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Aluminiumnitrat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Al(NO3)3)
Strukturformel
Aluminiumion <math>\mathrm{ \ \Biggl[}</math> Nitration<math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]_3^{-
Allgemeines
Name Aluminiumnitrat
Summenformel ?
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer ?
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse ?
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung{{{GHS-Piktogramme}}}

H- und P-Sätze H: {{{H}}}
EUH: {{{EUH}}}
P: {{{P}}}
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

</math>

| Name = Aluminiumnitrat | Andere Namen = | Summenformel = Al(NO3)3 | CAS = * Vorlage:CASRN (wasserfrei)

| EG-Nummer = 236-751-8 | ECHA-ID = 100.033.396 | PubChem = 16713320 | ChemSpider = 24267 | Beschreibung = farbloser Feststoff<ref name=roempp /> | Molare Masse = * 212,99 g·mol−1 (wasserfrei)

  • 375,13 g·mol−1 (Nonahydrat)

| Aggregat = fest | Dichte = | Schmelzpunkt = Zersetzung ab 150 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | Siedepunkt = | Dampfdruck = | Löslichkeit = * leicht löslich in Wasser (41,9 g·l−1, Nonahydrat)<ref name="GESTIS"/>

  • löslich in Ethanol<ref name=roempp />

| Quelle GHS-Kz = <ref name="GESTIS" /> | GHS-Piktogramme =

Gefahrensymbol

| GHS-Signalwort = Gefahr | H = 318 | EUH = keine EUH-Sätze | P = 280​‐​305+351+338 | Quelle P = <ref name="GESTIS" /> }}

Aluminiumnitrat ist eine chemische Verbindung, das Aluminiumsalz der Salpetersäure.

Darstellung

Die Darstellung von Aluminiumnitrat kann durch Auflösen von Aluminiumhydroxid in Salpetersäure erfolgen.<ref name=roempp/>

<math>\mathrm{Al(OH)_3\ +\ 3\ HNO_3\longrightarrow\ Al(NO_3)_3\ + 3\ H_2O}</math>

Eigenschaften

Datei:Dusičnan hlinitý.JPG
Aluminiumnitrat

Es bildet farblose und zerfließliche rhombische Kristalle. Aluminiumnitrat ist sehr gut in Wasser löslich; die Lösung reagiert sauer.<ref name=roempp>Eintrag zu Aluminiumnitrat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Beim Auskristallisieren aus wässrigen Lösungen bildet sich das Nonahydrat Al(NO3)3·9 H2O. Beim Erhitzen gibt das Hydrat bei 73 °C das Kristallwasser wieder ab. Das Salz zeigt keinen Schmelzpunkt und zersetzt sich ab etwa 150 °C.<ref name="GESTIS"/>

Verwendung

Der Stoff wurde früher zur Glühstrumpf-Herstellung eingesetzt. Bei der Herstellung von Kernbrennstäben dient das Nitrat als Extraktionsmittel für Uran. Weiterhin wird Aluminiumnitrat als Beize in der Färberei und zum Gerben von Leder verwendet.<ref name="GESTIS"/>

Sicherheitshinweise

Aluminiumnitrat wirkt stark reizend auf die Schleimhäute der Augen und die Atemwege. Bei oraler Aufnahme können die aufgenommenen Nitrationen zu Schwindelgefühl, Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Bauchbereich, blutigem Erbrechen, Durchfall, Erschlaffung der Gefäßmuskulatur und Verringerung der Herzfrequenz führen. Das Nitrat ist ein starkes Oxidationsmittel und wirkt daher brandfördernd.<ref name="GESTIS"/>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein