Alexander Sergejewitsch Demjanenko
Alexander Sergejewitsch Demjanenko ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}}, wiss. Transliteration Aleksandr Sergeevič Dem'janenko; * 30. Mai 1937 in Swerdlowsk; † 22. August 1999 in Sankt Petersburg) war ein russisch-sowjetischer Film- und Theaterschauspieler sowie Volkskünstler der RSFSR.
Leben
Alexander Demjanenko wurde am 30. Mai 1937 als Sohn eines Schauspielers geboren. Bereits sein Vater Sergei Demjanenko machte seinen Abschluss am Staatlichen Institut für Theaterkunst (GITIS) und unterrichtete Schauspiel am Konservatorium. Alexander entwickelte ebenfalls ein Interesse für die Schauspielerei und spielte in seiner Jugend als Laienschauspieler im Swerdlowsker Palast der Pioniere. 1954 scheiterte er bei der Aufnahmeprüfung am Moskauer Künstlertheater, wurde aber bereits ein Jahr später am Staatlichen Institut für Theaterkunst in Moskau aufgenommen, an dem er 1959 seinen Abschluss machte.<ref name="kino-teatr.ru">Biografie auf kino-teatr.ru; Abgerufen am 22. August 2011</ref>
Seinen ersten Filmauftritt hatte Demjanenko 1958 in der Rolle des Mitja, im Film Weter ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, deutsch: Wind) der Regisseure Alexander Alow und Wladimir Naumow. Sowohl Demjanenko als auch Alow und Naumow arbeiteten ebenfalls am Film Mir wchodjaschtschemu ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, deutsch: Frieden dem der Eintritt) zusammen, der 1961 den Spezialpreis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig gewann. Im selben Jahr spielte Demjanenko mit Erwachsene Kinder ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) und Der Tollpatsch ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) in zwei weiteren Mosfilm-Produktionen mit, durch die er große Bekanntheit erlangte. Demjanenko verließ 1961 das Majakowski-Theater, an dem er seit seinem Abschluss am GITIS 1959 arbeitete, und zog im gleichen Jahr nach Leningrad, um in den Filmstudios Lenfilm zu arbeiten. Zu seinen erfolgreichen Filmen in Leningrad zählen unter anderem Der Staatsverbrecher ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) sowie Helden der Tscheka ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).<ref name="kino-teatr.ru" />
1965 spielte Demjanenko die Hauptrolle in der Komödie Operation „Y“ und andere Abenteuer Schuriks ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), des Regisseurs Leonid Gaidai. Demjanenkos Rolle als Student Schurik war beim Publikum so populär, dass in den Folgejahren mit Entführung im Kaukasus ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) und Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf zwei weitere Mosfilm-Komödien unter der Regie Gaidais mit Demjanenko in der Rolle des Schuriks entstanden. Beide Filme hatten großen Erfolg. Allein Entführung im Kaukasus wurde in der Sowjetunion von 76,5 Millionen Zuschauern gesehen. Der Erfolg und die Popularität in der Rolle des Schurik machte es für Demjanenko schwer andere Rollen zu spielen. In seinen weiteren Filmen konnte er nicht an frühere Erfolge anknüpfen und litt daraufhin zeitweise an Alkoholismus.<ref name="interview">Interview mit seiner Witwe Ljudmila Demjanenko auf peoples.ru; Abgerufen am 22. August 2011</ref> Demjanenko spielte nun vor allem Theater, trat in Fernsehproduktionen auf und synchronisierte Filme. Hierbei lieh er unter anderem den Schauspielern Omar Sharif, Jean-Paul Belmondo, Ugo Tognazzi, Robert De Niro, Steve Buscemi und Jon Voight seine Stimme. 1991 erhielt Demjanenko die Auszeichnung Volkskünstler der RSFSR.<ref name="kino-teatr.ru" />
Mitte der 1990er Jahre wechselte der Bühnenregisseur des Sankt Petersburger Komödientheaters ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) an dem Demjanenko spielte. Da Demjanenko von der neuen Regisseurin wenig berücksichtigt wurde, wechselte er an das Dramatheater Prijut Komedianta ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) an dem er erfolgreich weiter als Bühnenschauspieler tätig war. Eine seiner letzten Hauptrollen spielte Demjanenko von 1996 bis 1997 in der russischen Comedyserie Klubnitschka ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).<ref name="kino-teatr.ru" />
Der herzkranke Demjanenko starb am 22. August 1999 wenige Tage vor einer nötigen Herzoperation.<ref name="interview" /> Er wurde auf dem Seraphim-Friedhof ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) in Sankt Petersburg beigesetzt, in dem heute auch seine Frau ruht.<ref name="kino-teatr.ru" />
Privates
Alexander Demjanenko war in erster Ehe mit seiner Kommilitonin Marina Skljarova (1938–2017) und später mit der Dialogregisseurin Ljudmila Demjanenko (1940–2005) verheiratet. Er adoptierte Ljudmilas Tochter Anschelika Newolina (* 1962), die ebenfalls Schauspielerin wurde.
Filmografie (Auswahl)
- 1958: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
- 1961: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
- 1961: Fünf Tage – Fünf Nächte ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1961: Erwachsene Kinder ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1961: Der Tollpatsch ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1963: Helden der Tscheka ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1964: Der Staatsverbrecher ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1965: Operation „Y“ und andere Abenteuer Schuriks ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1967: Entführung im Kaukasus ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1971: Dauria ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1973: Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1980: Die Nachtigall ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1980: Die Frau ist gegangen ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- 1984: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
- 1988: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
- 1990: Каталажка
- 1997: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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