref>

Seit 2007 besteht im Herrenhaus im Ortsteil Ineši von Vecpiebalga eine Porzellanmanufaktur (lettisch: Piebalgas porcelāna fabrika),<ref>Piebalga Porcelain Factory, abgerufen am 27. April 2026.</ref> zu der auch ein Porzellanmuseum gehört.<ref>Ilze Būmane: Latvijas 99 privātie muzeji un kolekcijas. Lauku Avīze Izdevniecība, Riga 2014, ISBN 978-9984-878-93-5, S. 140–141: Piebalgas porcelāna fabrikas privātkolekcija (lettisch).</ref>

Persönlichkeiten

Partnerstadt

Literatur

  • Art. Vecpiebalgas pagasts. In: Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas pagasti. Latvijas pagasti, novadi, pilsētu un novadu lauku teritorijas. Enciklopēdija, Band 2: M – Ž. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8, S. 575–579.

Weblinks

Commons: Vecpiebalga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />