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Alex Rădulescu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Alex Rădulescu Tennisspieler
Nation: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag: 7. Dezember 1974
(51 Jahre)
Größe: 185 cm
Gewicht: 78 kg
1. Profisaison: 1992
Rücktritt: 1999
Spielhand: Rechts
Trainer: Klaus Hofsäss
Preisgeld: 698.887 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 40:56
Höchste Platzierung: 51 (10. März 1997)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 1R (1997, 1998)
French Open 1R (1997)
Wimbledon VF (1996)
US Open 3R (1997)
Doppel
Karrierebilanz: 8:15
Höchste Platzierung: 184 (2. Februar 1998)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Alexander „Alex“ Rădulescu (* 7. Dezember 1974 in Bukarest, Rumänien) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler und derzeitiger -trainer.

Karriere

Rădulescu begann als Siebenjähriger mit dem Tennissport. Er kam im Alter von 14 Jahren nach Deutschland und nahm 1993 die deutsche Staatsangehörigkeit an. Er spielte für den Rochusclub Düsseldorf und trainierte bei Klaus Hofsäss. In den 1990er Jahren gehörte er zu den besten deutschen Tennisspielern und war für seinen starken Aufschlag bekannt, der durch seine Körperlänge von 1,88 m begünstigt wurde. Als Juniorenspieler erreichte er 1993 das Junioren-Finale der French Open im Doppel zusammen mit Jewgeni Kafelnikow und konnte sich im selben Jahr auch den deutschen Meistertitel im Doppel sichern.

1996 hatte er seinen größten internationalen Erfolg, als er bei seiner ersten Grand-Slam-Turnier-Teilnahme überraschend ins Viertelfinale von Wimbledon vordringen konnte. Dabei besiegte er Arnaud Boetsch, Stefano Pescosolido und David Wheaton jeweils in fünf Sätzen, bevor er am späteren Finalisten MaliVai Washington in ebenfalls fünf Sätzen scheiterte. Im fünften Satz überstimmte Rădulescu beim Stand von 4:4 eine Schiedsrichterentscheidung zu seinen Ungunsten; er verlor den Satz mit 4:6 und damit die Partie. Für sein Verhalten erhielt er die Fairplay-Plakette der Deutschen Olympischen Gesellschaft.<ref>Als Alex Radulescu die Fairplay-Aktion des Jahrhunderts ablieferte. In: Tennisnet. 2. Juli 2016, abgerufen am 21. Oktober 2020.</ref> Sein Trainer war zu der Zeit Ulf Fischer.

Seine höchste Platzierung in der Weltrangliste war Platz 51 im März 1997. In diesem Jahr gelang ihm in Chennai auch die einzige Finalteilnahme bei einem ATP-Turnier, dort verlor er gegen den Schweden Mikael Tillström. Im selben Jahr erreichte er bei den US Open die dritte Runde, wo er gegen Pete Sampras verlor. Sein bestes Doppelergebnis hatte er ebenfalls 1997, als er zusammen mit Nicolas Kiefer in Singapur erst im Halbfinale scheiterte.

Rădulescu lebt und arbeitet heute als Tennistrainer in München.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series
ATP Challenger Tour (5)

Einzel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 26. November 1995 AndorraDatei:Flag of Andorra.svg Andorra Hartplatz (i) DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Kenneth Carlsen 4:6, 6:3, 7:6
2. 3. Dezember 1995 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Velenje Teppich (i) UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Oleg Ogorodov 7:6, 6:7, 6:3
3. 9. Juni 1996 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Annenheim Rasen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg David Wheaton 6:4, 6:2

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. April 1997 IndienDatei:Flag of India.svg Chennai Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Mikael Tillström 4:6, 6:4, 5:7

Doppel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 10. Juli 1994 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Bristol Rasen ItalienDatei:Flag of Italy.svg Pietro Pennisi ItalienDatei:Flag of Italy.svg Massimo Bertolini
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Dick Norman
6:4, 7:5
2. 31. Juli 1994 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Prag Sand RumänienDatei:Flag of Romania.svg Andrei Pavel IsraelDatei:Flag of Israel.svg Eyal Ran
NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Glenn Wilson
6:4, 6:2

Weblinks

Einzelnachweise

<references />