Akademie für die hebräische Sprache
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Die Akademie für die hebräische Sprache ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wurde 1953 auf Beschluss der israelischen Regierung und unter führender Beteiligung von Tur-Sinai als die „oberste Institution für die Lehre der hebräischen Sprache“ in Jerusalem gegründet.
Geschichte
Die Akademie ersetzte den 1890 von Eliezer Ben-Jehuda ins Leben gerufenen Rat der hebräischen Sprache (Waʿad ha-Laschon ha-ʿIvrit). Die Akademie ist zuständig für die Erschaffung neuer hebräischer Wörter, um mit der sich schnell ändernden Gesellschaft Schritt zu halten. Des Weiteren ist sie für die Regulierung der Schreibweise, der Grammatik und des Vokabulars von Veröffentlichungen der Regierung und der Erziehungseinrichtungen verantwortlich. Die Akademie hat 47 Mitglieder und neun „assoziierte Mitglieder“ genannte Berater (Stand 2025).<ref>Members, abgerufen am 22. August 2025.</ref> Die Mitglieder sind Linguisten, Judaisten, Orientalisten, Schriftsteller und Übersetzer. Sie werden auf Lebenszeit berufen.
Obwohl die Aufgabe der Organisation unter anderem in der Erschaffung neuer Wörter aus hebräischen Wurzeln und Strukturen besteht, enthält ihr eigener Name ein Lehnwort – akademjah.
Die Akademie veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen eine Broschüre unter dem Titel אקדם, in welcher sie über neue Sprachschöpfungen, Fachvokabular und Historisches berichtet.
Das erste deutsche Ehrenmitglied der Akademie ist seit Oktober 2016 Stefan Schorch, Professor für Bibelwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.<ref>Katharina Ziegler: Israelische Akademie wählt Stefan Schorch zum ersten deutschen Ehrenmitglied! In: Jüdische Rundschau. 3. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Juni 2017; abgerufen am 16. Dezember 2022.</ref>
Gebäude
Erstes eigenes Domizil der Akademie war der Binjan Salzmann ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), 1956–1959 von Leʾah Atias [{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)] und Aharon Kaschtan [{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)], benannt nach den Mäzenen Malkah und Simchah Se'ev Salzmann) auf dem Campus Givʿat Ram der Hebräischen Universität. Im Jahre 1973 wurde gleich nebenan als Erweiterung die Jad Eliʿeser Ben Jehudah als Gedenkstätte für den Namensgeber eingeweiht. Im Garten zwischen beiden Gebäuden befindet sich ein Mosaikboden aus der antiken Synagoge in Bet Scheʾan, der mit Erlaubnis der Antikenbehörde dorthin versetzt wurde.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 31° 46′ 20,6″ N, 35° 11′ 54,6″ O
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