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Alfons Fürst

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Alfons Fürst (* 11. November 1961 in Neudorf, heute Grafenau) ist ein römisch-katholischer Theologe.

Leben

Fürst studierte von 1982 bis 1989 Klassische Philologie und Katholische Theologie an der Universität Regensburg. Sein Habilitationsvater war Norbert Brox.<ref>A. Fürst: Origenes in Münster. Zur Geschichte der Forschungsstelle Origenes von 2008 bis 2018, in: ders. (Hrsg.): Freedom as a key category in Origen and in modern philosophy and theology. Münster 2019. S. 11–18, hier 11.</ref> In seiner Probevorlesung im Berufungsverfahren für den Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster beschäftigte er sich 1998 mit ethischen Aspekten der Eschatologie des Origenes.<ref>A. Fürst: Origenes in Münster. Zur Geschichte der Forschungsstelle Origenes von 2008 bis 2018, in: ders. (Hrsg.): Freedom as a key category in Origen and in modern philosophy and theology. Münster 2019. S. 11–18, hier 12.</ref> Seit 2000 ist Fürst nun Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Von 2008 bis 2010 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät. Alfons Fürst ist ausgewiesener Experte für Origenes und Mitherausgeber der Werke des Kirchenschriftstellers mit deutscher Übersetzung. Er gründete die Forschungsstelle Origenes, die am 24. Oktober 2008 eröffnet wurde<ref>A. Fürst: Origenes in Münster. Zur Geschichte der Forschungsstelle Origenes von 2008 bis 2018, in: ders. (Hrsg.): Freedom as a key category in Origen and in modern philosophy and theology. Münster 2019. S. 11–18, hier 13.</ref>, und ist Herausgeber der Reihe Adamantiana - Texte und Studien zu Origenes und seinem Erbe. Für Fürst ist Origenes der „Begründer der christlichen Philosophie“<ref>A. Fürst: Origenes in Münster. Zur Geschichte der Forschungsstelle Origenes von 2008 bis 2018, in: ders. (Hrsg.): Freedom as a key category in Origen and in modern philosophy and theology. Münster 2019. S. 11–18, hier 17.</ref> sowie der „Begründer der Freiheitsphilosophie“.<ref>A. Fürst: Origenes in Münster. Zur Geschichte der Forschungsstelle Origenes von 2008 bis 2018, in: ders. (Hrsg.): Freedom as a key category in Origen and in modern philosophy and theology. Münster 2019. S. 11–18, hier 16.</ref>

Fürst ist verheiratet und hat drei Kinder.<ref> Universität Münster: Alfons Fürst </ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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