Enos (Berg)
| Enos (Αίνος) | ||||||
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| Ansicht des Berges von Lixouri aus | ||||||
| Ansicht des Berges von Lixouri aus | ||||||
| Höhe | 1628 m | |||||
| Lage | Insel Kefalonia, Griechenland | |||||
| Koordinaten | 38° 8′ 25″ N, 20° 39′ 33″ O
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dim=5000 | globe= | name=Enos (Αίνος) | region=GR-F | type=mountain
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Der Enos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch Ainos oder Aenos transkribiert; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist mit einer Höhe von 1628 m der höchste Berg auf der ionischen Insel Kefalonia. Die Gipfelregion des Berges ist unbewaldet. An den unteren Hängen des Gebirges befinden sich Höfe und kleine Siedlungen, die noch landwirtschaftlich geprägt sind, so durch die Erzeugung des Robola-Weins im Omala-Tal. Dichte Pinienwälder befinden sich auf einer Höhe von 700 bis 1200 m im Naturschutzgebiet Ethnikos Drymos Enou (Εθνικός Δρυμός Αίνου). Die Kefalonische Tanne (Abies cephalonica) war bis ins 20. Jahrhundert ausschließlich am Fuß des Bergs zu finden und galt daher als gefährdet. Der Berg verdankt seinen Namen dieser schwarzen Tanne.
Mehrere Straßen führen auf den Gipfel, wo sich auch eine Radarstation befindet. Allerdings ist nur eine asphaltiert. Eine touristische Infrastruktur ist nicht vorhanden.
Auf dem Berg befand sich in der Antike ein Zeus-Tempel, der auch in zahlreichen Schriften erwähnt ist (u. a. Pausanias). Der Inselgouverneur Charles de Bosset entdeckte dessen Reste in der Nähe des Gipfels.<ref>Friedrich Gottlieb Welcker: Griechische Götterlehre, Band 1, S. 171</ref><ref>All the mentions of the altar of Zeus Ainesios in books – The enigma of Zeus Ainesios in Kefalonia. 28. März 2024, abgerufen am 15. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Aus dem 16. Jahrhundert ist eine Sage über einen menschenfressenden geflügelten Drachen am Berg Enos überliefert. Die Verwaltung beauftragte die Brüder Bernardos und Iakovos Brescani, den Drachen zu suchen und zu töten, was am Tag des heiligen Nikolaus gelang. Der Drache wurde vor der Kirche des Heiligen Nikolaus getötet.<ref>Aenos Mountain – National Park (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Brescani war nicht der Familienname der Drachentöter, sondern nur eine Herkunftsbezeichnung der Familie, die auf die Stadt Brescia in der Lombardei verwies.<ref>Myths of Kefalonia (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Die erste Beschreibung der Sage lieferte Ludwig Salvator von Österreich-Toskana, der die Insel wissenschaftlich erkundete.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />