al-Muʿtasim
Abū Ishāq Muhammad ibn Hārūn ar-Rašīd (arabisch{{#if:أبو إسحاق محمد بن هارون الرشيد| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Abū Isḥāq Muḥammad b. Hārūn ar-Rašīd|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />
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Geschichte
Al-Muʿtasim war der dritte Sohn von Hārūn ar-Raschīd und der sogdischen Sklavenkonkubine Marida. Schon als von al-Ma'mūn designierter Thronfolger nahm er an der Niederschlagung von Aufständen in Ägypten sowie am Feldzug gegen Byzanz (830–832) teil. Nach dem Tod al-Ma'mūns übernahm al-Muʿtasim 833 die Herrschaft.
Die Regierung al-Muʿtasims ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass er sich um die Einschränkung des iranischen Einflusses in Heer und Verwaltung bemühte. Vor allem im Heer war er durch die verstärkte Einstellung türkischer Militärsklaven (Mamluken) erfolgreich.
Er war eher soldatisch ausgerichtet. Unter ihm ging die Mihna weiter, da er meinte, dass sein Bruder al-Ma'mūn, den er sehr respektierte, richtig entschieden habe. So ließ er Ahmad ibn Hanbal so schwer auspeitschen, dass dieser kurz vor dem Sterben war. Da wurde ihm geraten, die Bestrafung abzubrechen, da ansonsten wegen Ahmad ein bewaffneter Volksaufstand zu befürchten sei. Andererseits aber zeigte er sich auch sehr edel, als er mit der Armee zur Befreiung einer muslimischen Frau eilte, die von den Byzantinern entführt worden war und den Kalifen mit den in der islamischen Geschichte bekannt gewordenen Worten „O Muʿtasim (arab. yā Muʿtaṣima)“ um Hilfe rief. Ahmad ibn Hanbal rechnete ihm die im Zug dieser Befreiungsaktion erfolgte Eroberung der Ortschaft Umairiyya für den Islam sehr hoch an.
Al-Muʿtasim gründete 836 mit Samarra eine neue Residenz mit dem um 1912/1913 erstmals von deutschen Archäologen untersuchten<ref>Vgl. Maria Vittoria Fontana: Frühislamische Kunst. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 296–326, hier: S. 297–298.</ref> Kalifenpalast Jawsaq al-Khaqani, um Spannungen zwischen der Bagdader Bevölkerung und den türkischen Truppen zu verhindern. Allerdings sollten seine Nachfolger durch die Verlegung der Residenz zunehmend in Abhängigkeit von den türkischen Truppen geraten. Die Ausschaltung der Iraner wurde noch verstärkt, als 837 eine iranische Verschwörung unter al-Abbas, einem Sohn von al-Ma'mūn, niedergeschlagen werden musste. Die Stadt Samarr sollte noch nach seinem Tod eine wichtige Rolle spielen.
Im Übrigen bewährten sich die mamlukischen Truppen zunächst bei der Befriedung des Reiches. So konnten der Aufstand des Babak Chorramdin in Aserbaidschan (837) sowie andere Revolten in Tabaristan (840) und im Südirak (834–835) niedergeschlagen werden. Al-Muʿtasim gilt als letzter Kalif, der seine absolute Macht auch persönlich ausübte. Nach seinem Tod bestiegen seine Söhne al-Wāthiq (842–847) und al-Mutawakkil (847–861) den Thron.
Familie, Nachkommen und Konkubinen
Zu seinen Ehefrauen und Konkubinen gehörte unter anderem die Sängersklavin Qurrat al-ʿAin, die eine seiner favorisierten Konkubinen war.<ref>Shawkat M. Toorawa und Library of Arabic Literature: Ibn al-Sa'i – Consorts of Caliphs, New York University Press, New York 2017, S. 34.</ref>
Rezeption
In der Hundertundeine-Nacht-Geschichte Der junge Ägypter und das Mädchen Gharibat al-Husn (MEN 9) treten al-Muʿtasim sowie nicht namentlich genannt, seine Mutter Marida als wichtige Handlungsfiguren auf.<ref name=":2">Claudia Ott: 101 Nacht, Manesse Verlag, Zürich 2012, S. 103–112.</ref> Ebenfalls erwähnt wird als Schwester des Kalifen eine Rim al-Qasr,<ref name=":2" /> die mit al-Muʿtasims Vollschwester Umm Habib (Mutter von Habib) identisch sein könnte.<ref name=":0">Nabia Abbott: Two Queens of Baghdad: Mother and Wife of Hārūn Al Rashīd, University of Chicago Press, Chicago, 1946, S. 141f.</ref>
Literatur
- C. E. Bosworth: al-Muʿtaṣim bi ’Llāh. In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band VII, S. 776.
- E. Marin: The reign of al-Muʿtaṣim (833–842). American Oriental Soc., New Haven, Conn., 1951.
Anmerkungen
<references />
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