Luigi Guanella
Luigi Guanella, auch Aloisius Guanella, (* 9. Oktober 1842 in Campodolcino; † 24. Oktober 1915 in Como) war ein italienischer Priester und Ordensgründer. Er wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt.
Leben
Guanella trat mit zwölf Jahren in ein Knabenseminar für angehende Priester ein und empfing 1866 die Priesterweihe. Mit Johannes Don Bosco, mit dem er befreundet war, errichtete er 1866 in Como und an weiteren Orten sogenannte „Häuser der göttlichen Vorsehung“, in denen körperlich und geistig behinderte Menschen betreut wurden.<ref>Alban Butler: Butler's lives of the saints. Liturgical Press, Collegeville, Minnesota 1995, ISBN 978-0-8146-2377-0, S. 172 (archive.org [abgerufen am 17. Februar 2025]).</ref>
Gründungen
Don Guanella ist der Gründer der Kongregationen der „Töchter Mariens von der Vorsehung“ (Figlie di Santa Maria della Divina Provvidenza, FSMP) und der männlichen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.„Diener der Nächstenliebe“ (Servi della Carità, Ordenskürzel SdC; lateinisch Congregatio Servorum a Charitate), die nach ihrem Gründer üblicherweise Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Guanellianer (oder auch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.„Werk Don Guanella“) genannt werden, einer Priesterkongregation. Beide Ordensgemeinschaften sind karitativ tätig. Keine der Gemeinschaften hat Niederlassungen im deutschen Sprachraum.
Guanella gründete außerdem die Bruderschaft vom Tod des heiligen Josef, bei der sich Papst Pius X. als erstes Mitglied eintragen ließ.<ref>Don Guanella Mission - Die Sterbenden (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2025. Suche im Internet Archive ) </ref> Die Bruderschaft wurde am 17. Februar 1913 kirchlich anerkannt und zur Erzbruderschaft erhoben, das heißt, sie durfte auch Tochterbruderschaften errichten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pia Unione del Transito di San Giuseppe ( vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive).</ref> Diese weltweite Gebetsgemeinschaft für die Sterbenden wird in Deutschland von der Kongregation der Schwestern vom heiligen Josef zu Saint Marc betreut, die ihren Sitz im Kloster St. Trudpert hat.
Verehrung
Papst Paul VI. sprach Luigi Guanella 1964 selig. In dem Konsistorium am 21. Februar 2011 bestätigte das Kardinalskollegium den Abschluss des Heiligsprechungsverfahren für Luigi Guanella.<ref> Vatikan: Drei neue Heilige. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref> Am 23. Oktober 2011 wurde Guanella durch Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen.<ref>The Church has three new saints. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Mai 2016; abgerufen am 17. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Literatur von und über Luigi Guanella im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Internetpräsenz Luigi Guanella (englisch)
- Lebenslauf von Luigi Guanella auf der Internetseite der Guanellianer
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Guanella, Luigi |
| ALTERNATIVNAMEN | Guanella, Aloisius |
| KURZBESCHREIBUNG | römisch-katholischer Ordensgeistlicher |
| GEBURTSDATUM | 9. Oktober 1842 |
| GEBURTSORT | Campodolcino |
| STERBEDATUM | 24. Oktober 1915 |
| STERBEORT | Como |
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- Heiliger (19. Jahrhundert)
- Heiliger (20. Jahrhundert)
- Seliger oder Heiliger der Don-Bosco-Familie
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